Youtube und Google+: Google schafft Klarnamenzwang ab

So wie Facebook wollte auch Google die Mitglieder seines sozialen Netzwerks zwingen, ihre echten Namen zu benutzen. Nach einer Lockerung der Regelung vor zwei Jahren verzichtet Google jetzt ganz auf den Klarnamenzwang und entschuldigt sich.

In einem unerwarteten Schritt hat Google für Google+-Benutzerkonten den Klarnamenzwang sowie bisherige Verifizierungsmodalitäten für Pseudonyme abgeschafft. Ab sofort sind Nutzer bei der Wahl ihrer Namensangaben im Profil völlig frei, wie das Unternehmen auf Google+ verkündet.

Überraschend ist der Schritt, weil die Debatte über Sinn und Unsinn der Erforderlichkeit des Klarnamens bei Google+ schon drei Jahre zurückliegt. Damals waren Google selbst und leidenschaftliche Nutzer seiner kurz zuvor eingeführten, alle Google-Dienste vernetzenden “soziale Ebene” voller Hoffnung.

Mittlerweile ist Google+ die Puste ausgegangen. Auch, weil aus Unternehmenssicht eine wichtige Aufgabe von Google+ abgeschlossen wurde, nämlich die Vereinheitlichung der Benutzerkonten zur besseren, effektiveren Werbevermarktung und Nutzerdatenanalyse. Dass der Konzern selbst keine großen Ambitionen mehr für Google+ hat, zeigt die Abwesenheit seiner Erwähnungen auf der jüngst abgehaltenen Google-Entwicklerkonferenz I/O. Der “Vater” des Projekts, Vic Gundrota, verließ das Unternehmen jüngst.

Anfang 2012 hatte Google zwar schon Pseudonyme erlaubt und damit seine “Gebrauchsnamenpflicht”, wie das Unternehmen es selbst nannte, etwas aufgeweicht. Doch Kritikern ging der Schritt nicht weit genug, zumal er erheblichen Einschränkungen unterlag.

Die jetzige Entscheidung zur Abschaffung des Klarnamenzwangs begründet Google mit dem Streben nach einem alle Menschen inkludierenden Ort. Das Unternehmen entschuldigt sich auch gleich noch bei allen Personen, die sich bislang durch den Zwang zur Angabe ihres vollen Namens ausgegrenzt fühlten.

Ein Schritt, um Youtube-Nutzer zu besänftigen?

Der Schritt, ausgeführt zum Höhepunkt des medialen Sommerlochs, im Urlaubsmonat Juli kurz nach Abschluss der Fußballweltmeisterschaft, wirkt schon etwas kurios. Als Reaktion auf die einstigen Proteste gegen Googles sture Haltung kann der Entschluss aufgrund der seitdem vergangenen Zeit kaum gewertet werden. Und ganz ohne Begrenzungen kommen die Namensrichtlinien auch weiterhin nicht aus: Auf der Hilfeseite, die während einer Namensänderung verlinkt wird, informiert Google darüber, dass nach einer Modifizierung bis zu drei Monate lang keine weiteren Änderungen möglich sind.

Unterm Strich lässt sich die Neuigkeit, so nebensächlich sie für viele Anwender auch klingen mag, dennoch als Strategiewechsel bezeichnen. Google scheint nicht länger um jeden Preis die namentliche Identität der Nutzer in Erfahrung bringen zu wollen. Sei es, weil für die gezielte Anzeigenauslieferung ohnehin hinreichend Datenpunkte über jeden einzelnen Google-Nutzer vorhanden sind. Oder vielleicht, weil das Unternehmen doch noch einmal versuchen möchte, Google+ einen Push zu geben – und das dieses Mal über eine Differenzierung vom Hauptwettbewerber Facebook, nicht als “Me too”-Produkt.

Vielleicht geht es aber auch nur darum, Kritiker der unpopulären Implementierung von Google+ als Kommentarmodul bei Youtube zu besänftigen: Seit November ist ein Profil bei Google plus nötig, um Youtube-Videos zu kommentieren – was unter Youtube-Nutzern einigen Ärger erregt hat. Und anders als das aktuelle Google+ ist Youtube für Google wichtig.

Vermutlich ist die Maßnahme nur der erste von mehreren Teilschritten, mit denen Google+ in den nächsten Monaten umgebaut, in den Hintergrund gerückt oder für einen Relaunch fit gemacht wird. Denn in der aktuellen Form erfüllt das Produkt für Google keine bedeutende Rolle (mehr).

 

zur Webseite:

www.golem.de/news


Intel meldet Gewinnsteigerung um 40 Prozent im zweiten Quartal

Intel hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar oder 0,55 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Überschuss von 0,52 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 13,68 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

 

Als Folge [mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com] im nachbörslichen Handel um 4,48 Prozent oder 1,42 Dollar auf 33,13 Dollar zu. Damit liegt er deutlich über dem 52-Wochen-Hoch von 31,80 Dollar.

Die PC Client Group steuerte zwischen April und Juni 8,7 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Die Verkaufszahlen stiegen Intel zufolge um 9 Prozent, während der Durchschnittspreis im Jahresvergleich um 4 Prozent zurückging. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 41 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte die Data Center Group. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 19 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar, während ihr operativer Gewinn um 40 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Internet der Dinge erzielte in beiden Kategorien Zuwächse und schloss das Quartal mit einem Umsatz von 539 Millionen Dollar und einem operativen Profit von 155 Millionen Dollar ab.

Der Verlust der Mobile and Communications Group erhöhte sich jedoch um 48 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dem stehen Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphone- und Tablet-Prozessoren von lediglich 51 Millionen Dollar gegenüber. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 292 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich ist trotzdem davon überzeugt, dass sein Unternehmen das selbst gesteckte Ziel von 40 Millionen verkauften Tablet-Prozessoren in diesem Jahr erreichen wird. Die Mobilsparte werde vom Start der neuen Atom-Generation Baytrail und dem zunehmenden Interesse an Geräten mit Googles Chrome OS profitieren.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten wies Krzanich darauf hin, dass das PC-Geschäft vor allem in Entwicklungsländern weiterhin eine Herausforderung sei. Es gebe aber erste Anzeichen einer Erholung des Markts im Consumer-Segment. Der Erfolg im Enterprise-Markt, der unter anderem auf dem Support-Ende von Windows XP beruhe, werde mindestens bis zum Jahresende anhalten.

Im laufenden dritten Quartal rechnet Intel mit Einnahmen zwischen 13,9 und 14,9 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 66 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 will es seinen Umsatz um 5 Prozent steigern und eine Marge von 63 Prozent erreichen. Im dritten Quartal 2013 betrug der Umsatz 13,5 Milliarden Dollar.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

 

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.zdnet.de/88198678/intel-meldet-gewinnsteigerung-um-40-prozent-im-zweiten-quartal/

Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million “Gefällt mir”-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million “Likes”. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: “Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht”

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: “Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!”

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. “Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier”, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Homepage:

www.focus.de/digital/internet/fussball-twitter-und-facebook-mit-rekord-bei-wm-finale_id_3988159.html

Standard- oder Pro-Edition: Alle Windows 8.1 Update 1 Editionen im Vergleich

Aus den einstmals vier Windows-7- Versionen Starter, Home Premium, Professional und Ultimate hat Microsoft nur noch zwei für private PC-Nutzer übrig gelassen. Von Windows 8.1 Update 1 gibt es wie von Windows 8 und 8.1 nur noch eine Standard- und eine Professional-Edition. Windows 8.1 ist das Windows für Intel und AMD-Rechner, also für alle 32- und 64-Bit- PCs und Notebooks.

Das neueste Windows bietet eine umfassende Abwärtskompatibilität zu Software und zu Hardware-Treibern für Windows 8/8.1 und Windows 7 sowie zusätzlich die Modern Apps im Windows Store.

Windows 8 Update 1 Enterprise ist eine Spezialversion für die Nutzung in Unternehmen. Sie ist nur im Rahmen von Volumenlizenzen zu haben und daher für Heimanwender und normalerweise auch nicht für Freiberufler oder Selbstständige relevant. Eine Liga für sich ist das mit Windows 8 eingeführte Windows RT, das nur auf Windows-Tablets läuft.

Windows 8 Update 1 Standard

Was Microsoft bei Windows 7 „Home Premium“ genannt hat, erhält jetzt den zusatzlosen Namen „Windows 8 Update 1“. Die schlichte Namensgebung ist in der Praxis etwas unglücklich, weil jetzt zur Unterscheidung zu „Pro“ immer ein künstlicher Zusatz notwendig ist – etwa Windows 8 Update 1 „Standard“.

Windows 8 Update 1 ist in der Regel die typische, vorinstallierte Edition für alle Heimanwender- PCs und viele Notebooks. Die Defizitliste gegenüber der Pro-Edition fällt daher ganz ähnlich aus wie beim früheren Vergleich zwischen Home- und Pro-Editionen. Im Vergleich zu Windows 8 Update 1 Pro fehlen der Standardausgabe die Bitlocker- und EFS-Verschlüsselung, Gruppenrichtlinien, Remote-Desktop-Server, Domänenbeitritt sowie die Hyper-V-Virtualisierung. Alles in allem sind das durchaus verschmerzbare Module, die sich zudem mit Freeware- Programmen wie Teamviewer, Virtualbox und Truecrypt leicht und kostenfrei nachrüsten lassen.

Windows 8 Update 1 Pro

Windows 8.1.1 Pro entspricht im Funktionsumfang eher der bisherigen Professional-Edition als dem früheren Ultimate. Mit dem Domänenbeitritt, der EFS-Verschlüsselung und dem Remote-Desktop-Server kann es auch allen wesentlichen Anforderungen im professionellen Umfeld genügen. Weitere ergänzende Komponenten im Vergleich zur Standard-Edition sind die Hyper-V-Virtualisierung, die Management- Konsole für Gruppenrichtlinien in der Windows-Domäne, sowie die Möglichkeit, VHDs (Virtual Hard Disks) nicht nur zu laden, sondern auch zu booten. Die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker und Bitlocker To Go für mobile Datenträger ist ebenfalls erst ab dieser Pro-Edition enthalten.

Windows 8 Update 1 Enterprise

Die Enterprise-Edition von Windows 8.1.1 bietet Microsoft nicht im freien Verkauf an. Sie ist für geschäftliche Anwender und Firmen gedacht, die einen speziellen Software-Lizenzvertrag mit Microsoft abgeschlossen haben, der als Software Assurance bezeichnet wird. Enterprise bietet den kompletten Umfang von Windows 8 Update 1Pro und dazu noch etliche zusätzliche Komponenten. Hervorzuheben ist Windows To Go, das die Installation von Windows 8 Update 1 auf USB-Datenträger automatisiert.

Weitere Funktionen betreffen ausschließlich Bereitstellung, Rechteverwaltung und Netzwerkoptimierung in größeren Unternehmen. So erlaubt beispielsweise Direct Access eine alternative und schnellere Verbindung zum Firmennetzwerk als das übliche VPN. Branch Cache ist ein Zwischenspeicher für den Austausch von Unternehmensfilialen, um den Zugriff auf mehrfach abgerufene Daten zu beschleunigen. Side-Loading ist eine neue Technik, die es ermöglicht, den Windows-Store zu verbieten, und erwünschte Apps über den Firmenserver bereitzustellen. Applocker ermöglicht die detaillierte Anwendungssteuerung, also Software-Verbote oder das Verhindern von Installationen.

Windows 8 Update 1 N

Die N-Editionen von Windows 8 Update 1 Standard und Pro sind hierzulande als solche nicht häufig anzutreffen. Ihr fehlen die vorinstallierten Medienfunktionen rund um den Windows Media Player und verschiedene Abspiel-Codecs für Videodateien. Dadurch soll der Nutzer frei wählen können, welche Software er für die entsprechenden Aufgaben verwenden möchte. Die Existenz der N-Varianten geht auf eine Auflage der EU-Kommission zurück. Die Einschränkungen der N-Version lassen sich durch das kostenlose Herunterladen und Installieren des Windows Media Players von der Microsoft-Website beseitigen. Beim Upgrade heißt es aufpassen: N-Editionen können nur von einer Windows-7-N-Edition aktualisiert werden.

Die Tablet-Version von Windows 8.1.1 heißt Windows RT und läuft ausschließlich auf ARM-CPUs.

Windows RT Für Tablets konzipiert

Anders als Windows 8 Update 1 Standard und Pro ist das „Windows light“ nicht einzeln erhältlich, sondern wird nur vorinstalliert auf Tablets vertrieben. Im Unterschied zu den übrigen 8.1.1-Editionen beschränkt sich Windows RT auf die Kachelbedienoberfläche Modern UI und enthält keinen Desktop. Die Nutzung herkömmlicher Desktop-Anwendungen ist daher ausgeschlossen. Aufgrund der anvisierten Tablet-Geräteklasse hat Microsoft außerdem eine Reihe weiterer Funktionen weggelassen, wie die Tabelle auf der rechten Seite zeigt. Auf allen Windows-RT-Geräten ist Office 2013 RT mit Word, Excel, Powerpoint und One Note vorinstalliert. Standard ist ferner eine Geräteverschlüsselung, die das Tablet via TPM-Chip schützt. Windows RT spielt auf dem freien Markt allerdings keine große Rolle mehr und wird vornehmlich von Microsoft selbst auf Surface-Tablets verwendet. Auf Windows-Tablets und Notebook-Tablet-Kombigeräten („Convertibles“) anderer Hersteller kommen stattdessen Windows 8 Update 1 Standard oder Pro zum Einsatz.

Windows Media Center

Das Windows Media Center, das lange zum Lieferumfang von Windows gehörte, ist in Windows 8 Update 1 nur noch als kostenpflichtige Erweiterung zu haben. Damit geht Microsoft einen logischen Schritt weiter, nachdem es schon bei Windows 7 Versionen ohne Media Center gab. Das Media Center Pack“ kann man aus Windows 8 Update 1 heraus zum Preis von 9,99 Euro kaufen. Wenn Sie jetzt sagen: „Das Windows Media Center brauche ich nicht!“, haben Sie vielleicht nur halb recht: Windows 8 Update 1 mit den Standard-Playern Windows Media Player und Video-App spielt nämlich keine DVDs und Blu-ray-Filme mehr ab.

Microsoft spart sich bei Windows 8 Update 1 einen fest integrierten DVD-Software-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer sich unter Windows 8 Update 1 Filme ansehen möchte, muss also das Windows Media Center Pack installieren, das die nötigen Codecs mitbringt – oder eine freie Software wie VLC verwenden, die passende Codecs von Haus aus besitzt. Das Windows Media Center Pack lässt sich übrigens nur unter Windows 8 Update 1 Pro installieren. Ausgehend von einem Windows 8 Update 1 Standard kommen Sie also nur durch ein Upgrade auf Windows 8 Update 1 Pro an das Media Center Pack und damit zur Möglichkeit, DVD-Filme abzuspielen – zumindest mit den Windows-Bordmitteln.

Das kostet Windows 8.1 Update 1

Windows 8 Update 1 „Standard“ kostet im offiziellen Microsoft Store Deutschland 119 Euro – gleich ob als Download- oder DVD-Version. Für Windows 8 Update 1 Pro bezahlen Sie 279 Euro in der Download- und in der Box-Version (DVD). Für Nutzer von Windows 8/8.1 ist das Upgrade auf Windows 8 Update 1 kostenlos. Wer Windows 8 RT oder 8.1 RT auf seinem Tablet installiert hat, kann kostenlos auf das neue Windows 8 Update 1 upgraden.

 

Link zur Homepage:

www.computerwoche.de/a

Sicherheitslücke: BSI sieht keine Gefahr durch Heartbleed mehr

Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.

Einen Monat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Heartbleed hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Entwarnung gegeben. Laut BSI haben die wichtigsten Websites inzwischen reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen, die durch einen Fehler in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL entstand.

So optimistisch zeigen sich allerdings nicht alle Experten: Laut Erratasec, einem Dienstleister für Internetsicherheit, sind weltweit immer noch mehr als 300.000 Webseiten unsicher. Auch nach Angaben von Netcraft haben noch nicht einmal die Hälfte der betroffenen Websites neue Zertifikate. Sie wären damit immer noch anfällig für einen Angriff, durch den ein Angreifer alles mitlesen kann, was über eine vermeintlich sichere Verbindung geschickt wird, zum Beispiel Passwörter für Onlinebanking.

Das Problem: Der Fehler in der Kryptografiesoftware OpenSSL war zwar schnell behoben, doch reicht es nicht, wenn ein Website-Betreiber nur die fehlerhafte Software austauscht. Denn über den Heartbleed-Fehler lassen sich die privaten kryptografischen Schlüssel des Servers auslesen. Die Schlüssel wiederum werden in Zertifikate integriert. Diese werden in Browsern oder E-Mail-Programmen der Anwender gespeichert, um einen verschlüsselten Zugang zu verifizieren.

Kein funktionierendes System zur Überprüfung von Zertifikaten

Administratoren betroffener Websites oder E-Mail-Anbieter müssen zunächst die fehlerhafte OpenSSL-Software austauschen, neue Schlüssel und damit neue Zertifikate erstellen. Schließlich müssen die alten Zertifikate zurückgezogen und damit für ungültig erklärt werden. Denn sonst besteht laut BSI die Gefahr, dass ein “Täter, der den SSL-Schlüssel erlangt hat, eine gefälschte Webseite aufsetzt, Opfer dort hinlockt und vorgaukeln kann, es handele sich um die echte, abgesicherte Seite”. Der Aufwand ist also nicht unerheblich.

Zertifikatsprüfung weitgehend nutzlos

“Der Zertifikatswechsel ist aber leider auch nur als symbolischer Akt zu sehen, da widerrufene Zertifikate in den meisten Browsern zu keiner Warnung führen. Ist der SSL-Schlüssel einer Webseite also erlangt worden, bleibt die Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen bestehen”, heißt es vom BSI.

Es gebe gegenwärtig ohnehin kein funktionierendes System, mit dem Zertifikate überprüft werden könnten, sagt auch der Kryptografie-Experte und Golem.de-Autor Hanno Böck. Einige Browser überprüften zwar die Gültigkeit der Zertifikate, aber die Prüfung sei weitgehend nutzlos, weil sie bei einem gezielten Angriff verhindert werden könne, so dass das Zertifikat trotzdem akzeptiert werde.

Der Betreiber einer betroffenen Website oder ein E-Mail-Anbieter muss seine Kunden informieren und ihnen nahelegen, ihre Kennwörter zu ändern. Viele große Anbieter hätten das auch getan, “schon allein, um eventuelle Haftungsfragen auszuschließen”, teilte das BSI mit.

Hacker hatten keine Zeit, die Sicherheitslücke zu nutzen

Nach geltendem Datenschutzrecht müssen Einbrüche bei Plattformen, bei denen Daten gestohlen wurden, den Datenschutzbehörden gemeldet werden. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro. “Dem BSI wurden keine Vorfälle aus Deutschland gemeldet”, hieß es aus der Behörde. Auch große Internetkonzerne wie Google mit seinem E-Mail-Dienst Gmail gaben zwar an, von dem Heartbleed-Fehler betroffen zu sein. Dort waren die Lücken laut Google jedoch schon geschlossen, bevor die Heartbleed-Lücke öffentlich bekanntwurde. Google-Mitarbeiter hatten den Fehler gleichzeitig mit zwei unabhängigen Experten entdeckt.

Möglicherweise führte die massive Aufmerksamkeit zu einer so raschen Reaktion der meisten Betroffenen, dass potentielle Angreifer kaum Zeit hatten, die Sicherheitslücke effizient auszunutzen. Der einzige bekannte Fall ist der eines kanadischen Hackers, der sich über die Heartbleed-Lücke Zutritt zu Finanzbehörden verschaffte. Er wurde kurz darauf verhaftet.

Dennoch gibt es immer noch Grund zur Vorsicht: Vor allem über Links in Spam-Mails können Anwender auf gefälschte Websites gelangen, die mit bereits ungültigen Zertifikaten vom Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Vermeintlich gesicherte Websites sollten beim ersten Besuch genau betrachtet werden, oft sind dort Unregelmäßigkeiten erkennbar, etwa sprachliche Fehler.

Nach Einschätzung des BSI ist die Gefahr beim Thema Heartbleed größtenteils gebannt. Erfahrungsgemäß bleibe zwar immer ein gewisser Prozentsatz an nicht aktualisierten Seiten übrig, man rechne jedoch nicht mehr mit massiven Fällen, hieß es von der Behörde.

 

Siehe hier:

www.golem.de/


Recht auf Vergessen bei Google: Zehntausende Löschanträge

Recht auf Vergessen bei Google

Die Möglichkeit, Verweise bei der Suchmaschine entfernen zu lassen, wird offenbar rege genutzt. Google informiert, dass über 40.000 Anträge gestellt wurden.


Am ersten Tag hatte es 12.000 Anfragen gegeben. Jetzt wird klar, dass das Interesse auch danach hoch geblieben ist. Das wirft die Frage auf, wie hoch der Aufwand von Google für die Bearbeitung am Ende sein wird und wie lange die Prüfung dauern könnte. Google-Chef Larry Page hatte bereits gewarnt, die EuGH-Entscheidung könne jungen Internet-Startups schaden, die nicht über die Ressourcen seines Konzerns verfügten.

 

Die Flut von Anträgen zur Löschung von Suchergebnissen bei Google ebbt nicht ab. Bis Montagabend gingen rund 41.000 Anträge ein, wie ein Google-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte erst am Freitagmorgen in Europa ein Online-Formular für die Anträge freigeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Google macht noch keine Angaben dazu, wie viele Links von den Anträgen betroffen sind und wie sich die Anfragen auf einzelne europäische Länder verteilen. Von den „einigen tausend“ Anträgen, die noch vor Bereitstellung des Web-Formulars eingingen, kamen laut Google 40 Prozent aus Deutschland.

Google soll die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn dort enthaltene Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzten. Die Informationen können dabei auch weiterhin im Netz verfügbar bleiben.

Google will nur Links in seinen Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz löschen – nicht aber etwa in der Domain google.com. Der Konzern rechnet damit, dass es strittige Fälle geben wird, die vor Gericht landen werden.

 

Artikel-Quelle:

www.taz.de/Recht-auf-Vergessen-bei-Google/!139800/

Facebook ist eine Firma ohne Eigenschaften

Was steckt hinter der Löschung kirchenkritischer Kommentare auf Facebook? Der Internet-Forscher Geert Lovink sieht “New-Age-Menschen” am Werk, deren Löschpolitik keiner Ethik folgt. Facebook sei als Forum für öffentliche Debatten ungeeignet.

Der Medienwissenschaftler und Aktivist Geert Lovink beschäftigt sich mit der Netzkultur, Gegenöffentlichkeiten im Internet und den Utopien der Internetwirtschaft. 2004 gründete Lovink mit dem Institute for Network Cultures in Amsterdam ein eigenes Institut. 2010 löschte er im Zuge der Aktion Quit Facebook Day seinen Facebook-Account.

iRights.info: Die Löschung kirchenkritischer Kommentare des WDR-Moderators Jürgen Domian auf Facebook hat in Deutschland Wirbel verursacht. Das Unternehmen erklärte, ein Facebook-Team müsse wöchentlich Hunderttausende Inhalte prüfen, um Menschen vor Missbrauch, Hassreden und Mobbing zu schützen, und habe dabei einen Fehler gemacht. Offenbar hatte jemand die Kommentare als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen bei Facebook gemeldet. Wie bewerten Sie diesen Vorgang?

Geert Lovink: Man muss nicht Sigmund Freud studiert haben, um die Bedeutung von Fehlern zu kennen. Aus psychoanalytischer Sicht lehren uns Fehler etwas über den Normalzustand. Und hier erstaunt mich sehr, dass Facebook im Hintergrund wöchentlich offenbar Hunderttausende dieser Meldungen bekommt. Davon bekommen wir ja sonst nichts mit. Facebook ist ein recht geheimnisvolles Unternehmen. Wenn sich die Zahl nur auf Deutschland beziehen sollte, wäre sie unglaublich hoch. Dieses Denunziantentum müsste man dann dringend untersuchen. Der Fall würde für eine Art Blockwartmentalität in Deutschland sprechen, die sich online fortsetzt, für echte Probleme mit der Meinungsfreiheit.

“Wichtige Debatten nicht auf privaten Plattformen führen”

iRights.info: Könnte der Löschfehler dafür sprechen, dass letztlich Software die Meldungen automatisiert überprüft?

Geert Lovink: Ich weiß nicht, inwieweit Facebook hier Software, also Bots, einsetzt. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Facebook genug Mitarbeiter hat, um Hunderttausende Meldungen in der Woche persönlich zu prüfen. Bots können sicherlich einzelne Wörter erkennen und sperren, aber meines Wissens komplexe Bedeutungszusammenhänge noch nicht fehlerfrei einschätzen. Es müsste Bots schwerfallen, zwischen einer Diskriminierung und einem Scherz über Diskriminierung zu unterscheiden.

iRights.info: Muss Facebook überhaupt den Zensor spielen?

Geert Lovink: Der entscheidende Punkt ist: Diese Frage hat uns gar nichts anzugehen. Facebook darf als private Firma mit den Inhalten auf den eigenen Servern machen, was es will. Der Dienst ist umsonst, und wir haben als Nutzer kein Recht darauf, dass unsere Inhalte dort bleiben. Ich bin deshalb dagegen, dass gesellschaftlich wichtige Debatten – vielleicht auch zum Papst – auf Plattformen privater Firmen ausgetragen werden. Wir sollten besser öffentliche, gemeinnützige Foren nutzen. Dann könnten die Diskussionsbeiträge auch archiviert werden und durchsuchbar sein, das geht bei Facebook ja alles nicht.

iRights.info: Facebooks Nutzungsbedingungen schreiben unter anderem vor, dass Nutzer keine “irreführenden” oder “bösartigen” Handlungen vornehmen. Irreführend und bösartig kann je nach Perspektive alles Mögliche sein. Ist Facebooks Löschpolitik letztlich willkürlich?

Geert Lovink: Facebooks Ziel ist die Gewinnmaximierung. Es ist ein ganz normales Unternehmen. Das bedeutet für die Zensurpolitik: Facebook wird Inhalte löschen, die Gewinne gefährden. Wenn zum Beispiel eine große Mehrheit der Nutzer dagegen ist, dass auf Facebook extremistische Inhalte sind, wird das Unternehmen sie löschen. Basta. Wenn nicht, dann nicht. Hinter dieser Zensur steckt keine Ethik, sondern nur ein marktorientiertes Kalkül. Deshalb ändert sich auch die Löschpolitik ständig und man kann die moralischen Prinzipien dahinter nicht verstehen, weil es keine gibt. Es ist eine Firma ohne Eigenschaften und in dem Sinne auch anders als Google, wo die Weltdominanz wenigstens im Zusammenhang mit Ideen steht.

“Sie beschwören das Gute und Positive”

iRights.info: Bisher zeigt sich Facebook recht prüde und löscht Nacktbilder selbst dann, wenn es sich um Kunst von 1940 handelt. Spricht das nicht gegen Ihre These der nicht vorhandenen Moral? Mit etwas mehr Freizügigkeit würde Facebook vielleicht noch eine größere Nutzungsintensität erreichen.

Geert Lovink: Das hat mit Facebooks Hintergrund als US-Firma zu tun. Die Regel “Keine Nacktheit” haben sie bestimmt nicht ganz freiwillig formuliert, das schreiben ihnen die Anwälte in den USA vor. Auch das zeigt, wie unkreativ und langweilig diese Leute im Grunde sind.

iRights.info: Manche Nutzer in den USA konnten Kommentare gar nicht erst auf Facebook posten. Es erschien die Meldung: “Dieser Kommentar erscheint irrelevant oder unangemessen und kann nicht veröffentlicht werden. Um zu vermeiden, dass Ihre Kommentare blockiert werden, stellen Sie bitte sicher, dass sie in einer positiven Art und Weise etwas zum Beitrag beisteuern.” Die Formulierung klingt wie eine Satire auf die Internetzensur. Fehlt Facebook rein sprachlich das Feingefühl?

Geert Lovink: Nein, diese Formulierung ist ganz typisch für die großen Internetkonzerne. So denken und sprechen diese Unternehmen. Das sind New-Age-Menschen. Sie beschwören das Gute und Positive. Da ist für das Unangemessene und Negative kein Platz. Das ist die kalifornische Ideologie. In den USA kann vielleicht eine solche Meldung erscheinen. In den Niederlanden wären diese Sätze komplett lächerlich, genauso wie Facebooks pathetischer Entschuldigungstext im Fall Jürgen Domian.

“Wenn wir ein öffentliches Internet hätten?”

iRights.info: Ein privates Unternehmen reguliert nun den Kommunikationsraum von rund einer Milliarde Menschen. Müssten die Regeln für diesen Raum gesamtgesellschaftlich diskutiert werden?

Geert Lovink: Ich bin eher dafür, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Facebook verschwindet. Wir könnten es uncool machen und dafür sorgen, dass vor allem junge Leute es langweilig finden. Der Einfluss dieser Firma ist im Moment noch viel zu groß und führt zu allen möglichen Problemen. Es ist schade, dass das Internet so weit degeneriert ist, dass wir großen Unternehmen so viel Macht geben. Es ist allerdings dumm, sich darüber zu beschweren, wenn private Unternehmen ihre Gewinninteressen verfolgen. Wenn wir ein öffentliches Internet hätten, hätten wir diese Probleme nicht. Die Infrastruktur dürfte nicht einer privaten Firma gehören.

iRights.info: Soll der Staat soziale Netzwerke und Suchmaschinen finanzieren?

Geert Lovink: Der Staat ist in diesen neoliberalen Zeiten ja leider selbst eine Firma, der eng mit Privatinteressen verbunden ist und nicht unbedingt für das Allgemeinwohl eintritt. Der Staat kümmert sich nicht mehr um die Gestaltung und Verwaltung der – auch virtuellen – Öffentlichkeit. Das Internet ist doch das Paradebeispiel. Wir müssen uns selbst um den Aufbau der Commons kümmern, um das digitale Gemeingut.

URL der Quelle:

www.golem.de/

GameStandard-Blog – EA in der Krise: Wenn Games nur noch für Aktionäre entwickelt werden

John Riccitiellos Rücktrittsschreiben brachte auf den Punkt, was aus Sicht vieler Konsumenten falsch in der Videospielbranche läuft. In einer Hand voll Absätze fasste der scheidende Chef von Electronic Arts (EA) zusammen, auf welche Errungenschaften er stolz ist und aufgrund welcher Versäumnisse er dennoch die Bahn für einen Nachfolger freimacht. In über 1.600 Zeichen, die der CEO an den Vorstandsvorsitzenden Larry Probst richtete, kam Riccitiello nicht ein einziges Mal auf seine Kunden, die Spieler zu sprechen. “EAs Anleger und Angestellte erwarten Besseres und ich bin verantwortlich für den Fehlschlag.” Und mit “Fehlschlag” spielt Riccitiello nicht auf verärgerte Kunden, sondern auf enttäuschende Umsatzerwartungen an. Continue reading →

Sucheinstellungen: Facebook schafft Schutz von Nutzerprofilen ab

Facebook-Nutzer können künftig nicht mehr verhindern, dass ihr Profil von anderen Mitglieder aufgerufen werden kann. Das Netzwerk behauptet, diese Funktion sei nur wenig genutzt worden.

Facebook schafft eine Funktion zum Schutz von Nutzerprofilen ab. Die Funktion “Wer kann Deine Chronik über den Namen finden” werde “in einigen Tagen” entfernt, teilte das Online-Netzwerk betroffenen Mitgliedern mit. Mit einer Einstellung hatten Facebook-Mitglieder bislang verhindern können, dass andere Mitglieder ihre Profile angezeigt bekommen, wenn diese den entsprechenden Namen in das Suchfenster auf Facebook eingeben. Facebook hatte vor drei Wochen angekündigt, diese Funktion endgültig abschaffen zu wollen. Continue reading →

Erster dedizierter Anbieter für High-Speed-Hosting in Deutschland gestartet

Hürth (ots) – Jederzeit von überall das aktuelle Fernsehprogramm verfolgen, Filme oder Videoclips anschauen und Musikprogramme aus aller Welt empfangen – die Nachfrage nach mobilen und flexiblen Medienangeboten wächst weiter. Jedoch mangelt es Anbietern von Audio- und Videostreaming häufig noch an leistungsfähigen und bezahlbaren High- Bandwidth-Lösungen. Mit Serverangeboten ab 99 Euro/Monat und Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s bietet die neue Marke Unmetered.com ideale Lösungen für professionelle Anbieter von Streaming und Downloads. Continue reading →

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„Ein Traum für Geheimdienste“ – LinkedIn öffnet mit „Intro“ die Pforten für Hacker

Die neue Funktion „Intro“ des sozialen Netzwerks LinkedIn bringt Sicherheitsexperten auf die Barrikaden. Die Erweiterung für das iOS-Mailprogramm zeigt auf Wunsch intime Details des Absenders direkt in der Nachricht an – Hacker reiben sich die Hände.
Der Betreiber des sozialen Netzwerks LinkedIn hat eine neue Funktion namens Intro eingeführt, wie CHIP Online berichtet. Diese Erweiterung für Mail-Programme (vorerst nur für AppleiOS) zeigt das Bild und weitere LinkedIn-Profildetails des Absenders direkt in der E-Mail an.

Nun kritisieren immer mehr Sicherheitsexperten die zugrunde liegende Technik in teils deutlichen Worten. LinkedIns neue Mobile App sei „ein wahr gewordener Traum für Hacker und Geheimdienste“. Das Sicherheits-Beratungsunternnehmen Bishop Fox zählt Gründe auf, warum LinkedIn Intro mehr als nur bedenklich ist. Zum Beispiel: Continue reading →

„Ein Traum für Geheimdienste“ – LinkedIn öffnet mit „Intro“ die Pforten für Hacker

Die neue Funktion „Intro“ des sozialen Netzwerks LinkedIn bringt Sicherheitsexperten auf die Barrikaden. Die Erweiterung für das iOS-Mailprogramm zeigt auf Wunsch intime Details des Absenders direkt in der Nachricht an – Hacker reiben sich die Hände.
Der Betreiber des sozialen Netzwerks LinkedIn hat eine neue Funktion namens Intro eingeführt, wie CHIP Online berichtet. Diese Erweiterung für Mail-Programme (vorerst nur für AppleiOS) zeigt das Bild und weitere LinkedIn-Profildetails des Absenders direkt in der E-Mail an.

Nun kritisieren immer mehr Sicherheitsexperten die zugrunde liegende Technik in teils deutlichen Worten. LinkedIns neue Mobile App sei „ein wahr gewordener Traum für Hacker und Geheimdienste“. Das Sicherheits-Beratungsunternnehmen Bishop Fox zählt Gründe auf, warum LinkedIn Intro mehr als nur bedenklich ist. Zum Beispiel: Continue reading →

Microsoft erklärt die

Bisher machte Windows 8 in Sachen Audio/Video-Unterstützung eher durch das Fehlen der DVD-Wiedergabefunktion im Standardlieferumfang auf sich aufmerksam. Wer DVDs abspielen will, muss das Media Center nachkaufen (in der Release Preview kann man es noch kostenfrei nachinstallieren) oder eine andere Software bemühen. Positives gab es bisher nur wenig zu berichten, eine Ausnahme ist beispielsweise die bessere DLNA-Integration auf dem Desktop. Metro-Apps sollen hingegen auf Windows-zertifizierte “Play To”-Empfänger streamen (siehe unten). Continue reading →

Apple vs. Samsung: Vorläufiger Höhepunkt eines langen Streits

Auf vier Kontinenten haben sich Apple und Samsung vor Gericht getroffen, um den jeweils anderen wegen Verletzung von Patenten und Geschmacksmustern zu verklagen. Seinen bislang größten Sieg[1] errang Apple nun in Kalifornien: Ein Geschworenengericht befand Samsung für schuldig, mit zahlreichen Geräten gegen Apples Rechte verstoßen zu haben und verurteilte das Unternehmen zur Zahlung von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Umgekehrt wies es alle Vorwürfe zurück, die das südkoreanische Unternehmen gegen seinen Kontrahenten erhoben hatte. Continue reading →

Innovationen – Apple meldet Wireless Charging-Patent an

Wireless Charging, das Aufladen von Akkus ohne Kabel, hält langsam Einzug in die Welt der mobilen Endgeräte. So verfügen etwa das Nokia Lumia 920 und das LG Nexus 4, zwei aktuelle Flaggschiffe für Windows Phone bzw. Android, über Unterstützung für diese Technologie. Apple hat, auch beim iPhone 5, bislang aber auf sie verzichtet. Gemäß einem neu aufgetauchten Patentantrag arbeitet man in Cupertino jedoch an einer alternativen Lösung. Continue reading →

Campus Party Europe: Ein freies Netz braucht freie Partys

Die Campus Party Europe in Berlin war vor allem eines: brav. Eine Fete, auf der irgendwas “gehackt” werden soll, sieht jedenfalls anders aus. Schade eigentlich. Denn Kreativität braucht oft ein bisschen Chaos.

Ein blaues Zelt nach dem anderen verschwindet vom Tempelhof, die Teilnehmer dürfen sie mit nach Hause nehmen, ein Geschenk des Hauptsponsors. Die Campus Party Europe ist vorbei, als Souvenir gibt es außerdem Badeschlappen und ein T-Shirt, auf das gedruckt ist, was die Computerfreunde in den vergangenen sechs Tagen hätten tun sollen: “Den Source Code Europas umschreiben, um Europa zu einem besseren Ort zu machen”. Ob das geglückt ist, darf bezweifelt werden. Continue reading →

Proven SEO Tips That Drive Your Rankings Higher In Search Engine Results

Search Engine Optimization Secrets From The Pros!

If optimizing your website for the major search engines seems like a daunting task, you should know that you’re not alone. You can take advantage of the hard-earned experience of many other websites. By following the tips in this article, you’ll be able to optimize your site so that it attracts more traffic than ever. Continue reading →

Datenschutz: Windows 8 meldet Software-Installationen an Microsoft

 

In der fertigen Version von Windows 8 hat Microsoft den Smartscreen-Filter für Installationen standardmäßig aktiviert. Damit wird die Installation von Anwendungen überwacht. Ein Sicherheitsexperte sieht darin ein Datenschutzrisiko.

Der Sicherheitsexperte Nadim Kobeissi sieht in der Smartscreen-Filter-Funktion von Windows 8 ein Datenschutzrisiko. Die Smartscreen-Funktion meldet jede Software-Installation an Microsoft, sobald die Installationsdaten aus dem Internet geladen wurden. Damit soll verhindert werden, dass Schadsoftware auf diesem Wege auf den Computer gelangt. Continue reading →

Microsoft: So viel verdient Steve Ballmer 2012

Für Steve Ballmer gibt es dieses Jahr weniger Geld. Der Verwaltungsrat von Microsoft begründet das mit dem sinkendem Umsatz bei Windows und Windows Live.

Der Verwaltungsrat von Microsoft gesteht Steve Ballmer für das Geschäftsjahr 2012 eine kleinere Bonus-Zahlung zu. Das geht aus Unterlagen des jährlichen Treffens der Aktionäre hervor. Ballmer erhält „nur“ 620.000 US-Dollar extra – letztes Jahr waren es noch 682.500 Dollar. Sein Grundgehalt beträgt 685.000 Dollar. Zusammen mit dem Bonus hat Steve Ballmer also 1.305.000 Dollar verdient.
 
Die Bonus-Auszahlung argumentiert der Verwaltungsrat mit der Selbstbeurteilung Ballmers und der finanziellen Performance von Microsoft im letzten Geschäftsjahr. Dabei wird Microsofts Einkommen mit dem Einkommen von 25 weiteren großen IT-Firmen verglichen. Ferner habe es Gespräche zwischen Verwaltungsrat-Mitgliedern und Steve Ballmer gegeben, die in die Beurteilung miteingeflossen seien. Positiv findet der Verwaltungsrat die Leistung Ballmers in der Entwicklung von Windows 8 und dem neuen Microsoft Office. Gut gelaufen sei auch der Launch von SQL Server 2012 und System Center 2012. Ihnen sei ein Einkommens-Wachstum von 12 Prozent im Server- und Business-Bereich zu verdanken. Positiv verlaufen sei zudem die Integration von Skype. Microsoft hatte Skype schon vor einiger Zeit gekauft. Auch Surface – das Microsoft-Tablet – wird auf Ballmers Haben-Seite verbucht, ebenso wie eine strenge Haushalts-Disziplin und ein immerhin mäßiges Wachstum auf dem Smartphone-Markt mit Windows Phone. Der Verwaltungsrat merkt aber auch an, dass der Umsatz von Windows und Windows Live leicht gesunken sei. Vor allem das Online-Geschäft komme langsamer voran als geplant. Negativ sei auch der nicht zustande gekommene Browser-Auswahl-Bildschirm, der in Europa zu einer saftigen Geldstrafe führen könnte.
 
Formal gesehen sind die vom Verwaltungsrat genannten Summen Vorschläge, die jedoch aktuell mit 91% der wahlberechtigten Stimmen angenommen wurden. Interessant ist übrigens auch der Bonus, den etwa Steven J. Sinofsky, President Windows and Windows Live Division, erhält: Mit 1,53 Millionen ist er fast dreimal so hoch wie der von Ballmer.
 
Ursprünglich veröffentlicht: 

SMS-Trojaner für Mac OS X entdeckt

Der russische Sicherheitsspezialist Dr. Web hat eine Malware für Mac OS X gemeldet, die einen SMS-Betrugsversuch startet. Der “Trojan.SMSSend.3666″ getaufte Trojaner fragt Handynummern der infizierten Anwender ab und versucht per SMS-Bestätigung, diese zu einem mit hohen Kosten verbundenen SMS-Abonnement zu überreden.

 

Das Programm tarnt sich als Installationsdatei für eine Software namens VKMusic 4. Ein solches Programm gibt es tatsächlich: Es dient der Kommunikation zwischen Nutzern des Social Network VK. Continue reading →

Microsoft-Analyse: Warum Betrüger absichtlich aus Nigeria schreiben

Original-Quelle: http://www.golem.de

Reiche Prinzen und Verwandte, die in Afrika Millionenerben hinterlassen haben – eine Studie von Microsoft zeigt: Je hanebüchener die Geschichten in den Scamming-E-Mails der Nigera Connection, desto erfolgreicher sind die Betrüger.

So eine E-Mail hat fast jeder wohl schon erhalten: Jemand aus Nigeria oder einem anderen afrikanischen Land verspricht ein Millionenerbe, wenn der Empfänger nur einige Hundert US-Dollar oder Euro zur Klärung letzter anwaltlicher Fragen überweist. Sie landet bei den meisten Anwendern dort, wo sie hingehört: im E-Mail-Papierkorb. Die meisten Texte sind in schlechtem Englisch oder Deutsch verfasst und wecken schon dadurch den Argwohn der Empfänger. Ebenso die übertriebenen Geschichten, zum Beispiel vom reichen Prinzen, Verwandten oder Banker, der ausgerechnet dem Empfänger ein Vermögen hinterlassen hat. Continue reading →

Das Handwerk 2.0, mit Software zum Erfolg


Immer mehr Handwerksbetriebe nutzen die die professionelle Hilfe einer CRM Software, um sämtliche Tätigkeiten im Betrieb steuern zu können. Dank der CRM Software haben Sie alle Daten in einem Programm und können beliebig darauf zugreifen, um Aufträge und Bestellungen schnell und einfach bearbeiten zu können.

Was eine CRM Software kann

VMware Fusion 5 ist fertig – Parallels Desktop 8 folgt Anfang September

Sowohl Parallels als auch VMware haben neue Versionen ihrer Virtualisierungslösungen für Max OS X angekündigt, mit denen sich unter anderem Windows auf Apple-Systemen nutzen lässt. VMware Fusion 5 ist ab sofort erhältlich. Auf Parallels Desktop 8 müssen Mac-Nutzer noch bis 4. September warten.

Beide Lösungen sind dafür ausgelegt, andere Betriebssysteme ohne Neustart des Rechners zur Verfügung zu stellen – also aus Mac OS X heraus. Dual-Boot-Systeme lassen sich auch mit Apples Boot Camp realisieren. Continue reading →

Gericht: Yahoo muss Suchpartnerschaft mit Microsoft wie vereinbart fortführen

Aus veröffentlichten Gerichtsdokumenten geht hervor, wie skeptisch Yahoo die 2009 mit Microsoft auf zehn Jahre vereinbarte Suchpartnerschaft heute sieht. Der Internetkonzern wollte die Zusammenarbeit abbremsen, wurde aber zur fristgemäßen Einhaltung der Abmachungen verurteilt.

 

Yahoo setzt Microsofts Such- und Werbeplattform inzwischen in 14 von 16 internationalen Märkten ein. Vertraglich war vorgesehen, im Oktober auch Taiwan und Hongkong als seine beiden letzten Märkte darauf umzustellen. Laut Reuters erklärte es jedoch gegenüber Microsoft im September die Absicht, nicht im Oktober umstellen zu wollen – aber vielleicht Anfang 2014. Continue reading →

Die Zukunft der Internetsuche – Wie man Google vom Thron stoßen kann

Ist es möglich, dem Suchmaschinengiganten Google Konkurrenz zu machen? Ja, meinen Experten – wenn man etwas anbietet, was Google nicht leisten will. Aber wie suchen User in Zukunft?
„Es gibt nicht die eine, ultimative Suchmaschine“, stellt Albert Wenger von Union Square Ventures klar. Google sei zwar Platzhirsch, aber die Internetnutzer wollen durchaus auch Spezialanbieter. „Es kommt immer darauf an, was man sucht. Die Leute werden immer dort hingehen, wo sie das auch finden.“ Mit seiner Firma Union Square Ventures ist Albert Wenger Investor der alternativen Suchmaschine DuckDuckGo.

Ein spezielles Bedürfnis bei der Suche, so Wenger weiter, könne zum Beispiel der Schutz der Privatsphäre sein. Genau darauf legt DuckDuckGo besonderen Wert. Im Gegensatz zu Google und anderen großen Anbietern speichert die Suchmaschine keine User-Daten wie IP-Adresse oder eingegebene Suchbegriffe und gibt diese nicht an Werbekunden weiter. „Manchmal möchte man einfach anonym bleiben, wenn man etwas sucht – zum Beispiel wenn es um sensible Themen wie Krankheit oder politische Ansichten geht“, sagt Wenger. Continue reading →

Preisgestaltung – Microsoft: Upgrade auf Windows 8 ab 30 Euro

Die Veröffentlichung von Windows 8 naht mit großen Schritten, und so werden nun auch langsame weitere Details zur Preisgestaltung bekannt: Ab sofort ist es möglich ein Upgrade für bestehende Windows-Installationen zu bestellen. Zu diesem Schritt berechtigt sind alle NutzerInnen mit einer gültigen Lizenz von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7. Continue reading →

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