Wirkungslos – Internet-Nutzer tricksen Netzsperren mit alternativen DNS aus

Nach wochenlangem juristischen Gerangel war es am Donnerstagabend dann doch so weit: Seitdem sind in Österreich die ersten Netzsperren aktiv. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurden die Seiten kinox.to und movie4k bei den meisten Providern blockiert. Wer diese auf ihren ursprünglichen Adressen ansurfen will, bekommt statt dem erwarteten Inhalt nur mehr eine simple Fehlermeldung.

Hallo Frau Streisand

Ob sich die Rechteverwertungsindustrie mit diesem Schritt einen wirklichen Gefallen getan hat, steht freilich auf einem anderen Blatt. Immerhin hat seitdem der Streisand-Effekt seine volle Wirkung entfaltet. Selbst wer zuvor von den beiden Seiten noch nichts gehört hatte, ist mittlerweile bestens über diese informiert – und an alternative Adressen, über die beiden Services zu erreichen sind, mangelt es ebenfalls nicht. Doch auch sonst dürften die Sperrmaßnahmen kaum eine – oder zumindest keine negative – Auswirkung auf die Intensivität der kinox.to und movie4k-Nutzung aus Österreich haben. Lassen sich die nun errichteten Hürden doch äußerst einfach umgehen.

Schwache Sperre

Dies liegt daran, dass die Sperre lediglich über eine Veränderung der Domain-Name-System-(DNS)-Datenbank bei den Providern implementiert ist. Diese ist dazu, die die IP-Adresse eines Servers (beispielsweise: 194.116.243.20) – also jene Zahlenkombination über die er anderen Rechnern bekannt ist – einer für Menschen einfach merkbar Adresse wie derStandard.at zuzuweisen. Nun haben also die österreichischen Provider schlicht die Einträge für die von den Rechteverwertern beanstandeten Domainname verändert.

DNS-Alternativen

Und genau dieser Umstand macht es den Nutzern nun so einfach die aktuellen Netzsperren auszutricksen. Es ist nämlich keineswegs notwendig, die DNS-Einträge des eigenen Anbieters zu verwenden. Wer schon bislang alternative DNS-Server verwendete, merkte von der Aktivierung der Netzsperren in Österreich exakt: Nichts. Und solche öffentlich verfügbare DNS gibt es zuhauf, so hat etwa Google seit einigen Jahren eigene DNS im Angebot. Und neben speziellen Services wie DNS.Watch oder OpenDNS hat sogar der deutsche Chaos Computer Club ein entsprechendes Angebot. In all diesen sind die alten Zuweisungen für kinox.to und movie4k weiterhin aktiv.

Einfach

Die Aktivierung alternativer DNS ist dabei bei allen gängigen Betriebssystemen ohne sonderlichen Aufwand in den Netzwerkeinstellungen vorzunehmen. Anleitungen gibt es dafür im Internet zuhauf. Wer sich ersparen will, jeden einzelnen Rechner neu zu konfigurieren, kann die alternativen DNS auch gleich am Router aktivieren, dann werden sie automatisch an alle lokalen Rechner und mobilen Geräte weitergereicht.

Ausgetrickst

Zumindest solange bis die Netzsperren in Österreich lediglich über DNS-Manipulationen implementiert ist, ist dieser Ausweg der derzeit wohl komfortabelste. Mit ein paar Minuten Aufwand spüren die Nutzer von den Sperren gar nichts mehr. Die Verwendung alternativer Domains / URLs hat hingegen den Nachteil, dass diese – zumindest soweit die Erfahrung in anderen Ländern zeigt – schon bald ebenfalls gesperrt werden. Und beim direkten Ansurfen von IP-Adressen können andere Probleme auftreten, etwa mit Sicherheitszertifikaten, oder weil eine IP von mehreren Domains genutzt wird, was gerade bei kleineren Angeboten nicht unüblich ist. (apo, derStandard.at, 5.10.2014)

 

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Auch Symantec denkt angeblich über Aufspaltung nach

Nach Ebay und Hewlett-Packard erwägt nun offenbar auch Symantec eine Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen. Wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, sind die Überlegungen in diese Richtung bereits weit fortgeschritten. Eins der neuen Unternehmen werde sich um das Geschäft mit Sicherheitssoftware kümmern, während sich das andere auf das Storage-Geschäft konzentriere.

 

Bloombergs Quellen zufolge sollen die Pläne schon in wenigen Wochen offiziell bekannt gegeben werden. Weder auf Nachfrage von Bloomberg selbst noch auf die von News.com wollte Symantec den Bericht kommentieren.

Eine Aufteilung in zwei Unternehmen wäre bei dem Sicherheitsspezialisten aus dem kalifornischen Mountain View durchaus denkbar. Er würde damit dem Vorbild anderer großer Technikfirmen folgen. Ebay hatte vergangene Woche angekündigt, seine Bezahldiensttochter PayPal 2015 auszugliedern. Und Hewlett-Packard bestätigte am Montag, sich in zwei separate Unternehmen aufzuspalten, von denen das eine das Enterprise-Geschäft und das andere das PC- sowie Druckergeschäft übernimmt.

Symantec soll schon in der Vergangenheit über eine Aufspaltung nachgedacht haben, wie Bloomberg anmerkt. Der vor zwei Wochen zum dauerhaften CEO berufene Michael Brown sei ein Befürworter dieser Pläne – anders als sein im März gefeuerter Vorgänger Steve Bennett. [mit Material von Lance Whitney, News.com], könnten diese auch zu Übernahmezielen von Konzernen wie HP oder EMC werden, die möglicherweise an der Security- oder der Storage-Geschäftseinheit interessiert sind.

Mit seinen Norton-Produkten ist Symantec zu einem der bekanntesten Sicherheitsanbieter aufgestiegen. Doch der Kampf gegen Viren und Cyberbedrohungen ist mit der Zeit komplizierter geworden, da Hacker immer fortschrittlichere Infiltrationsmethoden entwickeln. Die jüngsten Angriffe auf große US-Unternehmen wie Target, Ebay und Home Depot zeigen, dass herkömmliche Schutzmethoden, selbst wenn sie fachgerecht implementiert sind, nicht mehr ausreichen.

In einem Wall-Street-Journal-Artikel vom 4. Mai bezeichnete Symantecs Senior Vice President für Information Security, Brian Dye, Antivirenlösungen als “zum Scheitern verurteilt“. Antivirus-Techniken für Endgeräte seien kein “Verkaufsschlager” mehr, sagte er. Stattdessen hat sich Symantec inzwischen darauf verlegt, eine breitere Palette Sicherheitsprodukte anzubieten, die Unternehmen besser vor Cyberattacken schützen sollen. Im August kündigte es an, seine Norton-Reihe für Heimanwender auf ein Produkt zu reduzieren. Das abobasierte Norton Security ist seit rund zwei Wochen verfügbar und ersetzt nicht nur Norton Antivirus, sondern auch Norton Internet Security, Norton 360, Norton 360 Multi-Device und Norton 360 Premier Edition.

Häufige Führungswechsel und sinkende Nachfrage belasteten Symantecs Geschäft in den letzten Jahren. Der Aktienkurs ging im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent zurück. Durch Kosteneinsparungen konnte der Sicherheitsanbieter seinen Umsatz zuletzt jedoch wieder steigern, um zwei Prozent im ersten Quartal des Fiskaljahres 2015.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

 

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Neues “Borderlands” ist total bekloppt, aber gut

Die “Borderlands”-Reihe war schon immer bekloppt: Hier mischen sich nicht nur Ego-Shooter und Rollenspiel – nein, es trifft auch noch Comic-Grafik auf abgedrehten Humor, der nicht immer Sinn ergeben muss. Dazu kommen Abermillionen von automatisch generierten und entsprechend bizarren Science-Fiction-Schießeisen.

So überrascht es nicht, was die Macher von Gearbox Software gemeinsam mit dem Studio 2K Australia für den neuesten Teil ausheckten. Denn den feuern sie gezielt in die Fünfjahreslücke, die zwischen den ersten beiden Teilen klafft: ein “Pre-Sequel” eben. Obendrein verfrachten sie die Handlung weg von der einstigen Spielwelt, dem Planeten Pandora, hinauf auf dessen Mond Elpis – und auch auf die Raumstation Helios, die über diesem schwebt.

Ach, und die Kerle, die in Teil zwei noch die Bösen waren, die sind nun die Guten – irgendwie jedenfalls. “Wir wollen den Spielern damit zeigen, wie jene Typen in ‘Borderlands 2′ zu dem wurden, was sie sind”, erklärt dazu James Lopez, Spieldesigner von Gearbox. Insbesondere Handsome Jack, der in “Borderlands 2″ den fiesen Alleinherrscher Pandoras mimt, ist hier ein Computernerd und eigentlich feiner Kerl, der anfänglich gute Absichten hat!

Neues Helden-Quartett

Daher schlüpfen Sie in “The Pre-Sequel” allein oder im Koop-Verbund mit drei Freunden auch nicht in die Haut mutiger Abenteurer, sondern der vier Typen, die Jack auf den Thron hieven werden. Die kommen natürlich allesamt mit ihren eigenen Fähigkeiten und Talentbäumen daher: So zückt Gladiatorin Athena einen Energie-Schild, der Feindfeuer aufsaugt und es gesammelt mit doppelter Wucht auf einen Gegner zurückwirft.

Der bärtige Enforcer Wilhelm hat einen starken Robo-Arm und ruft sich eine bewaffnete Flugdrohne zur Unterstützung herbei. Die Sheriff-Dame Lawbringer Nisha hingegen kann kurzzeitig automatisch Gegner ins Visier nehmen und hat zudem eine Peitsche im Gepäck. “Ich denke, wir haben hier einige verdammt coole Ideen gehabt”, sagt Lopez.

Aber am witzigsten ist der kleine und plappernde Roboter Claptrap, die Fragtrap! Er analysiert auf Knopfdruck die Situation auf dem Schlachtfeld: Basierend auf Gegnern und Mitspielern errechnet er, welcher Charakter aus “Borderlands” hier am besten durchkäme, und imitiert kurzzeitig dessen Fähigkeiten – oder wählt schlicht wahllos Boni und Skills. Beispielsweise macht er einen auf Gunzerker, was ihn plötzlich zwei Waffen schwingen lässt. Oder er gibt das “One Shot Wonder”, was das gesamte Magazin aller Waffen in einem Schuss entlädt. Kurz gesagt: Wer Claptrap spielt, weiß nie, was ihn erwartet.

Wie immer, nur anders

Spielerisch hingegen ist vollkommen klar, was auf einen zukommt: volle Kanne “Borderlands”! Hier und da nehmen Sie Missionen an, die Sie kreuz und quer über den Mond scheuchen. Da muss für Jack eine Sendeanlage übernommen, für Lady Spring ein Kinderbuch gefunden oder irgendwo die verschwundene Frau des wirren Myron gerettet werden.

Natürlich mündet all das in herrlich chaotischen Massenschießereien. Sie halten aus voller Büchse drauf, wenn plötzlich die Weltall-Cousins von bekannten Gegnern auf Sie zustürmen: Psychos in Raumanzügen, Zwerge mit Jetpacks auf dem Rücken oder gigantische 200-Kilo-Bad-Ass-Astronauten mit Riesenkanonen. Gut, dass der Spieler neue Tricks draufhat.

Dank niedriger Gravitation springt man nun etwa etliche Meter weit, kann mit einem Satz auf Gebäude hopsen, lässig umhersegeln und währenddessen mit neuen Schießprügel-Varianten wie Gefrierstrahl-Gewehren oder Laser-Schrotflinten Lava-Biester oder gar Raumgleiter unter Beschuss nehmen. Und hat sich direkt unter einem eine Horde von Feindvolk versammelt, saust man auf Tastendruck mit einem Affenzahn hinab und knockt sie allesamt aus. Groundpound nennt sich das!

Tauschgeschäfte

Ganz klar, “Borderlands”-Kenner werden sich sofort zurechtfinden. So ziemlich jede Neuerung passt herrlich ins Konzept und ist dabei vollkommen selbsterklärend. Beispielsweise müssen Sie auf dem Mond zwar auf Sauerstoff achten, der in einer Leiste unterhalb der Lebensleiste verbraucht wird.

Allerdings strömt der überall aus dem Mondboden und lädt sich automatisch in Gebäuden auf. Fahrzeuge? Die gibt’s auch auf dem mit Lava und Eis dekorierten Erdtrabanten – eben in Form von Mondautos oder Schwebe-Motorrädern, die mit dicken Kanonen bestückt sind. Und statt ungeliebte Waffen zu verkaufen, kann Ballerschrott nun auch in einen sogenannten Grinder-Automaten geworfen werden, der daraus eine neue und meist bessere Zufallswumme bastelt. Super!

Warum ist das Gearbox eigentlich nicht früher eingefallen? Mit alldem rütteln die Entwickler zwar nicht am Fundament des Blödel-Action-Shooters, wagen keine allzu heiklen Experimente, aber packen durchaus noch eine Schippe Irrsinn obendrauf. Und zwar eine Schippe, die genug Abwechslung und Frische für freudiges Dauerfeuer verspricht.

Prognose: So mancher hatte hinter “Borderlands – The Pre-Sequel” eine halbherzige Auskopplung vermutet. Doch all die kleinen, aber feinen Ideen, die Entwickler Gearbox und 2k Australia hineinpacken, beweisen schon jetzt das Gegenteil. Kreativ, abgefahren und noch ein Stückchen überdrehter als die Originale kommt der spielerische Lückenfüller beim Probespiel daher.

Vorallem bei Robo Claptrap haben die Macher Kreativität gezeigt. Doch müssen zum Erscheinen auch noch Story, Charaktere und vor allem Abwechslung in den Missionen unter Beweis gestellt werden. Dann dürfte abgefahrenen Baller-Abenden aber nichts mehr im Wege stehen.

Erscheinungstermin: 17. Oktober 2014 für PC, PS3 und Xbox 360.

 

Webseite:

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Smartphone-Krypto: Android soll laut Google bald zu iOS aufschließen

Die kommende Version von Googles Android-Betriebssystem soll ab der kommenden Version standardmäßig dafür sorgen, dass alle Daten auf dem jeweiligen Gerät verschlüsselt sind. Damit würde die Plattform zu dem Sicherheits-Level aufschließen, das Apple gerade mit iOS 8 eingeführt hat. Die Möglichkeit zur Verschlüsselung sind in Android schon länger vorhanden, konkret seit 2011. Allerdings muss das Feature von den Anwendern erst aktiviert werden, was nur sehr wenige tatsächlich getan haben. In der in Kürze erscheinenden Version Android L werden die Kryptografie-Funktionen dann aber automatisch bei der Einrichtung eines Smartphones oder Tablets aktiviert, so dass die auf dem System gespeicherten Bilder, Videos, Nachrichten und anderen Informationen nur eingesehen werden können, wenn die korrekte Zugangskennung eingegeben wurde.

Sowohl Apple als auch Google setzen bei der Verschlüsselung auf bewährte Verfahren, die auch ausreichend Schutz vor professionellen Angriffen bieten sollen. So betonte nun auch eine Google-Sprecherin, dass das Unternehmen beispielsweise auch Behörden mit einer richterlichen Anordnung nicht weiterhelfen könne, wenn diese Zugang zu einem Mobilgerät haben wollen. Das setzt natürlich voraus, dass der Anwender ein halbwegs starkes Passwort verwendet und die Informationen, die geschützt werden sollen, dann auch nicht in die Cloud synchronisiert.

Mit der Einführung der Standard-Verschlüsselung wollen die Anbieter vor allem auch Vertrauen bei den Nutzern zurückgewinnen. Nachdem im Zuge der Snowden-Veröffentlichungen die Öffentlichkeit zu einem gewissen Grad darauf sensibilisiert wurde, sich gegen Überwachungsmaßnahmen zu schützen, ist die Verfügbarkeit entsprechender Features durchaus zu einem Verkaufsargument geworden.

Bis die Krypto-Features bei Android in voller Breite in der Praxis ankommen, wird es aber wohl deutlich länger dauern als beim Konkurrenten. Denn Apple liefert nicht nur die neuen iPhones mit standardmäßig aktivierter Verschlüsselung aus, sondern bringt diese mit dem aktuellen iOS 8-Update auch schnell auf die meisten älteren Geräte. Durch den fragmentierten Aktualisierungs-Prozess bei Google kann es hingegen Wochen bis Monate dauern, bis auch viele bereits verkaufte Smartphones und Tablets auf Android L aufgerüstet werden.

 

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www.winfuture.de

Netflix startet am 16.9. – Kooperation mit Telekom und Vodafone

Netflix hat sich zu seinem Deutschlandstart am 16.9. starke Partner mit ins Boot geholt. Nämlich die Deutsche Telekom und Vodafone.
Am Dienstag den 15. September 2014 startet Netflix seinen Video-Streamingdienst in Deutschland. Um sich gegen die hiesigen Platzhirsche wie Maxdome, Sky und Amazon Prime Instant Video durchzusetzen, hat Netflix offensichtlich eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und Vodafone geschlossen.

Das berichtet die Wirtschaftswoche in ihrer Online-Ausgabe. Netflix soll mit seinen Inhalten demnach das Video-on-Demand-Angebot Entertain der Deutschen Telekom erweitern. Bei der Deutschen Telekom wäre Netflix aber nicht der erste Kooperationspartner in Sachen Video-Streaming. Denn die Telekom arbeitet diesbezüglich schon mit Sky und Maxdome zusammen. Wie der Mediendienst Meedia berichtet, strebe die Deutsche Telekom ein möglichst vollständiges Unterhaltungsangebot bei Entertain an.

Aber nicht nur beim Internet via DSL kommen wohl Netflix-Inhalte im Rahmen einer Kooperation zum Einsatz. Auch Vodafone will sein Unterhaltungsangebot mit Hilfe von Netflix offensichtlich aufbohren (die Netflix-Apps für iOS und Android gibt es bereits). Nur dass bei es Vodafone eben darum geht Netflix-Inhalte via Mobilfunk anzubieten. Laut Wirtschaftswoche soll auch E-Plus an einer Kooperation interessiert sein.

Preise

Netflix startet am Dienstag in Deutschland. Die Monatsabos sollen 7,99 Euro (ein Gerät und SD-Auflösung), 8,99 Euro (bis zu zwei Geräte und bis zu HD-Auflösung) oder 11,99 Euro (bis zu vier Geräte, bis zu Ultra-HD-Auflösung) kosten. Um dem deutschen Filmgeschmack zu treffen, sind unter anderem Till-Schweiger-Filme, “Stromberg” und “Die Sendung mit der Maus” mit an Bord. International große Anerkennung erwarb sich Netflix mit der Eigenproduktion House of Cards mit Kevin Spacey.

 

zur Webseite:

www.pcwelt.de/news/Netflix_startet_am_16.9._-_Kooperation_mit_Telekom_und_Vodafone-Video-Streaming-8902622.html

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Analyse – Windows XP ist kaum totzukriegen

Im Jahr 2001 veröffentlichte Microsoft Windows XP. Das Betriebssystem erwies sich als gelungen und erlangte hohe Beliebtheit unter den Nutzern und einen entsprechend dominanten Marktanteil. Doch der Erfolg hat Schattenseiten, die Microsoft 13 Jahre später zu spüren bekommt.

Der unmittelbare Nachfolger von XP, das 2006 erschienene Vista, floppte. Erst 2009 überzeugte man die User wieder mit Windows 7, das langsam zum neuen Platzhirschen aufstieg. Eine Version später – mittlerweile ist Windows 8.1 am Markt – hat Windows XP weiterhin einen hohen Marktanteil. Und laut den neuesten Zahlen von Netmarketshare sinkt er nur noch sehr langsam.

23,89 Prozent

Knapp 30 Prozent aller User waren demnach Anfang des Jahres noch mit einem XP-System im Netz unterwegs. Im April stellte Microsoft den Support für das System – und damit auch die Lieferung von Sicherheitsupdates – vollständig ein. Lediglich die eigene Antivirus-Software “Security Essentials” wird auf XP noch bis Mitte 2015 mit neuen Signaturen versorgt.

Im August nahm der Marktanteil nur noch um weniger als einen Prozent und liegt nun bei 23,89 Prozent, womit XP mit klarem Abstand zu Windows 8 und 8.1 (insgesamt 13,37 Prozent) die zweithäufigst genutzte Windows-Ausgabe ist. Geht es in diesem Tempo weiter, könnte es hypothetisch noch über zwei Jahre dauern, bis der Oldie vom Markt verschwunden ist.

Windows 8 zuwenig attraktiv für Umstieg

Die Ursachen sind mannigfalitg. Eine ist die von Anfang an schleppende Verbreitung von Windows 8. Mit einem massiven Interface-Umbau wollte Microsoft eine “Touch First”-Strategie forcieren, verärgerte damit aber Nutzer “klassischer” PCs. Der Aufbruch in die mobile Welt mit den hauseigenen Surface-Convertibles misslang in den ersten Anläufen, für die dritte Generation stehen die Vorzeichen besser.

Die Windows-8-Umsetzung für Geräte auf Basis von ARM-Hardware unter dem Namen Windows RT verblieb ungeliebt und sorgte außerdem für Verwirrung. Hinzu kommt, dass man den Kritikern der forcierten “Metro”-Oberfläche mit Windows 8.1 und dessen großem “Update 1″ nur halbherzig entgegengekommen war.

Auch Windows 7 kommt in die Jahre

Windows 7 ist mit fünf Jahren mittlerweile auch keine aktuelle Plattform mehr, dazu dürfte Windows 9 – in dem bisherigen Berichten zufolge Touch- und Desktop wieder streng getrennt sein sollen – als potenziell attraktive Umstiegsmöglichkeit bald vor der Tür stehen.

Kostenhürde

Neben einem gewissen Mangel an Alternativen ist dabei nicht zu vergessen, dass langjährige XP-Nutzer mit einem Umstieg auf ein aktuelleres System aufgrund gestiegener Anforderungen wohl auch neue Hardware erwerben müssen. Dies schafft eine Kostenhürde, eine derartige Anschaffung will schließlich wohl überlegt sein.

Mobile Wende

Gleichzeitig ermöglichen es immer leistungsstärkere und funktionsreichere Smartphones und Tablets, viele Tätigkeiten vom klobigen Desktop-PC oder Notebook auf wesentlich handlichere Devices auszulagern, was zusätzlich die Notwendigkeit einer Aufrüstung oder eines Neukaufs vermindert.

Das hat auch Microsoft erkannt und – mit einem Auge auf weniger zahlungskräftige Klientel in Schwellenmärkten schielend – die Herstellung günstiger und kleiner Windows-Tablets ermöglicht. Bis sich erweist, ob diese Strategie aufgeht, werden allerdings noch einige Monate ins Land ziehen.

Service Pack 4

Zahlreiche Nutzer werden also noch auf absehbare Zeit mit einem Windows XP-System arbeiten und sich damit einem nicht gerade unerheblichen Sicherheitsrisiko aussetzen. Abhilfe schaffen hier findige Hacker, die auf eigene Faust neue Service Packs für das dreizehn Jahre alte Betriebssystem basteln.

Ein Entwickler mit dem Pseudonym “harkaz” werkt an einem inoffiziellen “Service Pack 4″, dessen dritte Betaversion kürzlich veröffentlicht wurde. Es soll nicht nur alle bisherigen XP-Updates beinhalten, sondern auch eigene Tweaks und Patches mitbringen und jene Registrierungsänderung vornehmen, mit welcher noch bis 2019 jene Updates von Microsofts Servern holt, die eigentlich für die spezialisierte “Point of Sale”-Version von XP gedacht ist, die sich etwa auf Kassensystemen wiederfindet.

Vor dieser “Lebensverlängerung” hat Microsoft bereits gewarnt, da diese Updates bei einem normalen Windows-System möglicherweise nicht alle Sicherheitslecks abdecken und Probleme durch Inkompatibilitäten verursachen können.

Sicherheitsfirmen springen ein

Auch Sicherheitsunternehmen nutzen die Situation. Malwarebytes hat etwa ein Produkt veröffentlicht, das XP-Nutzer auch ohne offizieller Patches vor Gefahren abschirmen soll. Der Support für die Software, so erklärt die Firma gegenüber The Inquirer, soll andauern, so lange Microsoft dies ermöglicht.

Lebensverlängerung gegen Bezahlung

Auch Microsoft selbst springt in die Bresche. Einige Organisationen und größere Unternehmen, wo eine Migration langjährig gewachsener IT-Infrastruktur auf neue Hardware und Systeme langwierig und kostspielig ist, bezahlen den Redmonder Konzern für eine zeitliche Erweiterung des Supports.

Dazu gehört auch das österreichische Bundesheer. Der Umstieg von XP auf Windows 7 war einst für September 2013 geplant, wurde aber schließlich verschoben. Letzten Informationen zufolge soll das Upgrade nun Ende diesen Jahres beginnen und bis April 2015 abgeschlossen sein. Ein Kauf der Supportverlängerung für XP, wie sie auch die deutsche Bundeswehr erworben hat, war zu diesem Zeitpunkt “in Planung”. (Georg Pichler, derStandard.at, 21.09.2014)

 

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Lenovo Tab S8: Android-Tablet mit Bay Trail für 200 Euro

Lenovo Tab S8

Lenovo hat das Tab S8 vorgestellt. Das 8-Zoll-Tablet basiert auf einem Atom Z3745 mit vier Kernen und nutzt Android Kitkat. Anders als Asus’ Memo Pads löst das Display mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten auf.

Das Lenovo Tab S8 ist das erste Android-Intel-Tablet des chinesischen Herstellers – auf früheren Modellen wie dem Miix 2 oder dem Thinkpad 10 ist Windows 8.1 installiert. Das Tab S8 wiegt laut Lenovo leichte 299 Gramm, misst 124 x 210 x 7,9 Millimeter und verfügt über ein 8-Zoll-Touchdisplay.

Das IPS-Panel löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln und somit 283 ppi auf (wenngleich Lenovo in der Pressemitteilung von FHD spricht), was für ein Android-Tablet dieser Größe vergleichsweise viel ist – Asus’ Memo Pads haben nur 1.280 x 800 Bildpunkte.

Als System on a Chip verbaut Lenovo Intels Atom Z3745 mit vier Silvermont-Kernen (bis zu 1,86 GHz) und HD Graphics. 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte eMMC mit Option auf bis zu 64 GByte runden das Paket ab. Durch den integrierten 4.290-mAh-Akku soll das Tab S8 rund 6,5 Stunden durchhalten.

Die rückwärtige Kamera mit Blende f/2.2 hat 8 Megapixel und die Frontkamera 1,6 Megapixel. Somit sind nur mit der größeren Kamera 1080p-Videos möglich, was für den Preis üblich ist. Lenovo bringt das Tab S8 im vierten Quartal 2014 für 200 Euro in den Handel, dieses Modell bietet Bluetooth 4.0 und WLAN nach n-Standard.

Zusätzlich gibt es eine teurere LTE-Variante mit Intels XMM7160-Funkmodul. Beide Versionen des Tab S8 gibt es in den Farben schwarz, weiß, blau und gelb.

 

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Tolle Zusammenstellung: Das Netzwerk über die Stromkabel plus W-LAN

In den meisten Haushalten in Deutschland gibt es mittlerweile mehr als ein internetfähiges Gerät. Oft hat man noch einen Desktoprechner einen oder zwei Laptops und mehrere Smartphones je nach Größe der Familie. In vielen Fällen ist ein Router alleine damit überfordert, alle Räume der Wohnung oder des Hauses mit einem stabilen Netz zu versorgen. Nun hat man die Möglichkeit, das vorhandene WLAN-Netz mit einem oder zwei Repeatern zu erweitern, allerdings wird es immer so bleiben, dass eine WLAN Verbindung immer etwas weniger stabil ist. Für manche Anwendungen wie zum Beispiel große Downloads oder Online-Spiele ist es immer besser, eine stabile LAN-Verbindung zu haben. Außer in hochwertigen Neubauten sind für gewöhnlich in Wohnungen und Häusern keine Netzwerkkabel verlegt, so dass dies nachträglich eingebaut werden müsste. Für viele ist es ein zu großer Aufwand, das ganze Haus neu zu verkabeln. Die Lösung für dieses Problem ist das so genannte d-LAN, eine Technologie, die eine LAN-Verbindung über die vorhandenen Stromleitungen herstellt. Dafür gibt es auf dem Markt Adapter, die man einfach in die Steckdose steckt und so das Haus vernetzt. Wichtig dabei ist, dass man möglichst die Adapter direkt in eine Wandsteckdose steckt, der Betrieb in einer Mehrfachsteckdose kann Störungen verursachen. Als zusätzliches Feature gibt es auch d-LAN-Adapter, die gleichzeitig als WLAN-Hotspot fungieren. Damit hat man auch im ganzen Haus Empfang mit einem Smartphone, ipad oder Notebook, was natürlich extrem praktisch ist. Ein zusätzlicher großer Vorteil ist neben der Einsparung der Verkabelung, dass über eine LAN Verbindung wesentlich schneller Daten innerhalb des Netzes transportiert werden können. Wenn Sie zum Beispiel eine Netzwerkfestplatte haben und darüber Filme oder Musik streamen, haben sie eine spürbare besseren Datenstrom. Laut Anleitung ist die Einrichtung der d-LAN-Adapter relativ simpel, allerdings hatte ich Probleme, mein Kabelmodem damit zu verbinden. Ein Computerexperte, der mir empfohlen wurde und hier bei uns einen PC-Service anbietet, konnte mir das ausführlich erklären. Wenn man so wie ich nur ein Kabelmodem hat, kann darauf auch nur ein Computer gleichzeitig ins Netz. Aus diesem Grunde brauchte ich noch einen Router, der das Signal des Kabelmodems sozusagen aufteilt. Der Notebook Service baute mir dann die Konfiguration zusammen. Das Kabel vom Kabelmodem wurde in den WAN-Port des Routers gesteckt und von einem der Ports für dein Kabel in den ersten d-LAN Adapter. Damit das Ganze funktioniert, muss man, nachdem man alles verkabelt hat, alles ausschalten und zuerst das Kabelmodem neu starten, dann den Router und dann nacheinander die Adapter. Mit dieser Konfiguration hat es auch auf Anhieb geklappt und wir haben im ganzen Haus ein stabiles Netzwerk. Ich kann die Alternative mit d-LAN nur jedem empfehlen.

Der PC-Markt erholt sich entgegen der Vorhersagen

Zugegeben, er ist reichlich abgedroschen, aber hier stimmt der Spruch: Totgesagte leben länger. Ich meine das in Beziehung zum PC-Markt. Sowohl die Verkäufe von Desktop-PC’s als auch die von Laptops haben sich nach einem starken Einbruch in den letzten Jahren jetzt wieder erholt. Ganz überraschend kommt das nicht. Der Rückgang der PC-Verkäufe hing vor allem mit dem großen Erfolg der Tablet-Computer, Smartphones und ipads zusammen. Diese Geräte versprachen letztendlich mehr, als sie halten konnten. Man muss einfach feststellen, dass Smartphones oder Pads/Tablets einfach einen Desktop-PC bzw. Laptop nicht vollwertig ersetzen. Bei der Größe der Displays gibt es schon das erste Problem. Für viele, vor allem ältere Nutzer ist der Bildschirm auf den mobilen Endgeräten schlicht zu klein. Genauso sieht es mit der Speicherkapazität aus. Viel Platz ist auf dem lokalen Speicher der Smartphones und Tablets nicht und eine große Mehrheit der Nutzer möchten nicht die Möglichkeit der Cloud-Speicherung nutzen, sie vertrauen der Technik einfach nicht. Dies umso mehr, weil kürzlich Nacktfotos von Prominenten von gehackten Accounts gestohlen und veröffentlicht wurden. Ein weiterer Nachteil der sogenannten mobile devices ist die teilweise sehr eingeschränkte Möglichkeit, externe Geräte wie Festplatte, Stick oder Drucker anzuschließen. Schließlich ist einer der bedeutendsten Nachteile die Eingabe an sich. Auch, wenn es externe Tastaturen gibt, viele Leute können sich daran einfach nicht gewöhnen und gehen zur klassischen Variante zurück und arbeiten wieder an ihrem Windows-PC. Auch bei den Reparaturmöglichkeiten schneiden Smartphones und Tablets wie das iPad schlechter ab. Obwohl die Geräte für den mobilen Einsatz konzipiert sind, sind sie doch empfindlicher, als man denkt. Ein Display-Austausch oder ein Defekt des Touchscreens kann unverhältnismäßig teuer werden, das gilt übrigens auch für eine Datenrettung, falls das Gerät überhaupt nicht mehr funktioniert. Das ist bei Windows PC’s oder Laptops schon teuer, dafür sind aber die Erfolgsaussichten erheblich besser.

 

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Vorhersagen vor einigen Jahren so nicht eingetroffen sind. Die Leute schätzen gewohnte Arbeitsmittel und haben gemerkt, dass allein ein Tablet oder Pad nicht ausreicht, um vollständig arbeitsfähig zu sein.

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Reißt die Mauern ein: Tribal Wars 2 startet ersten deutschen Server / Nachfolger des legendären Browsergames Die Stämme befindet sich jetzt in der offenen Beta

Hamburg (ots) – Der deutsche Onlinespieleanbieter InnoGames (www.innogames.com/de) hat soeben den ersten deutschen Server bei dem mittelalterlichen Strategiespiel Tribal Wars 2 eröffnet. Der Nachfolger von Die Stämme – mit mehr als 50 Millionen registrierten Spielern eines der erfolgreichsten Browsergames aller Zeiten – ist somit ab sofort neben Deutsch auch auf Englisch in einer offenen Beta spielbar. Weitere 17 Sprachen sollen in den kommenden Wochen folgen. Das Interesse an Tribal Wars 2 ist schon im Vorfeld riesengroß gewesen: Mehr als 300.000 Spieler haben sich bereits für die Beta vorregistriert.

Zuletzt hat InnoGames mit einer kleineren Nutzergruppe das Spiel in einer geschlossenen Beta getestet.

“Die Closed Beta hat uns sehr wertvolles Feedback für die weitere Entwicklung des Spiels geliefert”, erklärt Tribal Wars 2 Product Manager Nino Protic. “Jetzt ist es an der Zeit einer noch größeren Anzahl an Spielern die Gelegenheit zu geben, das Spiel zu testen, damit wir ihm den letzten Schliff für den Launch geben können.

Bei Tribal Wars 2 starten die Spieler als Anführer eines kleinen mittelalterlichen Dorfes. Ihre Aufgabe ist es, dieses zu einem mächtigen Imperium auszubauen. Dabei müssen sie sich in einer umkämpften Welt gegen eine Vielzahl von Feinden behaupten und mächtige Bündnisse abschließen. Das MMO stellt strategische Real-Time Schlachten in den Mittelpunkt des Geschehens. Dabei ist besonders das Team-Play in den einzelnen Stämmen ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Spieler. Gegenüber seinem Vorgänger Die Stämme bietet Tribal Wars 2 nicht nur stark verbesserte Grafiken, sondern auch eine Vielzahl an neuen Features, 26 verschiedene Technologien, 13 Einheiten und 17 Gebäude.

Tribal Wars 2 ist als Cross-Plattform-Spiel für Browser und mobile Geräte entwickelt worden. Die Spieler können somit für Web, Android und iOS immer denselben Account verwenden – es erwartet sie stets dieselbe Spielwelt, dieselben Gegner und dieselben Verbündeten. Die Betaphase ist nur für den Browser verfügbar. Die mobilen Apps will InnoGames noch in diesem Jahr veröffentlichen.

Der Vorgänger Die Stämme wurde von den InnoGames-Gründern Hendrik Klindworth, Eike Klindworth sowie Michael Zillmer 2003 als Hobbyprojekt entwickelt.

Mit 130 Millionen registrierten Mitspielern gehört InnoGames zu den weltweit führenden Entwicklern und Publishern von Onlinespielen. Zu den erfolgreichsten Spielen zählen Die Stämme, Grepolis und Forge of Empires.

 

 

Original-Quelle:

http://www.presseportal.de/pm

Amazon-Konkurrent  – Onlinehändler Alibaba vor größtem Börsengang aller Zeiten

Groß, größer – Alibaba. Der chinesische Onlinehändler wird an der New Yorker Börse Geschichte mit einem Aktiendebüt in noch nie da gewesenem Ausmaß schreiben. 21,1 Mrd. Dollar (16,3 Mrd.Euro) will die Firma zum Start einsammeln, wie aus den am vor dem Wochenende veröffentlichten Unterlagen hervorgeht, die Alibaba bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Angebot

Zunächst sollen 320 Millionen Aktien in einer Preisspanne zwischen 60 und 66 Dollar angeboten werden. Die Preisfestsetzung wird in Finanzkreisen am 18. September erwartet.

Das ist allerdings nur der Anfang: Durch Zusatzrechte, die Alibaba Investmentbanken eingeräumt hat, könnten sogar bis zu 24,3 Mrd. Dollar erlöst werden. Das Unternehmen von Jack Ma – dem reichsten Chinesen, der in seinem Heimatland wie ein Rockstar gefeiert wird – überflügelt alle bisherigen Börsengänge weltweit und steigt schlagartig zu einem der größten Titel am US-Aktienmarkt auf. Die US-Internet-Riesen Amazon können sich warm anziehen.

Vergleiche

An den Finanzmärkten dürfte es das “nächste große Ding” werden und selbst Facebook in den Schatten stellen: Mit dem Emissionserlös wollen die Chinesen selbst Facebook-Gründer Mark Zuckerberg übertrumpfen, der 2012 rund 16 Mrd. Dollar einnahm.

Ausgemachte Sache ist der Erfolg für Experten aber noch nicht, sie sehen Alibabas Weg an die Wall Street als Prüfstein für den von politischen Krisen gebeutelten Aktienmarkt insgesamt: “Der Börsengang ist auf jeden Fall ein Gradmesser für die derzeitige Marktstimmung”, sagt Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner.

Was die Hoffnungen der Anleger nach oben schnellen lässt, ist die Aussicht, an gleich zwei potenziellen Megatrends dieses Jahrzehnts teilhaben zu können: dem Aufstieg der kaufkräftigen chinesischen Mittelklasse und dem Siegeszug des Online-Handels.

Denn wenn die Chinesen Güter des täglichen Bedarfs oder Markenwaren über das Internet bestellen, nutzen sie zumeist Alibabas Auktionshaus Taobao oder dessen Online-Kaufhaus Tmall.

Dominanz

In China, das als größter Onlinemarkt weltweit gilt, hat Alibaba eine Vormachtstellung. Auf den großen Plattformen des Konzerns – Taobao, Tmall und Juhuasuan – wurden im vergangenen Jahr Geschäfte über 248 Mrd. Dollar abgewickelt. Das Unternehmen mit rund 300 Millionen Kunden und 25.000 Beschäftigten wickelt rund 80 Prozent aller privaten Internet-Einkäufe in der Volksrepublik ab. Über Alibaba-Portale werden damit weitaus mehr Waren verkauft als bei Amazon und Ebay zusammen.

Analysten zufolge könnte die größte Gefahr für das Geschäftsmodell von Alibaba aus China selber erwachsen: So liefere sich Alibaba mit dem Suchmaschinenbetreiber Baidu und dem Internet-Unternehmen Tencent einen erbitterten Wettbewerb in allen Online-Marktsegmenten, gibt Experte Jost Wübbeke vom Mercator Institute for China Studies zu bedenken. Der Konzern ist auch rasant gewachsen. Gerade das rasante Expansionstempo kann bei den umworbenen Anlegern die Frage aufwerfen, ob Alibaba den Überblick zu verlieren droht. So gab es bereits Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung der Filmproduktionstochter Alibaba Pictures.

Definition

Analyst Carlos Kirjner von Bernstein Research pocht deshalb darauf, dass Alibaba während der wohl Anfang September startenden Werbetour bei potenziellen Investoren detailliert darlegt, wie sich das Unternehmen eigentlich selber definiert und wo es welche Geldquellen mit den Erlösen aus dem Börsengang erschließen will.

Alibaba wird an der Wall Street ein Exot sein. Trotz seiner schieren Größe – das Unternehmen bewertet sich mit bis zu 163 Mrd. Dollar – ist es außerhalb Chinas vergleichsweise unbekannt. Die Konzernstruktur mit etlichen Beteiligungsverzweigungen und diskreten Eigentumsverhältnissen ist für Außenstehende nur schwer zu durchblicken. Das ist ein Kritikpunkt, den Analysten immer wieder anbringen. Auch der SEC hat dies wohl Magenschmerzen bereitet, sonst wäre der Börsengang schon früher erfolgt.

Alibaba will die Platzierung der unter dem Kürzel BABA an der New Yorker Börse zu notierenden Aktien noch in diesem Monat abschließen.

Der größte Alibaba-Anteilseigner, die japanische Investmentgesellschaft Softbank, wird seine Beteiligung beim Börsengang von 34,1 auf 32,4 Prozent abbauen. Der zweitgrößte Investor, das US-Internet-Urgestein Yahoo, reduziert von 22,4 auf 16,3 Prozent. Die Beteiligung von Alibaba-Gründer und -Chef Jack Ma sinkt von 8,8 auf 7,8 Prozent. (APA, 7.9.2014)

 

Von:

derstandard.at/2000005257558/

Angelbird SSD wrk: SSD aus Österreich will sich einen Namen machen

Die nagelneue Angelbird SSD wrk soll ein Wolf im Schafspelz sein, wenn man der Gerüchteküche glaubt: Die mit Kapazitäten von bis zu 512 GByte erhältliche 7-mm-SSD kommt als Einsteiger-Laufwerk daher, soll aber sehr performant sein. Wir haben nachgemessen.

Der österreichische Hersteller Angelbird bringt mit der Angelbird SSD wrk eine neue Serie preisgünstiger Einsteiger-SSDs an den Start. Die in den drei Kapazitäten 128, 256 und 512 GByte erhältlichen, nur sieben Millimeter flachen 2,5-Zoll-Laufwerke sind jeweils in ein schickes Gehäuse aus gebürstetem Aluminium gehüllt und offiziell zu Preisen von gerundet 90, 150 und 290 Euro zu haben.

In deutschen Preisvergleichsdiensten wie Geizhals werden sie bisher aber nur im Ausland (wenig überraschend: Österreich) gelistet; es gibt derzeit (25. August) anscheinend noch keinen deutschen Vertrieb.

 

Trotz Einsteiger-Etikett soll die mit einem sechs GBit/s schnellen SATA-Interface ausgestattete Angelbird SSD wrk durch eine hohe Performance überzeugen, die aktuellen Top-SSDs wie der Crucial M550, Samsung 840 Pro und 840 Evo oder Toshiba Q Pro in nichts nachsteht.

Angetrieben vom Silicon-Motion-Controller 2246EN und synchronem MLC-Flashspeicher von Micron bringen es die flachen SSDs laut Angelbird auf eine sequenzielle Leseleistung von bis zu 563 MByte/s. Beim sequenziellen Schreiben sollen bis zu 450 MByte/s möglich sein, bei den I/O-Operationen pro Sekunde sind es maximal 72.000 IOPS.

Was das 512 GByte fassende Spitzenmodell Angelbird SSDWRK512 leistet, haben wir im Testlabor ermittelt. Soviel vorweg: Angelbird hat nicht zuviel versprochen und eine richtig schnelle SSD herausgebracht.

 

Software-Ausstattung

Für die SSDs der wrk-Serie beitet Angelbird übrigens ein kleines Softwarepaket an. Das liegt dem Laufwerk zwar auf einer CD oder DVD bei, steht aber auch auf der Homepage des Herstellers zum Download bereit. Um die Tools herunterladen zu können, muss man zuvor einen Account erstellen und dabei die eigene SSD registrieren.

Zum Testzeitpunkt kann man die folgende Software herunterladen: Windows-Nutzer dürfen sich übe eine Vollversion der Sicherungssoftware System Reflection Backup Professional freuen, während Mac-User Parallels Desktop 9 herunterladen und damit Windows-Programme flüssig auf ihrem Apfel-Rechner laufen lassen, solange diese nicht allzuviel Leistung beanspruchen.

Den Multimedia-Bereich auf dem Download-Portal will Angelbird noch weiter ausbauen. Derzeit finden sich dort mit puremix Compression und puremix Gearfest 2012 Video-Tutorials zum Thema Musik.

Technische Daten

Angelbird wrk (512 GByte)


Serial ATA 6 Gb/s SSD

Angelbirds 512 GByte große Version der ‘wrk’ getauften SSD-Baureihe für preisbewusste Anwender sorgt im Test für solide Messwerte. Einzig die Ergebnisse bei den 4 KByte Random Reads/Writes ziehen die ansonsten schnelle wrk in der Gesamtwertung etwas herunter.

Technische Daten

Modellnummer :SSDWRK512

Formfaktor :2,5 Zoll, 7mm Bauhöhe

Schnittstelle :SATA 6 Gb/s

Controller :Sillicon Motion 2246EN

NAND-Typ :MLC (synchron), Micron (20 nm)

Cache :512 MByte (DDR3-1600)

Kapazität :512 GByte

weitere Kapazitäten :128, 256 GByte

Over-Provisioning :ca. 7%

Haltbarkeit (TBW/MTBF) :- / 2 Mio. Stunden

Geschwindigkeit (Lesen/Schreiben) :563 / 450 MByte/s

IOPS :72.000 (Schreiben)

Garantie :3 Jahre

Besonderheiten :Overload protection, TRIM, ECC, EMS , SMART

Testkonfiguration Performance-Messungen

System-Hardware
Prozessor: Intel Core i5-2500K (32 nm, Sandy Bridge, D2), 4C/4T, 3.3 GHz, 4x 256 KByte L2-Cache, 6 MByte L3-Cache, HD Graphics 3000, 95 Watt TDP, 3.7 GHz max. Turbo
Motherboard
(Sockel 1155):
Gigabyte Z68X-UD3H-B3, Revision: 0.2, Chipset: Intel Z68, BIOS: F3
Arbeitsspeicher: Corsair TR3X6G1600C8D, 2x 2 GByte DDR3-1333
System-SSD: Intel X25-M G1, 80 GByte, Firmware 0701, SATA (3 GBit/s)
Controller: Intel PCH Z68, SATA/600
Netzteil: Seasonic X-760, 760 Watt, SS-760KM, Active PFC F3
Benchmarks
Performance-Messungen: h2benchw 3.16
PCMark 7 1.0.4
I/O-Performance: IOMeter 2006.07.27
Fileserver-Benchmark
Webserver-Benchmark
Database-Benchmark
Workstation-Benchmark
Streaming Reads
Streaming Writes
4K Random Reads
4K Random Writes
System-Software & Treiber
Betriebssystem: Windows 7 x64 Ultimate SP1
Intel Inf: 9.2.0.1030
Intel Rapid Storage: 10.5.0.1026

Testkonfiguration Messungen Leistungsaufnahme

System-Hardware
Prozessor: Intel Core 2 Extreme X7800 (65 nm, Merom XE, E1), 2C/2T, 2.6 GHz, 4 MByte L2-Cache, 44 Watt TDP
Motherboard (Sockel 478): MSI Fuzzy GM965, Revision: 1.0, Chipset: Intel GM965, BIOS: A9803IMS.220
Arbeitsspeicher: Crucial BallistiX CM128M6416U27AD2F-3VX, 2x 1 GByte DDR2-666
System-HDD: Western Digital WD3200BEVT, 320 GByte, SATA (3 GBit/s), 5400 U/min
Controller: Intel ICH8-ME
Netzteil: Seasonic X-760, 760 Watt, SS-760KM, Active PFC F3
Benchmarks
Video-Playback: VLC 1.1.1
Big_Buck_Bunny_1080p
I/O-Performance: IOMeter 2006.07.27
Database-Benchmark
Streaming Writes
System-Software & Treiber
Betriebssystem: Windows 7 x64 Ultimate SP1
Intel Inf: 9.2.0.1021
Intel Graphics: 15.12.75.4.64

 

Von:

http://www.tomshardware.de

Gestohlene Zugangsdaten: Erhöhte Zugriffe auf Domainverwalter registriert

Gestohlene Zugangsdaten

Der US-Domainverwalter Namecheap vermerkt seit einigen Tagen deutlich erhöhte Login-Versuche. Die dabei genutzten Kontodaten sollen aus der Sammlung russischer Hacker stammen.

Seit einigen Tagen hat das Intrusion Detection System (IDS) des US-Domainverwalters Namecheap eine deutlich gestiegene Anzahl an Login-Versuchen registriert. Interne Untersuchungen hätten ergeben, dass die dabei verwendeten Login-Daten aus der Datenbank russischer Hacker stammen. Vor wenigen Tagen hatte das IT-Sicherheitsunternehmen Hold Security gemeldet, im Besitz von über einer Milliarde Zugangsdaten zu sein, die es von russischen Hackern erbeutet haben will.

Offenbar probieren Datendiebe die gestohlenen Zugangsdaten massenweise aus. Laut Namecheap hätten die Hacker dafür eine gefälschte Login-Seite erstellt, in der sie die Daten eingeben, um sich Zugang zu den Konten der Namecheap-Benutzer zu verschaffen. Der größte Teil der Zugangsversuche sei gescheitert, da die Passwörter oder die Kundendaten nicht mehr gültig seien, schreibt Namecheap in einem Blogeintrag.

Betroffene werden informiert

Dennoch habe das Unternehmen einige erfolgreiche Einlog-Versuche registriert. Die betroffenen Konten seien umgehend gesichert und deren Besitzer informiert worden, schreibt Namecheap. Die Kunden werden gebeten, ihre Identitäten zu verifizieren und erhalten von Namecheap daraufhin ein neues starkes Passwort. Ihnen wird außerdem geraten, die Zwei-Authentifizierung zu aktivieren, die Namecheap wie viele andere Unternehmen anbietet.

Außerdem werden betroffene Kunden darauf hingewiesen, dass die verwendeten Zugangsdaten nicht bei Namecheap gestohlen wurden. Einen erfolgreichen Einbruch habe es dort bislang nicht gegeben. Das weise darauf hin, dass die Daten auch bei anderen Webseiten verwendet werden. Die Kunden sollten auch dort ihre Zugangsdaten ändern.

IP-Adressen gesperrt

Um sich gegen die zunehmenden Login-Versuche zu wehren, liest Namecheap die IP-Adressen aus, von denen die Einwahlversuche stammen. Sie werden von den Servern des Unternehmens blockiert. Außerdem habe Namespace die Strafverfolgungsbehörden informiert.

Ob die bei Namecheap verwendeten Zugangsdaten tatsächlich aus der Datenbank stammen, die Hold Security aus Daten aus diversen Foren und anderen Quellen gesammelt hat, ist aber unklar. Hold Security war in die Kritik geraten, weil es besorgten Kunden nur einen kostenpflichtigen Dienst anbietet, um herauszufinden, ob ihre Daten zu den gestohlenen gehören.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.golem.de/

Youtube und Google+: Google schafft Klarnamenzwang ab

So wie Facebook wollte auch Google die Mitglieder seines sozialen Netzwerks zwingen, ihre echten Namen zu benutzen. Nach einer Lockerung der Regelung vor zwei Jahren verzichtet Google jetzt ganz auf den Klarnamenzwang und entschuldigt sich.

In einem unerwarteten Schritt hat Google für Google+-Benutzerkonten den Klarnamenzwang sowie bisherige Verifizierungsmodalitäten für Pseudonyme abgeschafft. Ab sofort sind Nutzer bei der Wahl ihrer Namensangaben im Profil völlig frei, wie das Unternehmen auf Google+ verkündet.

Überraschend ist der Schritt, weil die Debatte über Sinn und Unsinn der Erforderlichkeit des Klarnamens bei Google+ schon drei Jahre zurückliegt. Damals waren Google selbst und leidenschaftliche Nutzer seiner kurz zuvor eingeführten, alle Google-Dienste vernetzenden “soziale Ebene” voller Hoffnung.

Mittlerweile ist Google+ die Puste ausgegangen. Auch, weil aus Unternehmenssicht eine wichtige Aufgabe von Google+ abgeschlossen wurde, nämlich die Vereinheitlichung der Benutzerkonten zur besseren, effektiveren Werbevermarktung und Nutzerdatenanalyse. Dass der Konzern selbst keine großen Ambitionen mehr für Google+ hat, zeigt die Abwesenheit seiner Erwähnungen auf der jüngst abgehaltenen Google-Entwicklerkonferenz I/O. Der “Vater” des Projekts, Vic Gundrota, verließ das Unternehmen jüngst.

Anfang 2012 hatte Google zwar schon Pseudonyme erlaubt und damit seine “Gebrauchsnamenpflicht”, wie das Unternehmen es selbst nannte, etwas aufgeweicht. Doch Kritikern ging der Schritt nicht weit genug, zumal er erheblichen Einschränkungen unterlag.

Die jetzige Entscheidung zur Abschaffung des Klarnamenzwangs begründet Google mit dem Streben nach einem alle Menschen inkludierenden Ort. Das Unternehmen entschuldigt sich auch gleich noch bei allen Personen, die sich bislang durch den Zwang zur Angabe ihres vollen Namens ausgegrenzt fühlten.

Ein Schritt, um Youtube-Nutzer zu besänftigen?

Der Schritt, ausgeführt zum Höhepunkt des medialen Sommerlochs, im Urlaubsmonat Juli kurz nach Abschluss der Fußballweltmeisterschaft, wirkt schon etwas kurios. Als Reaktion auf die einstigen Proteste gegen Googles sture Haltung kann der Entschluss aufgrund der seitdem vergangenen Zeit kaum gewertet werden. Und ganz ohne Begrenzungen kommen die Namensrichtlinien auch weiterhin nicht aus: Auf der Hilfeseite, die während einer Namensänderung verlinkt wird, informiert Google darüber, dass nach einer Modifizierung bis zu drei Monate lang keine weiteren Änderungen möglich sind.

Unterm Strich lässt sich die Neuigkeit, so nebensächlich sie für viele Anwender auch klingen mag, dennoch als Strategiewechsel bezeichnen. Google scheint nicht länger um jeden Preis die namentliche Identität der Nutzer in Erfahrung bringen zu wollen. Sei es, weil für die gezielte Anzeigenauslieferung ohnehin hinreichend Datenpunkte über jeden einzelnen Google-Nutzer vorhanden sind. Oder vielleicht, weil das Unternehmen doch noch einmal versuchen möchte, Google+ einen Push zu geben – und das dieses Mal über eine Differenzierung vom Hauptwettbewerber Facebook, nicht als “Me too”-Produkt.

Vielleicht geht es aber auch nur darum, Kritiker der unpopulären Implementierung von Google+ als Kommentarmodul bei Youtube zu besänftigen: Seit November ist ein Profil bei Google plus nötig, um Youtube-Videos zu kommentieren – was unter Youtube-Nutzern einigen Ärger erregt hat. Und anders als das aktuelle Google+ ist Youtube für Google wichtig.

Vermutlich ist die Maßnahme nur der erste von mehreren Teilschritten, mit denen Google+ in den nächsten Monaten umgebaut, in den Hintergrund gerückt oder für einen Relaunch fit gemacht wird. Denn in der aktuellen Form erfüllt das Produkt für Google keine bedeutende Rolle (mehr).

 

zur Webseite:

www.golem.de/news

Intel meldet Gewinnsteigerung um 40 Prozent im zweiten Quartal

Intel hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar oder 0,55 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Überschuss von 0,52 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 13,68 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

 

Als Folge [mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com] im nachbörslichen Handel um 4,48 Prozent oder 1,42 Dollar auf 33,13 Dollar zu. Damit liegt er deutlich über dem 52-Wochen-Hoch von 31,80 Dollar.

Die PC Client Group steuerte zwischen April und Juni 8,7 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Die Verkaufszahlen stiegen Intel zufolge um 9 Prozent, während der Durchschnittspreis im Jahresvergleich um 4 Prozent zurückging. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 41 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte die Data Center Group. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 19 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar, während ihr operativer Gewinn um 40 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Internet der Dinge erzielte in beiden Kategorien Zuwächse und schloss das Quartal mit einem Umsatz von 539 Millionen Dollar und einem operativen Profit von 155 Millionen Dollar ab.

Der Verlust der Mobile and Communications Group erhöhte sich jedoch um 48 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dem stehen Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphone- und Tablet-Prozessoren von lediglich 51 Millionen Dollar gegenüber. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 292 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich ist trotzdem davon überzeugt, dass sein Unternehmen das selbst gesteckte Ziel von 40 Millionen verkauften Tablet-Prozessoren in diesem Jahr erreichen wird. Die Mobilsparte werde vom Start der neuen Atom-Generation Baytrail und dem zunehmenden Interesse an Geräten mit Googles Chrome OS profitieren.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten wies Krzanich darauf hin, dass das PC-Geschäft vor allem in Entwicklungsländern weiterhin eine Herausforderung sei. Es gebe aber erste Anzeichen einer Erholung des Markts im Consumer-Segment. Der Erfolg im Enterprise-Markt, der unter anderem auf dem Support-Ende von Windows XP beruhe, werde mindestens bis zum Jahresende anhalten.

Im laufenden dritten Quartal rechnet Intel mit Einnahmen zwischen 13,9 und 14,9 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 66 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 will es seinen Umsatz um 5 Prozent steigern und eine Marge von 63 Prozent erreichen. Im dritten Quartal 2013 betrug der Umsatz 13,5 Milliarden Dollar.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

 

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.zdnet.de/88198678/intel-meldet-gewinnsteigerung-um-40-prozent-im-zweiten-quartal/

Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million “Gefällt mir”-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million “Likes”. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: “Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht”

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: “Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!”

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. “Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier”, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Homepage:

www.focus.de/digital/internet/fussball-twitter-und-facebook-mit-rekord-bei-wm-finale_id_3988159.html

Standard- oder Pro-Edition: Alle Windows 8.1 Update 1 Editionen im Vergleich

Aus den einstmals vier Windows-7- Versionen Starter, Home Premium, Professional und Ultimate hat Microsoft nur noch zwei für private PC-Nutzer übrig gelassen. Von Windows 8.1 Update 1 gibt es wie von Windows 8 und 8.1 nur noch eine Standard- und eine Professional-Edition. Windows 8.1 ist das Windows für Intel und AMD-Rechner, also für alle 32- und 64-Bit- PCs und Notebooks.

Das neueste Windows bietet eine umfassende Abwärtskompatibilität zu Software und zu Hardware-Treibern für Windows 8/8.1 und Windows 7 sowie zusätzlich die Modern Apps im Windows Store.

Windows 8 Update 1 Enterprise ist eine Spezialversion für die Nutzung in Unternehmen. Sie ist nur im Rahmen von Volumenlizenzen zu haben und daher für Heimanwender und normalerweise auch nicht für Freiberufler oder Selbstständige relevant. Eine Liga für sich ist das mit Windows 8 eingeführte Windows RT, das nur auf Windows-Tablets läuft.

Windows 8 Update 1 Standard

Was Microsoft bei Windows 7 „Home Premium“ genannt hat, erhält jetzt den zusatzlosen Namen „Windows 8 Update 1“. Die schlichte Namensgebung ist in der Praxis etwas unglücklich, weil jetzt zur Unterscheidung zu „Pro“ immer ein künstlicher Zusatz notwendig ist – etwa Windows 8 Update 1 „Standard“.

Windows 8 Update 1 ist in der Regel die typische, vorinstallierte Edition für alle Heimanwender- PCs und viele Notebooks. Die Defizitliste gegenüber der Pro-Edition fällt daher ganz ähnlich aus wie beim früheren Vergleich zwischen Home- und Pro-Editionen. Im Vergleich zu Windows 8 Update 1 Pro fehlen der Standardausgabe die Bitlocker- und EFS-Verschlüsselung, Gruppenrichtlinien, Remote-Desktop-Server, Domänenbeitritt sowie die Hyper-V-Virtualisierung. Alles in allem sind das durchaus verschmerzbare Module, die sich zudem mit Freeware- Programmen wie Teamviewer, Virtualbox und Truecrypt leicht und kostenfrei nachrüsten lassen.

Windows 8 Update 1 Pro

Windows 8.1.1 Pro entspricht im Funktionsumfang eher der bisherigen Professional-Edition als dem früheren Ultimate. Mit dem Domänenbeitritt, der EFS-Verschlüsselung und dem Remote-Desktop-Server kann es auch allen wesentlichen Anforderungen im professionellen Umfeld genügen. Weitere ergänzende Komponenten im Vergleich zur Standard-Edition sind die Hyper-V-Virtualisierung, die Management- Konsole für Gruppenrichtlinien in der Windows-Domäne, sowie die Möglichkeit, VHDs (Virtual Hard Disks) nicht nur zu laden, sondern auch zu booten. Die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker und Bitlocker To Go für mobile Datenträger ist ebenfalls erst ab dieser Pro-Edition enthalten.

Windows 8 Update 1 Enterprise

Die Enterprise-Edition von Windows 8.1.1 bietet Microsoft nicht im freien Verkauf an. Sie ist für geschäftliche Anwender und Firmen gedacht, die einen speziellen Software-Lizenzvertrag mit Microsoft abgeschlossen haben, der als Software Assurance bezeichnet wird. Enterprise bietet den kompletten Umfang von Windows 8 Update 1Pro und dazu noch etliche zusätzliche Komponenten. Hervorzuheben ist Windows To Go, das die Installation von Windows 8 Update 1 auf USB-Datenträger automatisiert.

Weitere Funktionen betreffen ausschließlich Bereitstellung, Rechteverwaltung und Netzwerkoptimierung in größeren Unternehmen. So erlaubt beispielsweise Direct Access eine alternative und schnellere Verbindung zum Firmennetzwerk als das übliche VPN. Branch Cache ist ein Zwischenspeicher für den Austausch von Unternehmensfilialen, um den Zugriff auf mehrfach abgerufene Daten zu beschleunigen. Side-Loading ist eine neue Technik, die es ermöglicht, den Windows-Store zu verbieten, und erwünschte Apps über den Firmenserver bereitzustellen. Applocker ermöglicht die detaillierte Anwendungssteuerung, also Software-Verbote oder das Verhindern von Installationen.

Windows 8 Update 1 N

Die N-Editionen von Windows 8 Update 1 Standard und Pro sind hierzulande als solche nicht häufig anzutreffen. Ihr fehlen die vorinstallierten Medienfunktionen rund um den Windows Media Player und verschiedene Abspiel-Codecs für Videodateien. Dadurch soll der Nutzer frei wählen können, welche Software er für die entsprechenden Aufgaben verwenden möchte. Die Existenz der N-Varianten geht auf eine Auflage der EU-Kommission zurück. Die Einschränkungen der N-Version lassen sich durch das kostenlose Herunterladen und Installieren des Windows Media Players von der Microsoft-Website beseitigen. Beim Upgrade heißt es aufpassen: N-Editionen können nur von einer Windows-7-N-Edition aktualisiert werden.

Die Tablet-Version von Windows 8.1.1 heißt Windows RT und läuft ausschließlich auf ARM-CPUs.

Windows RT Für Tablets konzipiert

Anders als Windows 8 Update 1 Standard und Pro ist das „Windows light“ nicht einzeln erhältlich, sondern wird nur vorinstalliert auf Tablets vertrieben. Im Unterschied zu den übrigen 8.1.1-Editionen beschränkt sich Windows RT auf die Kachelbedienoberfläche Modern UI und enthält keinen Desktop. Die Nutzung herkömmlicher Desktop-Anwendungen ist daher ausgeschlossen. Aufgrund der anvisierten Tablet-Geräteklasse hat Microsoft außerdem eine Reihe weiterer Funktionen weggelassen, wie die Tabelle auf der rechten Seite zeigt. Auf allen Windows-RT-Geräten ist Office 2013 RT mit Word, Excel, Powerpoint und One Note vorinstalliert. Standard ist ferner eine Geräteverschlüsselung, die das Tablet via TPM-Chip schützt. Windows RT spielt auf dem freien Markt allerdings keine große Rolle mehr und wird vornehmlich von Microsoft selbst auf Surface-Tablets verwendet. Auf Windows-Tablets und Notebook-Tablet-Kombigeräten („Convertibles“) anderer Hersteller kommen stattdessen Windows 8 Update 1 Standard oder Pro zum Einsatz.

Windows Media Center

Das Windows Media Center, das lange zum Lieferumfang von Windows gehörte, ist in Windows 8 Update 1 nur noch als kostenpflichtige Erweiterung zu haben. Damit geht Microsoft einen logischen Schritt weiter, nachdem es schon bei Windows 7 Versionen ohne Media Center gab. Das Media Center Pack“ kann man aus Windows 8 Update 1 heraus zum Preis von 9,99 Euro kaufen. Wenn Sie jetzt sagen: „Das Windows Media Center brauche ich nicht!“, haben Sie vielleicht nur halb recht: Windows 8 Update 1 mit den Standard-Playern Windows Media Player und Video-App spielt nämlich keine DVDs und Blu-ray-Filme mehr ab.

Microsoft spart sich bei Windows 8 Update 1 einen fest integrierten DVD-Software-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer sich unter Windows 8 Update 1 Filme ansehen möchte, muss also das Windows Media Center Pack installieren, das die nötigen Codecs mitbringt – oder eine freie Software wie VLC verwenden, die passende Codecs von Haus aus besitzt. Das Windows Media Center Pack lässt sich übrigens nur unter Windows 8 Update 1 Pro installieren. Ausgehend von einem Windows 8 Update 1 Standard kommen Sie also nur durch ein Upgrade auf Windows 8 Update 1 Pro an das Media Center Pack und damit zur Möglichkeit, DVD-Filme abzuspielen – zumindest mit den Windows-Bordmitteln.

Das kostet Windows 8.1 Update 1

Windows 8 Update 1 „Standard“ kostet im offiziellen Microsoft Store Deutschland 119 Euro – gleich ob als Download- oder DVD-Version. Für Windows 8 Update 1 Pro bezahlen Sie 279 Euro in der Download- und in der Box-Version (DVD). Für Nutzer von Windows 8/8.1 ist das Upgrade auf Windows 8 Update 1 kostenlos. Wer Windows 8 RT oder 8.1 RT auf seinem Tablet installiert hat, kann kostenlos auf das neue Windows 8 Update 1 upgraden.

 

Link zur Homepage:

www.computerwoche.de/a

Sicherheitslücke: BSI sieht keine Gefahr durch Heartbleed mehr

Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.

Einen Monat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Heartbleed hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Entwarnung gegeben. Laut BSI haben die wichtigsten Websites inzwischen reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen, die durch einen Fehler in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL entstand.

So optimistisch zeigen sich allerdings nicht alle Experten: Laut Erratasec, einem Dienstleister für Internetsicherheit, sind weltweit immer noch mehr als 300.000 Webseiten unsicher. Auch nach Angaben von Netcraft haben noch nicht einmal die Hälfte der betroffenen Websites neue Zertifikate. Sie wären damit immer noch anfällig für einen Angriff, durch den ein Angreifer alles mitlesen kann, was über eine vermeintlich sichere Verbindung geschickt wird, zum Beispiel Passwörter für Onlinebanking.

Das Problem: Der Fehler in der Kryptografiesoftware OpenSSL war zwar schnell behoben, doch reicht es nicht, wenn ein Website-Betreiber nur die fehlerhafte Software austauscht. Denn über den Heartbleed-Fehler lassen sich die privaten kryptografischen Schlüssel des Servers auslesen. Die Schlüssel wiederum werden in Zertifikate integriert. Diese werden in Browsern oder E-Mail-Programmen der Anwender gespeichert, um einen verschlüsselten Zugang zu verifizieren.

Kein funktionierendes System zur Überprüfung von Zertifikaten

Administratoren betroffener Websites oder E-Mail-Anbieter müssen zunächst die fehlerhafte OpenSSL-Software austauschen, neue Schlüssel und damit neue Zertifikate erstellen. Schließlich müssen die alten Zertifikate zurückgezogen und damit für ungültig erklärt werden. Denn sonst besteht laut BSI die Gefahr, dass ein “Täter, der den SSL-Schlüssel erlangt hat, eine gefälschte Webseite aufsetzt, Opfer dort hinlockt und vorgaukeln kann, es handele sich um die echte, abgesicherte Seite”. Der Aufwand ist also nicht unerheblich.

Zertifikatsprüfung weitgehend nutzlos

“Der Zertifikatswechsel ist aber leider auch nur als symbolischer Akt zu sehen, da widerrufene Zertifikate in den meisten Browsern zu keiner Warnung führen. Ist der SSL-Schlüssel einer Webseite also erlangt worden, bleibt die Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen bestehen”, heißt es vom BSI.

Es gebe gegenwärtig ohnehin kein funktionierendes System, mit dem Zertifikate überprüft werden könnten, sagt auch der Kryptografie-Experte und Golem.de-Autor Hanno Böck. Einige Browser überprüften zwar die Gültigkeit der Zertifikate, aber die Prüfung sei weitgehend nutzlos, weil sie bei einem gezielten Angriff verhindert werden könne, so dass das Zertifikat trotzdem akzeptiert werde.

Der Betreiber einer betroffenen Website oder ein E-Mail-Anbieter muss seine Kunden informieren und ihnen nahelegen, ihre Kennwörter zu ändern. Viele große Anbieter hätten das auch getan, “schon allein, um eventuelle Haftungsfragen auszuschließen”, teilte das BSI mit.

Hacker hatten keine Zeit, die Sicherheitslücke zu nutzen

Nach geltendem Datenschutzrecht müssen Einbrüche bei Plattformen, bei denen Daten gestohlen wurden, den Datenschutzbehörden gemeldet werden. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro. “Dem BSI wurden keine Vorfälle aus Deutschland gemeldet”, hieß es aus der Behörde. Auch große Internetkonzerne wie Google mit seinem E-Mail-Dienst Gmail gaben zwar an, von dem Heartbleed-Fehler betroffen zu sein. Dort waren die Lücken laut Google jedoch schon geschlossen, bevor die Heartbleed-Lücke öffentlich bekanntwurde. Google-Mitarbeiter hatten den Fehler gleichzeitig mit zwei unabhängigen Experten entdeckt.

Möglicherweise führte die massive Aufmerksamkeit zu einer so raschen Reaktion der meisten Betroffenen, dass potentielle Angreifer kaum Zeit hatten, die Sicherheitslücke effizient auszunutzen. Der einzige bekannte Fall ist der eines kanadischen Hackers, der sich über die Heartbleed-Lücke Zutritt zu Finanzbehörden verschaffte. Er wurde kurz darauf verhaftet.

Dennoch gibt es immer noch Grund zur Vorsicht: Vor allem über Links in Spam-Mails können Anwender auf gefälschte Websites gelangen, die mit bereits ungültigen Zertifikaten vom Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Vermeintlich gesicherte Websites sollten beim ersten Besuch genau betrachtet werden, oft sind dort Unregelmäßigkeiten erkennbar, etwa sprachliche Fehler.

Nach Einschätzung des BSI ist die Gefahr beim Thema Heartbleed größtenteils gebannt. Erfahrungsgemäß bleibe zwar immer ein gewisser Prozentsatz an nicht aktualisierten Seiten übrig, man rechne jedoch nicht mehr mit massiven Fällen, hieß es von der Behörde.

 

Siehe hier:

www.golem.de/

Recht auf Vergessen bei Google: Zehntausende Löschanträge

Recht auf Vergessen bei Google

Die Möglichkeit, Verweise bei der Suchmaschine entfernen zu lassen, wird offenbar rege genutzt. Google informiert, dass über 40.000 Anträge gestellt wurden.


Am ersten Tag hatte es 12.000 Anfragen gegeben. Jetzt wird klar, dass das Interesse auch danach hoch geblieben ist. Das wirft die Frage auf, wie hoch der Aufwand von Google für die Bearbeitung am Ende sein wird und wie lange die Prüfung dauern könnte. Google-Chef Larry Page hatte bereits gewarnt, die EuGH-Entscheidung könne jungen Internet-Startups schaden, die nicht über die Ressourcen seines Konzerns verfügten.

 

Die Flut von Anträgen zur Löschung von Suchergebnissen bei Google ebbt nicht ab. Bis Montagabend gingen rund 41.000 Anträge ein, wie ein Google-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte erst am Freitagmorgen in Europa ein Online-Formular für die Anträge freigeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Google macht noch keine Angaben dazu, wie viele Links von den Anträgen betroffen sind und wie sich die Anfragen auf einzelne europäische Länder verteilen. Von den „einigen tausend“ Anträgen, die noch vor Bereitstellung des Web-Formulars eingingen, kamen laut Google 40 Prozent aus Deutschland.

Google soll die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn dort enthaltene Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzten. Die Informationen können dabei auch weiterhin im Netz verfügbar bleiben.

Google will nur Links in seinen Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz löschen – nicht aber etwa in der Domain google.com. Der Konzern rechnet damit, dass es strittige Fälle geben wird, die vor Gericht landen werden.

 

Artikel-Quelle:

www.taz.de/Recht-auf-Vergessen-bei-Google/!139800/

Facebook ist eine Firma ohne Eigenschaften

Was steckt hinter der Löschung kirchenkritischer Kommentare auf Facebook? Der Internet-Forscher Geert Lovink sieht “New-Age-Menschen” am Werk, deren Löschpolitik keiner Ethik folgt. Facebook sei als Forum für öffentliche Debatten ungeeignet.

Der Medienwissenschaftler und Aktivist Geert Lovink beschäftigt sich mit der Netzkultur, Gegenöffentlichkeiten im Internet und den Utopien der Internetwirtschaft. 2004 gründete Lovink mit dem Institute for Network Cultures in Amsterdam ein eigenes Institut. 2010 löschte er im Zuge der Aktion Quit Facebook Day seinen Facebook-Account.

iRights.info: Die Löschung kirchenkritischer Kommentare des WDR-Moderators Jürgen Domian auf Facebook hat in Deutschland Wirbel verursacht. Das Unternehmen erklärte, ein Facebook-Team müsse wöchentlich Hunderttausende Inhalte prüfen, um Menschen vor Missbrauch, Hassreden und Mobbing zu schützen, und habe dabei einen Fehler gemacht. Offenbar hatte jemand die Kommentare als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen bei Facebook gemeldet. Wie bewerten Sie diesen Vorgang?

Geert Lovink: Man muss nicht Sigmund Freud studiert haben, um die Bedeutung von Fehlern zu kennen. Aus psychoanalytischer Sicht lehren uns Fehler etwas über den Normalzustand. Und hier erstaunt mich sehr, dass Facebook im Hintergrund wöchentlich offenbar Hunderttausende dieser Meldungen bekommt. Davon bekommen wir ja sonst nichts mit. Facebook ist ein recht geheimnisvolles Unternehmen. Wenn sich die Zahl nur auf Deutschland beziehen sollte, wäre sie unglaublich hoch. Dieses Denunziantentum müsste man dann dringend untersuchen. Der Fall würde für eine Art Blockwartmentalität in Deutschland sprechen, die sich online fortsetzt, für echte Probleme mit der Meinungsfreiheit.

“Wichtige Debatten nicht auf privaten Plattformen führen”

iRights.info: Könnte der Löschfehler dafür sprechen, dass letztlich Software die Meldungen automatisiert überprüft?

Geert Lovink: Ich weiß nicht, inwieweit Facebook hier Software, also Bots, einsetzt. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Facebook genug Mitarbeiter hat, um Hunderttausende Meldungen in der Woche persönlich zu prüfen. Bots können sicherlich einzelne Wörter erkennen und sperren, aber meines Wissens komplexe Bedeutungszusammenhänge noch nicht fehlerfrei einschätzen. Es müsste Bots schwerfallen, zwischen einer Diskriminierung und einem Scherz über Diskriminierung zu unterscheiden.

iRights.info: Muss Facebook überhaupt den Zensor spielen?

Geert Lovink: Der entscheidende Punkt ist: Diese Frage hat uns gar nichts anzugehen. Facebook darf als private Firma mit den Inhalten auf den eigenen Servern machen, was es will. Der Dienst ist umsonst, und wir haben als Nutzer kein Recht darauf, dass unsere Inhalte dort bleiben. Ich bin deshalb dagegen, dass gesellschaftlich wichtige Debatten – vielleicht auch zum Papst – auf Plattformen privater Firmen ausgetragen werden. Wir sollten besser öffentliche, gemeinnützige Foren nutzen. Dann könnten die Diskussionsbeiträge auch archiviert werden und durchsuchbar sein, das geht bei Facebook ja alles nicht.

iRights.info: Facebooks Nutzungsbedingungen schreiben unter anderem vor, dass Nutzer keine “irreführenden” oder “bösartigen” Handlungen vornehmen. Irreführend und bösartig kann je nach Perspektive alles Mögliche sein. Ist Facebooks Löschpolitik letztlich willkürlich?

Geert Lovink: Facebooks Ziel ist die Gewinnmaximierung. Es ist ein ganz normales Unternehmen. Das bedeutet für die Zensurpolitik: Facebook wird Inhalte löschen, die Gewinne gefährden. Wenn zum Beispiel eine große Mehrheit der Nutzer dagegen ist, dass auf Facebook extremistische Inhalte sind, wird das Unternehmen sie löschen. Basta. Wenn nicht, dann nicht. Hinter dieser Zensur steckt keine Ethik, sondern nur ein marktorientiertes Kalkül. Deshalb ändert sich auch die Löschpolitik ständig und man kann die moralischen Prinzipien dahinter nicht verstehen, weil es keine gibt. Es ist eine Firma ohne Eigenschaften und in dem Sinne auch anders als Google, wo die Weltdominanz wenigstens im Zusammenhang mit Ideen steht.

“Sie beschwören das Gute und Positive”

iRights.info: Bisher zeigt sich Facebook recht prüde und löscht Nacktbilder selbst dann, wenn es sich um Kunst von 1940 handelt. Spricht das nicht gegen Ihre These der nicht vorhandenen Moral? Mit etwas mehr Freizügigkeit würde Facebook vielleicht noch eine größere Nutzungsintensität erreichen.

Geert Lovink: Das hat mit Facebooks Hintergrund als US-Firma zu tun. Die Regel “Keine Nacktheit” haben sie bestimmt nicht ganz freiwillig formuliert, das schreiben ihnen die Anwälte in den USA vor. Auch das zeigt, wie unkreativ und langweilig diese Leute im Grunde sind.

iRights.info: Manche Nutzer in den USA konnten Kommentare gar nicht erst auf Facebook posten. Es erschien die Meldung: “Dieser Kommentar erscheint irrelevant oder unangemessen und kann nicht veröffentlicht werden. Um zu vermeiden, dass Ihre Kommentare blockiert werden, stellen Sie bitte sicher, dass sie in einer positiven Art und Weise etwas zum Beitrag beisteuern.” Die Formulierung klingt wie eine Satire auf die Internetzensur. Fehlt Facebook rein sprachlich das Feingefühl?

Geert Lovink: Nein, diese Formulierung ist ganz typisch für die großen Internetkonzerne. So denken und sprechen diese Unternehmen. Das sind New-Age-Menschen. Sie beschwören das Gute und Positive. Da ist für das Unangemessene und Negative kein Platz. Das ist die kalifornische Ideologie. In den USA kann vielleicht eine solche Meldung erscheinen. In den Niederlanden wären diese Sätze komplett lächerlich, genauso wie Facebooks pathetischer Entschuldigungstext im Fall Jürgen Domian.

“Wenn wir ein öffentliches Internet hätten?”

iRights.info: Ein privates Unternehmen reguliert nun den Kommunikationsraum von rund einer Milliarde Menschen. Müssten die Regeln für diesen Raum gesamtgesellschaftlich diskutiert werden?

Geert Lovink: Ich bin eher dafür, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Facebook verschwindet. Wir könnten es uncool machen und dafür sorgen, dass vor allem junge Leute es langweilig finden. Der Einfluss dieser Firma ist im Moment noch viel zu groß und führt zu allen möglichen Problemen. Es ist schade, dass das Internet so weit degeneriert ist, dass wir großen Unternehmen so viel Macht geben. Es ist allerdings dumm, sich darüber zu beschweren, wenn private Unternehmen ihre Gewinninteressen verfolgen. Wenn wir ein öffentliches Internet hätten, hätten wir diese Probleme nicht. Die Infrastruktur dürfte nicht einer privaten Firma gehören.

iRights.info: Soll der Staat soziale Netzwerke und Suchmaschinen finanzieren?

Geert Lovink: Der Staat ist in diesen neoliberalen Zeiten ja leider selbst eine Firma, der eng mit Privatinteressen verbunden ist und nicht unbedingt für das Allgemeinwohl eintritt. Der Staat kümmert sich nicht mehr um die Gestaltung und Verwaltung der – auch virtuellen – Öffentlichkeit. Das Internet ist doch das Paradebeispiel. Wir müssen uns selbst um den Aufbau der Commons kümmern, um das digitale Gemeingut.

URL der Quelle:

www.golem.de/

GameStandard-Blog – EA in der Krise: Wenn Games nur noch für Aktionäre entwickelt werden

John Riccitiellos Rücktrittsschreiben brachte auf den Punkt, was aus Sicht vieler Konsumenten falsch in der Videospielbranche läuft. In einer Hand voll Absätze fasste der scheidende Chef von Electronic Arts (EA) zusammen, auf welche Errungenschaften er stolz ist und aufgrund welcher Versäumnisse er dennoch die Bahn für einen Nachfolger freimacht. In über 1.600 Zeichen, die der CEO an den Vorstandsvorsitzenden Larry Probst richtete, kam Riccitiello nicht ein einziges Mal auf seine Kunden, die Spieler zu sprechen. “EAs Anleger und Angestellte erwarten Besseres und ich bin verantwortlich für den Fehlschlag.” Und mit “Fehlschlag” spielt Riccitiello nicht auf verärgerte Kunden, sondern auf enttäuschende Umsatzerwartungen an. Continue reading →

Sucheinstellungen: Facebook schafft Schutz von Nutzerprofilen ab

Facebook-Nutzer können künftig nicht mehr verhindern, dass ihr Profil von anderen Mitglieder aufgerufen werden kann. Das Netzwerk behauptet, diese Funktion sei nur wenig genutzt worden.

Facebook schafft eine Funktion zum Schutz von Nutzerprofilen ab. Die Funktion “Wer kann Deine Chronik über den Namen finden” werde “in einigen Tagen” entfernt, teilte das Online-Netzwerk betroffenen Mitgliedern mit. Mit einer Einstellung hatten Facebook-Mitglieder bislang verhindern können, dass andere Mitglieder ihre Profile angezeigt bekommen, wenn diese den entsprechenden Namen in das Suchfenster auf Facebook eingeben. Facebook hatte vor drei Wochen angekündigt, diese Funktion endgültig abschaffen zu wollen. Continue reading →

Erster dedizierter Anbieter für High-Speed-Hosting in Deutschland gestartet

Hürth (ots) – Jederzeit von überall das aktuelle Fernsehprogramm verfolgen, Filme oder Videoclips anschauen und Musikprogramme aus aller Welt empfangen – die Nachfrage nach mobilen und flexiblen Medienangeboten wächst weiter. Jedoch mangelt es Anbietern von Audio- und Videostreaming häufig noch an leistungsfähigen und bezahlbaren High- Bandwidth-Lösungen. Mit Serverangeboten ab 99 Euro/Monat und Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s bietet die neue Marke Unmetered.com ideale Lösungen für professionelle Anbieter von Streaming und Downloads. Continue reading →

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„Ein Traum für Geheimdienste“ – LinkedIn öffnet mit „Intro“ die Pforten für Hacker

Die neue Funktion „Intro“ des sozialen Netzwerks LinkedIn bringt Sicherheitsexperten auf die Barrikaden. Die Erweiterung für das iOS-Mailprogramm zeigt auf Wunsch intime Details des Absenders direkt in der Nachricht an – Hacker reiben sich die Hände.
Der Betreiber des sozialen Netzwerks LinkedIn hat eine neue Funktion namens Intro eingeführt, wie CHIP Online berichtet. Diese Erweiterung für Mail-Programme (vorerst nur für AppleiOS) zeigt das Bild und weitere LinkedIn-Profildetails des Absenders direkt in der E-Mail an.

Nun kritisieren immer mehr Sicherheitsexperten die zugrunde liegende Technik in teils deutlichen Worten. LinkedIns neue Mobile App sei „ein wahr gewordener Traum für Hacker und Geheimdienste“. Das Sicherheits-Beratungsunternnehmen Bishop Fox zählt Gründe auf, warum LinkedIn Intro mehr als nur bedenklich ist. Zum Beispiel: Continue reading →

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Microsoft erklärt die

Bisher machte Windows 8 in Sachen Audio/Video-Unterstützung eher durch das Fehlen der DVD-Wiedergabefunktion im Standardlieferumfang auf sich aufmerksam. Wer DVDs abspielen will, muss das Media Center nachkaufen (in der Release Preview kann man es noch kostenfrei nachinstallieren) oder eine andere Software bemühen. Positives gab es bisher nur wenig zu berichten, eine Ausnahme ist beispielsweise die bessere DLNA-Integration auf dem Desktop. Metro-Apps sollen hingegen auf Windows-zertifizierte “Play To”-Empfänger streamen (siehe unten). Continue reading →

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