July 2014 › Nickswriting über Online-Business

Posts from July 2014.

July 23rd 2014
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Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million “Gefällt mir”-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million “Likes”. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: “Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht”

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: “Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!”

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. “Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier”, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Homepage:

www.focus.de/digital/internet/fussball-twitter-und-facebook-mit-rekord-bei-wm-finale_id_3988159.html

July 12th 2014
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Standard- oder Pro-Edition: Alle Windows 8.1 Update 1 Editionen im Vergleich

Aus den einstmals vier Windows-7- Versionen Starter, Home Premium, Professional und Ultimate hat Microsoft nur noch zwei für private PC-Nutzer übrig gelassen. Von Windows 8.1 Update 1 gibt es wie von Windows 8 und 8.1 nur noch eine Standard- und eine Professional-Edition. Windows 8.1 ist das Windows für Intel und AMD-Rechner, also für alle 32- und 64-Bit- PCs und Notebooks.

Das neueste Windows bietet eine umfassende Abwärtskompatibilität zu Software und zu Hardware-Treibern für Windows 8/8.1 und Windows 7 sowie zusätzlich die Modern Apps im Windows Store.

Windows 8 Update 1 Enterprise ist eine Spezialversion für die Nutzung in Unternehmen. Sie ist nur im Rahmen von Volumenlizenzen zu haben und daher für Heimanwender und normalerweise auch nicht für Freiberufler oder Selbstständige relevant. Eine Liga für sich ist das mit Windows 8 eingeführte Windows RT, das nur auf Windows-Tablets läuft.

Windows 8 Update 1 Standard

Was Microsoft bei Windows 7 „Home Premium“ genannt hat, erhält jetzt den zusatzlosen Namen „Windows 8 Update 1“. Die schlichte Namensgebung ist in der Praxis etwas unglücklich, weil jetzt zur Unterscheidung zu „Pro“ immer ein künstlicher Zusatz notwendig ist – etwa Windows 8 Update 1 „Standard“.

Windows 8 Update 1 ist in der Regel die typische, vorinstallierte Edition für alle Heimanwender- PCs und viele Notebooks. Die Defizitliste gegenüber der Pro-Edition fällt daher ganz ähnlich aus wie beim früheren Vergleich zwischen Home- und Pro-Editionen. Im Vergleich zu Windows 8 Update 1 Pro fehlen der Standardausgabe die Bitlocker- und EFS-Verschlüsselung, Gruppenrichtlinien, Remote-Desktop-Server, Domänenbeitritt sowie die Hyper-V-Virtualisierung. Alles in allem sind das durchaus verschmerzbare Module, die sich zudem mit Freeware- Programmen wie Teamviewer, Virtualbox und Truecrypt leicht und kostenfrei nachrüsten lassen.

Windows 8 Update 1 Pro

Windows 8.1.1 Pro entspricht im Funktionsumfang eher der bisherigen Professional-Edition als dem früheren Ultimate. Mit dem Domänenbeitritt, der EFS-Verschlüsselung und dem Remote-Desktop-Server kann es auch allen wesentlichen Anforderungen im professionellen Umfeld genügen. Weitere ergänzende Komponenten im Vergleich zur Standard-Edition sind die Hyper-V-Virtualisierung, die Management- Konsole für Gruppenrichtlinien in der Windows-Domäne, sowie die Möglichkeit, VHDs (Virtual Hard Disks) nicht nur zu laden, sondern auch zu booten. Die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker und Bitlocker To Go für mobile Datenträger ist ebenfalls erst ab dieser Pro-Edition enthalten.

Windows 8 Update 1 Enterprise

Die Enterprise-Edition von Windows 8.1.1 bietet Microsoft nicht im freien Verkauf an. Sie ist für geschäftliche Anwender und Firmen gedacht, die einen speziellen Software-Lizenzvertrag mit Microsoft abgeschlossen haben, der als Software Assurance bezeichnet wird. Enterprise bietet den kompletten Umfang von Windows 8 Update 1Pro und dazu noch etliche zusätzliche Komponenten. Hervorzuheben ist Windows To Go, das die Installation von Windows 8 Update 1 auf USB-Datenträger automatisiert.

Weitere Funktionen betreffen ausschließlich Bereitstellung, Rechteverwaltung und Netzwerkoptimierung in größeren Unternehmen. So erlaubt beispielsweise Direct Access eine alternative und schnellere Verbindung zum Firmennetzwerk als das übliche VPN. Branch Cache ist ein Zwischenspeicher für den Austausch von Unternehmensfilialen, um den Zugriff auf mehrfach abgerufene Daten zu beschleunigen. Side-Loading ist eine neue Technik, die es ermöglicht, den Windows-Store zu verbieten, und erwünschte Apps über den Firmenserver bereitzustellen. Applocker ermöglicht die detaillierte Anwendungssteuerung, also Software-Verbote oder das Verhindern von Installationen.

Windows 8 Update 1 N

Die N-Editionen von Windows 8 Update 1 Standard und Pro sind hierzulande als solche nicht häufig anzutreffen. Ihr fehlen die vorinstallierten Medienfunktionen rund um den Windows Media Player und verschiedene Abspiel-Codecs für Videodateien. Dadurch soll der Nutzer frei wählen können, welche Software er für die entsprechenden Aufgaben verwenden möchte. Die Existenz der N-Varianten geht auf eine Auflage der EU-Kommission zurück. Die Einschränkungen der N-Version lassen sich durch das kostenlose Herunterladen und Installieren des Windows Media Players von der Microsoft-Website beseitigen. Beim Upgrade heißt es aufpassen: N-Editionen können nur von einer Windows-7-N-Edition aktualisiert werden.

Die Tablet-Version von Windows 8.1.1 heißt Windows RT und läuft ausschließlich auf ARM-CPUs.

Windows RT Für Tablets konzipiert

Anders als Windows 8 Update 1 Standard und Pro ist das „Windows light“ nicht einzeln erhältlich, sondern wird nur vorinstalliert auf Tablets vertrieben. Im Unterschied zu den übrigen 8.1.1-Editionen beschränkt sich Windows RT auf die Kachelbedienoberfläche Modern UI und enthält keinen Desktop. Die Nutzung herkömmlicher Desktop-Anwendungen ist daher ausgeschlossen. Aufgrund der anvisierten Tablet-Geräteklasse hat Microsoft außerdem eine Reihe weiterer Funktionen weggelassen, wie die Tabelle auf der rechten Seite zeigt. Auf allen Windows-RT-Geräten ist Office 2013 RT mit Word, Excel, Powerpoint und One Note vorinstalliert. Standard ist ferner eine Geräteverschlüsselung, die das Tablet via TPM-Chip schützt. Windows RT spielt auf dem freien Markt allerdings keine große Rolle mehr und wird vornehmlich von Microsoft selbst auf Surface-Tablets verwendet. Auf Windows-Tablets und Notebook-Tablet-Kombigeräten („Convertibles“) anderer Hersteller kommen stattdessen Windows 8 Update 1 Standard oder Pro zum Einsatz.

Windows Media Center

Das Windows Media Center, das lange zum Lieferumfang von Windows gehörte, ist in Windows 8 Update 1 nur noch als kostenpflichtige Erweiterung zu haben. Damit geht Microsoft einen logischen Schritt weiter, nachdem es schon bei Windows 7 Versionen ohne Media Center gab. Das Media Center Pack“ kann man aus Windows 8 Update 1 heraus zum Preis von 9,99 Euro kaufen. Wenn Sie jetzt sagen: „Das Windows Media Center brauche ich nicht!“, haben Sie vielleicht nur halb recht: Windows 8 Update 1 mit den Standard-Playern Windows Media Player und Video-App spielt nämlich keine DVDs und Blu-ray-Filme mehr ab.

Microsoft spart sich bei Windows 8 Update 1 einen fest integrierten DVD-Software-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer sich unter Windows 8 Update 1 Filme ansehen möchte, muss also das Windows Media Center Pack installieren, das die nötigen Codecs mitbringt – oder eine freie Software wie VLC verwenden, die passende Codecs von Haus aus besitzt. Das Windows Media Center Pack lässt sich übrigens nur unter Windows 8 Update 1 Pro installieren. Ausgehend von einem Windows 8 Update 1 Standard kommen Sie also nur durch ein Upgrade auf Windows 8 Update 1 Pro an das Media Center Pack und damit zur Möglichkeit, DVD-Filme abzuspielen – zumindest mit den Windows-Bordmitteln.

Das kostet Windows 8.1 Update 1

Windows 8 Update 1 „Standard“ kostet im offiziellen Microsoft Store Deutschland 119 Euro – gleich ob als Download- oder DVD-Version. Für Windows 8 Update 1 Pro bezahlen Sie 279 Euro in der Download- und in der Box-Version (DVD). Für Nutzer von Windows 8/8.1 ist das Upgrade auf Windows 8 Update 1 kostenlos. Wer Windows 8 RT oder 8.1 RT auf seinem Tablet installiert hat, kann kostenlos auf das neue Windows 8 Update 1 upgraden.

 

Link zur Homepage:

www.computerwoche.de/a

July 4th 2014
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Sicherheitslücke: BSI sieht keine Gefahr durch Heartbleed mehr

Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.

Einen Monat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Heartbleed hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Entwarnung gegeben. Laut BSI haben die wichtigsten Websites inzwischen reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen, die durch einen Fehler in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL entstand.

So optimistisch zeigen sich allerdings nicht alle Experten: Laut Erratasec, einem Dienstleister für Internetsicherheit, sind weltweit immer noch mehr als 300.000 Webseiten unsicher. Auch nach Angaben von Netcraft haben noch nicht einmal die Hälfte der betroffenen Websites neue Zertifikate. Sie wären damit immer noch anfällig für einen Angriff, durch den ein Angreifer alles mitlesen kann, was über eine vermeintlich sichere Verbindung geschickt wird, zum Beispiel Passwörter für Onlinebanking.

Das Problem: Der Fehler in der Kryptografiesoftware OpenSSL war zwar schnell behoben, doch reicht es nicht, wenn ein Website-Betreiber nur die fehlerhafte Software austauscht. Denn über den Heartbleed-Fehler lassen sich die privaten kryptografischen Schlüssel des Servers auslesen. Die Schlüssel wiederum werden in Zertifikate integriert. Diese werden in Browsern oder E-Mail-Programmen der Anwender gespeichert, um einen verschlüsselten Zugang zu verifizieren.

Kein funktionierendes System zur Überprüfung von Zertifikaten

Administratoren betroffener Websites oder E-Mail-Anbieter müssen zunächst die fehlerhafte OpenSSL-Software austauschen, neue Schlüssel und damit neue Zertifikate erstellen. Schließlich müssen die alten Zertifikate zurückgezogen und damit für ungültig erklärt werden. Denn sonst besteht laut BSI die Gefahr, dass ein “Täter, der den SSL-Schlüssel erlangt hat, eine gefälschte Webseite aufsetzt, Opfer dort hinlockt und vorgaukeln kann, es handele sich um die echte, abgesicherte Seite”. Der Aufwand ist also nicht unerheblich.

Zertifikatsprüfung weitgehend nutzlos

“Der Zertifikatswechsel ist aber leider auch nur als symbolischer Akt zu sehen, da widerrufene Zertifikate in den meisten Browsern zu keiner Warnung führen. Ist der SSL-Schlüssel einer Webseite also erlangt worden, bleibt die Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen bestehen”, heißt es vom BSI.

Es gebe gegenwärtig ohnehin kein funktionierendes System, mit dem Zertifikate überprüft werden könnten, sagt auch der Kryptografie-Experte und Golem.de-Autor Hanno Böck. Einige Browser überprüften zwar die Gültigkeit der Zertifikate, aber die Prüfung sei weitgehend nutzlos, weil sie bei einem gezielten Angriff verhindert werden könne, so dass das Zertifikat trotzdem akzeptiert werde.

Der Betreiber einer betroffenen Website oder ein E-Mail-Anbieter muss seine Kunden informieren und ihnen nahelegen, ihre Kennwörter zu ändern. Viele große Anbieter hätten das auch getan, “schon allein, um eventuelle Haftungsfragen auszuschließen”, teilte das BSI mit.

Hacker hatten keine Zeit, die Sicherheitslücke zu nutzen

Nach geltendem Datenschutzrecht müssen Einbrüche bei Plattformen, bei denen Daten gestohlen wurden, den Datenschutzbehörden gemeldet werden. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro. “Dem BSI wurden keine Vorfälle aus Deutschland gemeldet”, hieß es aus der Behörde. Auch große Internetkonzerne wie Google mit seinem E-Mail-Dienst Gmail gaben zwar an, von dem Heartbleed-Fehler betroffen zu sein. Dort waren die Lücken laut Google jedoch schon geschlossen, bevor die Heartbleed-Lücke öffentlich bekanntwurde. Google-Mitarbeiter hatten den Fehler gleichzeitig mit zwei unabhängigen Experten entdeckt.

Möglicherweise führte die massive Aufmerksamkeit zu einer so raschen Reaktion der meisten Betroffenen, dass potentielle Angreifer kaum Zeit hatten, die Sicherheitslücke effizient auszunutzen. Der einzige bekannte Fall ist der eines kanadischen Hackers, der sich über die Heartbleed-Lücke Zutritt zu Finanzbehörden verschaffte. Er wurde kurz darauf verhaftet.

Dennoch gibt es immer noch Grund zur Vorsicht: Vor allem über Links in Spam-Mails können Anwender auf gefälschte Websites gelangen, die mit bereits ungültigen Zertifikaten vom Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Vermeintlich gesicherte Websites sollten beim ersten Besuch genau betrachtet werden, oft sind dort Unregelmäßigkeiten erkennbar, etwa sprachliche Fehler.

Nach Einschätzung des BSI ist die Gefahr beim Thema Heartbleed größtenteils gebannt. Erfahrungsgemäß bleibe zwar immer ein gewisser Prozentsatz an nicht aktualisierten Seiten übrig, man rechne jedoch nicht mehr mit massiven Fällen, hieß es von der Behörde.

 

Siehe hier:

www.golem.de/