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February 4th 2017
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Microsoft: Windows Defender ATP stoppt Ransomware

Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie zur Ransomware Cerber. Demnach kann Windows Defender ATP [mit Material von Liam Tung, ZDNet.com] und deren weitere Ausbreitung im Netzwerk verhindern. Das Sicherheitstool ist allerdings Windows 10 Enterprise vorbehalten.

Microsoft hat Ergebnisse einer Untersuchung zur Ransomware Cerber veröffentlicht. Sie war demnach zwischen 15. Dezember und 16. Januar für 26 Prozent aller Ransomware-Angriffe verantwortlich. Die Studie soll zudem belegen, das Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) in der Lage ist, die Verbreitung von Erpressersoftware im Firmennetzwerk einzudämmen, falls eine Desktop-Antivirensoftware einen Schädling ins System gelassen hat.

„Unsere Forschung zu verbreiteten Ransomware-Familien zeigt, dass sich Kampagnen über Tage oder sogar Wochen erstrecken können, währenddessen sie ähnliche Dateien und Techniken anwenden. Solange Unternehmen schnell die ersten Fälle einer Infektionen oder den ‚Patienten Zero‘ finden können, können sie oftmals eine Ransomware-Epidemie effektiv stoppen“, schreibt Tommy Blizard, Mitglied des Windows Defender ATP Research Team, in einem Blogeintrag.

Cerber ist mit einem Anteil von 26 Prozent die derzeit häufigste Ransomware (Bild: Microsoft).Blizard unterstellt, da unterschiedliche Ransomware-Familien ähnliche Techniken verwenden, dass sich die durch Cerber gewonnenen Erkenntnisse auch auf andere Varianten übertragen lassen. Das soll schnellere Reaktionen von IT-Administratoren erlauben.

Unter anderem soll Windows Defender ATP einen PowerShell-Befehl erkannt haben, der benutzt wird, um Cerber zu verteilen. Zudem erstellte die Sicherheitssoftware eine Warnung, als das PowerShell-Skript eine Verbindung zu einer Seite im TOR-Netzwerk herstellte, um eine ausführbare Datei herunterzuladen. „Das Personal des Security Operations Center (SOC) kann solche Warnungen benutzen, um die Quell-IP-Adresse zu ermitteln und über die Firewall zu blockieren, was verhindert, dass andere Maschinen die ausführbare Datei herunterladen. In diesem Fall war die ausführbare Datei eine Ransomware“, ergänzte Blizard.

Windows Defender ATP erkannte der Studie zufolge aber auch, wie Cerber automatisch nach dem Download des Payload gestartet wurde und welche Aktionen Cerber unmittelbar vor Beginn der Dateiverschlüsselung ausführte. Die daraus resultierenden Warnmeldungen lieferten Sicherheitsexperten zusätzliche Informationen und hälfen ihnen, einen Ransomware-Ausbruch zu verhindern.

„Die Forschung befürwortet Machine-Learning-Modelle und Algorithmen zur verhaltensbasierten Erkennung, um Ransomware in unterschiedlichen Stadien zu erkennen, von der Verteilung per E-Mail oder über Exploit-Kits bis zur dem Punkt, an dem Opfer das Lösegeld zahlen“, so Blizard weiter.

Windows Defender ATP ist Bestandteil der Enterprise-Version von Windows 10. Mit dem kommenden Creators Update erhält die Software neue Funktionen, mit denen Microsoft – wie auch mit der Studie zu Cerber – Unternehmen zum Umstieg auf Windows 10 bewegen will. Neue Sensoren können künftig beispielsweise nur im Speicher ausgeführte Malware und Kernel-Level-Exploits aufspüren. Neu ist auch die Möglichkeit, Informationsquellen hinzuzufügen. Microsoft integriert zudem neue Werkzeuge für die Isolierung infizierter Computer.

Zuverlässiger Schutz vor Ransomware

Ransomware heißt das aktuelle Schreckgespenst in der IT-Welt. Ob Privatanwender, Unternehmen oder öffentliche Institution: Praktisch jeder Internetnutzer hat Angst davor, dass er plötzlich nicht mehr auf seine Daten zugreifen kann, da sie verschlüsselt sind. Dabei bieten aktuelle Sicherheitslösungen wie Bitdefender 2017 zuverlässig Schutz vor dieser Erpressungssoftware.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

Hier der Link dazu:

http://www.zdnet.de/

January 16th 2016
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Mozilla Foundation: Google-Abhängigkeit beendet, Umsatz gesteigert

Wie im Rahmen der Vorstellung des Finanzberichts bekannt wurde, den die Mozilla Foundation für das Jahr 2014 vorgelegt hat, sind die Firefox-Entwickler nicht mehr finanziell abhängig von Google. Im letzten Jahr der Partnerschaft konnte der Umsatz gesteigert werden.

Statt Google jetzt Yahoo

“Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche”: Unter dieser Überschrift konnten wir Ende letzten Jahres darüber berichten, dass sich die Mozilla Foundation dazu entschieden hatte, die Partnerschaft mit Google zu beenden und dessen Suchmaschine nicht mehr standardmäßig in Firefox voreinzustellen. Jetzt hat die Non-Profit-Organisation den Finanzbericht für das Jahr 2014 vorgelegt, der zeigt: Die Firefox-Macher bleiben abhängig von Suchmaschinen-Betreibern, stellen sich aber deutlich breiter auf.
Wie die Mozilla Foundation im Blogpost zum Finanzbericht 2014schreibt, wurde im letzten Jahr die Mehrheit aller Einnahmen mit Lizenzdeals mit verschiedenen Partnern generiert, die gegen eine Gebühr Funktionen in Firefox einbinden dürfen. Als wichtigste Kunden werden hier Yahoo, Bing, Yandex, Baidu, Amazon und eBay genannt. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass das Ende 2014 ausgelaufene Suchabkommen mit Google hier aber noch einen großen Teil zum Umsatz beiträgt.

Laut Denelle Dixon-Thayer, Chief Business und Legal Officer bei Mozilla, erhalte man inzwischen aber keinerlei Zahlungen mehr von Google, obwohl die Suchmaschine in Europa weiter in Firefox voreingestellt ist. “Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mit Google”, wird Dixon-Thayer von Cnet zitiert. Demnach lasse man sich durch diese Entscheidung aktuell zwar Einnahmen entgehen, gewinne aber Flexibilität zurück.

Umsatz geht nach oben

Im letzten Jahr der Google-Partnerschaft konnte die Mozilla Foundation den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 329,5 Millionen Dollar steigern. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 317 Millionen US-Dollar gegenüber, wobei die Investitionen “in die verschiedenen Produktlinien” über das Jahr um 8 Prozent gesteigert wurden.

Chief Financial Officer Jim Cook deutet gegenüber Cnet an, dass diese Zahlen im nächsten Jahr noch übertroffen werden können – und das vor allem wegen der neuen “sehr guten” Deals, die man mit Partnern wie Yahoo geschlossen habe. “Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Ergebnisse nächstes Jahr zu präsentieren”, so Cook.

 

Gesehen auf:

http://winfuture.de

November 14th 2015
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XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. “Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.”

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der “Playboy” künftig auf Erotik verzichtet.

 

zum Artikel:

http://derstandard.at/2000024119087/

July 7th 2015
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Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

 

Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Hier der Link dazu:

www.golem.de/news

May 13th 2015
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Unglaublich, aber wahr: Ungültiger Product-Key für Office bei Amazon

Die Geschichte wollte ich zuerst nicht glauben, aber es ist wirklich passiert. In unserem Immobilienbüro mussten 3 PC’s ausgetauscht werden. Sie waren einfach in die Jahre gekommen und wurden immer langsamer. Auf allen 3 Rechnern war Microsoft Office 2010 installiert und das wollten wir auch wieder auf den neuen PC’s haben. Geht ja auch, wenn man das Programm nur auf einem Rechner aktivieren bzw. laufen lässt. Unser IT-Dienstleister vom PC Service Berlin, mit dem wir seit Jahren zusammen arbeiten, richtete uns im ersten Schritt 2 von den neuen PC’s ein und überspielte die Daten wie Outlook-Emails, Lesezeichen und Musik und Bilder. Auf beiden PC’s konnte er auch das Office 2010 wieder installieren, alles lief, auch in dem Outlook hat er unsere Email-Konten eingerichtet.

Beim nächsten Termin sollte der 3. neue Rechner eingerichtet werden. Nachdem der Computerservice die Daten übertragen hatte, fragte er nach dem Product-Key für die Office 2010-Installation. Und dann begann das Unheil. Wie so oft, das hatte uns auch der Mann vom PC Notdienst bestätigt, findet man dann nicht die benötigten Unterlagen. Eigentlich hatten wir alles in einem Ordner und die 2 Lizenzen, die wir bereits für die beiden PC’s verwendet hatten, waren da auch drin. Nur die dritte fehlte. Nach langem Suchen beschlossen wir gemeinsam mit dem IT-Experten, eine neue Version von Office Home & Business 2013 zu kaufen. Gemeinsam gingen wir auf amazon, um eine Version zu bestellen. Einige Tage später kam dann tatsächlich das Päckchen, so wie man es mittlerweile bei MS Office kennt.
Eine eingeschweißte Pappschachtel, in der sich eine scheckkartengroße Pappkarte mit dem Product-Key befindet ohne DVD, eine sogenannte datenträgerlose Version. Wir riefen unseren Dienstleister vom PC Service Berlin an und vereinbarten einen neuen Termin. Er ging also frisch ans Werk und wollte mit dem Product-Key das neue Office installieren. Die Installationsdatei hatte er bereits heruntergeladen. Bloß, der gute Mann ist fast verzweifelt, was auch immer er probiert hatte, es kam immer wieder die Meldung, dass der Key ungültig sei. Schließlich hatte er genug und rief die Hotline von Microsoft an. Und dann kam der Hammer. Laut Microsoft ist der Key definitiv ungültig und nicht von Microsoft herausgegeben. Wir sind also einer Fälschung aufgesessen. Aber die war professionell. Die eingeschweißte Verpackung, die Aufmachung, irgendwie alles war, wie es sein sollte. Dann fiel unserem Dienstleister vom PC-Service Berlin allerdings eins auf. Die in der Packung angegebene Internet-Adresse zum Download der Installationsdatei existierte nicht, soll heißen, wenn man sie aufrief, kam eine Microsoft-Seite, dass die gewünschte Seite nicht existiert. Lange Rede, kurzer Sinn, wir bestellten dann nochmals eine Version, diesmal in einem Computerladen und unser PC-Service Mitarbeiter übernahm freundlicherweise die Rückabwicklung mit Amazon. In Zukunft werde ich mir überlegen, ob ich bei Amazon wieder etwas bestelle. Es bleibt ein ungutes Gefühl, wenn die so lasch ihre Händler, die über den Amazon Marketplace Artikel verkaufen, kontrollieren.

April 29th 2015
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Werbung abschalten – Adblocking ist legal: Deutsches Gericht weist Klage von Medien ab

Das Angebot, Werbung auf einer werbefinanzierten Website einfach auszublenden, sei wettbewerbswidrig: Mit diesem Argument gingen die Medienhäuser Zeit Online und Handelsblatt juristisch gegen Adblock Plus-Betreiber Eyeo vor. Sie wollten erreichen, dass Adblock Plus auf ihren Medienseiten nicht mehr funktioniert. Doch ein Hamburger Gericht schmetterte die Klage ab: Ob Werbung angezeigt werde oder nicht, sei in erster Linie eine Entscheidung des Nutzers.

Vorwurf der Erpressung

Damit werde “das Offensichtliche neu formuliert” und “Adblocking für legal erklärt”, freute sich Eyeo im Firmenblog. Allerdings beschäftigte sich das Gericht gar nicht mit dem Geschäftsmodell von Eyeo, berichtet Winfuture. Denn der Adblocker bietet Unternehmen an, gegen Bezahlung gewisse Seiten von der Werbeblockade auszunehmen. Das sei Erpressung und Wegelagerei, klagte auch jetzt die Gegenseite. Tatsächlich gehen große Unternehmen wie Google oder Amazon gerüchteweise Deals mit Adblockern ein, große Summen sollen fließen.

Etappensieg

Für Eyeo ist die Entscheidung aber nur ein Etappensieg: Weitere Prozesse drohen. Unter anderem wollen auch Axel Springer und SevenOne Media gegen den Adblocker vorgehen. DerStandard.at, ebenfalls werbefinanziert und kostenfrei nutzbar, ruft seine Leserinnen und Leser seit vergangenem Herbst zu einem “FairUse”-Abo auf, bei dem für 9,90 Euro monatlich die Nutzung von AdBlockern inkludiert ist. (fsc, 22.4.2015)

 

Link zum Artikel:

derstandard.at/2000014647296/

April 18th 2015
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Streaming – Youtube plant werbefreien Abo-Service

Youtube plant offenbar einen Abo-Service, über den Videos werbefrei bezogen werden können. Das zu Google gehörende Unternehmen habe begonnen, Videoproduzenten zu kontaktieren, um sie über diesen neuen Verbreitungsweg zu informieren, verlautete am Mittwoch aus mit den Vorgängen vertrauten Kreisen.

Wenig Infos

Das monatliche Abonnement soll es den Nutzern demnach ermöglichen, ihren Youtube-Konsum besser auf ihre Bedürfnisse abzustimmen. Weder ein Starttermin noch der Preis des Abos wurden den Videoproduzenten mitgeteilt, denen die Neuerung als neue Einnahmequelle angepriesen wurde.

Kein Kommentar

Eine Unternehmenssprecherin wollte die Angaben auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht bestätigen. “Wir können laufende Gespräche nicht kommentieren, aber den Fans mehr Auswahl zu bieten, um die Inhalte, die sie lieben, zu nutzen und den Produzenten, um Geld zu verdienen, ist immer eine unserer obersten Prioritäten”, schrieb die Sprecherin in einer E-Mail.

Youtube stellt seine Videos bisher kostenfrei bereit und erzielt seine Einnahmen mit Werbung auf seinen Seiten. (APA, 8.4.2015)

Artikel-Quelle:

http://derstandard.at/2000014047812

February 6th 2015
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Internetkonferenz DLD: Samwer fordert Start-ups zu Börsengängen auf

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer hofft auf eine Signalwirkung des Börsengangs seiner Start-up-Schmiede Rocket Internet für die europäische Online-Wirtschaft. “Das ist gut für Europa. Je mehr Unternehmen an die Börse gehen, umso mehr kann man diesen europäischen Traum haben”, sagte Samwer auf der Internetkonferenz Digital-Life-Design (DLD) in München. “Die wichtigste Erfahrung des Börsengangs war: Es ist machbar.” Das sollte anderen Unternehmen Mut machen.

Rocket Internet hatte bei dem Börsengang in Frankfurt im Oktober über 1,4 Milliarden Euro eingenommen. Die Aktie war zunächst unter den Ausgabepreis gestürzt, erholte sich inzwischen aber.

Der Marktwert des Unternehmens liegt über 6,5 Milliarden Euro. Rocket Internet entwickelt weltweit junge Unternehmen vor allem im Bereich des Online-Handels.

Die Idee von Samwer und seiner Brüder Marc und Alexander ist, den Gründungsprozess mithilfe einer einheitlichen Plattform aufs Fließband zu stellen. “Die Sache mit den verschiedenen Kulturen in einzelnen Ländern wird überbewertet: E-Commerce funktioniert überall”, sagte Samwer. Aktuell arbeiten rund 50 Firmen unter dem Rocket-Dach. Sie schreiben bisher quer durch die Bank Verluste.

Rocket-Eintritt in USA möglich

Fragen zur künftigen Strategie wich Samwer unter Hinweis auf die Mitteilungspflichten bei einem börsennotierten Unternehmen aus. Einen groß angelegten Markteintritt in den USA schloss er allerdings nicht aus.

 

“Wir greifen nicht an. Wir könnten freundlich Amerika betreten. Nichts ist unmöglich”, sagte er auf die Frage nach Plänen für einen Angriff auf die Konkurrenz in den USA. Bisher sind nur einige wenige Rocket-Start-ups in den USA aktiv.

Zugleich machte Samwer keinen Hehl daraus, dass er seine Start-ups dynamischer als die etablierten Internetkonzerne aus den USA findet. “Bei Google haben Sie eine Cafeteria mit Gratis-Getränken und Sushi – bei uns können Sie Unternehmen aufbauen”, beschrieb er die Perspektive für Neueinsteiger.

Samwer wehrt sich gegen Kopier-Vorwürfe

Im Silicon Valley wird Rocket Internet oft vorgeworfen, Geschäftsideen aus den USA zu kopieren. Samwer kontert, die Herausforderung sei vor allem die Umsetzung einer Idee.

Der 42-jährige Samwer machte bei seinem Auftritt insgesamt seinem Ruf eines aggressiven und ungeduldigen Managers alle Ehre. “Wir sind sehr hungrig”, beschrieb er Rocket Internet. “Es ist egal, wie gut jemand gestern war, wenn der Hospitant heute besser ist.”

Er selbst arbeite so viel wie nötig – und schlafe am liebsten in Flugzeugen, um Zeit zu sparen. Die Börsengänge von Rocket und des Modehändlers Zalando haben die Samwer-Brüder offiziell zu Milliardären gemacht.

 

Zur Internetseite:

www.welt.de/wirtschaft

January 21st 2015
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TV-Zukunft – Warum Sie noch keinen 4K-Fernseher kaufen sollten

Mit allerlei Neuerungen versuchen Fernseher-Hersteller schon seit geraumer Zeit, den trudelnden Markt für TV-Geräte wieder in Schwung zu kriegen. Der Fortschritt der Technik war auch auf der CES in Las Vegas kaum zu übersehen. Groß, gebogen und hochauflösend sind das Motto für Flimmerkisten des Jahres 2015.

Immer mehr springen dabei auf den UltraHD-Zug auf und bieten Geräte mit Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixel und mehr, auch angepriesen als “4K”. Darin liegt auch zweifelsohne die Zukunft. Doch Konsumenten sollten mit dem Kauf eines solchen Fernsehers noch zuwarten, denn im Hintergrund des Marktgeschehens kämpfen Hersteller und Contentanbieter noch um Inhalte, wie Wired erklärt.

Streaminginhalte im Fokus

Die jetzige Entwicklung unterscheidet sich dabei von früheren Wettrennen wie etwa jenem zwischen Betamax und VHS oder der Blu-ray und der HD-DVD. Denn da ging es um Medien, die sich mit einem Wiedergabegerät an beliebigen Fernsehern abspielen lassen. Entschieden wird die Zukunft aber nicht durch Speichermedien, bestimmte Kabelanschlüsse oder herkömmliche Fernsehstandards.

Der Schritt von Full HD auf 4K markiert den Wechsel zur ersten TV-Generation, bei der Streaminginhalte wichtiger sein werden als traditionelle Formen der Contentauslieferung. Doch ob man seine Lieblingsinhalte auch in dieser Auflösung ansehen kann, wird davon abhängen, ob das eigene Gerät auf Anbieter zugreifen kann, welche sie in dieser Qualität auch anbieten. Denn leistbare Streamingboxen mit UltraHD-Support und breiter Unterstützung von Netflix und anderen Video-on-Demand-Anbietern gibt es noch nicht.

Viele Hersteller, unterschiedlicher Content

Stattdessen zeigte sich auf der CES eine sehr heterogene Entwicklung. TCL will mit Roku kooperieren und künftig Fernseher bauen, die einen Erwerb von dessen Streamingbox überflüssig machen. Auch andere Produzenten arbeiten erst daran, zusätzliche Streaminggeräte möglichst überflüssig zu machen. Das Satelliten-TV-Netzwerk Dish wiederum wird 4K-Abos ab 30 Dollar pro Monat anbieten, die wiederum eine DVR-Box des Herstellers Hopper voraussetzt.

Zusätzlich erschwert wird die Auswahl der Konsumenten durch Exklusivvereinbarungen. So ermöglichen manche 4K-TVs den Zugriff auf Netflix und Amazon Instant Video, andere wiederum unterstützen nur einen der beiden oder konkurrenzierende Streamingdienste. M-Go und Comcast bieten ihre Apps in den USA derzeit nur auf Samsung-Fernsehern an. Sonys relativ umfangreiche Sammlung an 4K-Inhalten steht wiederum nur auf seinen eigenen Fernsehern bereit und verlangt die Anschaffung eines zusätzlichen Players für 700 Dollar.

Codecs und Services

Auch auf technischer Seite fehlt es noch an einer gemeinsamen Basis, was Kompatibilitätsprobleme nach sich ziehen kann. Google pusht zum Beispiel den VP9-Codec für UHD-Content, Netflix und Amazon setzen auf H.265. Doch selbst wenn ein Fernseher, wie die meisten aktuellen Geräte, beide unterstützt, heißt das nicht, dass auch alle darauf basierenden Dienste einwandfrei funktionieren. Dazu rittern diverse Betriebssysteme – von Android TV über Firefox OS bis hin zu proprietären Lösungen der Hersteller – um die Vorherrschaft im Wohnzimmer.

Wired empfiehlt daher, mit der Anschaffung eines 4K-Fernsehers noch zumindest ein paar Monate zu warten. In absehbarer Zeit dürften technische Kinderkrankheiten des beginnenden UHD-Zeitalters ausgemerzt sein. Dazu sollte nicht nur das Angebot an hochauflösenden Inhalten insgesamt wachsen, sondern auch mehr plattform-agnostische Dienste verfügbar werden, die nicht mehr ein bestimmtes Endgerät bzw. ein TV-Gerät eines bestimmten Herstellers voraussetzen.

Herausforderung für Telekommunikationsbranche

Gleichzeitig stellt 4K auch eine Herausforderung für die Telekommunikationsbranche dar. Populäre Streaminganbieter wie Netflix sorgen bereits heute mit 1080p-Inhalten für hohe Mengen an Traffic. Trotz aller Kniffe bei der Videokomprimierung erzeugen UltraHD-Videos dank der im Vergleich vierfachen Menge von Pixeln am Bildschirm nochmals deutlich mehr Last.

Außerdem ist die Voraussetzung auf Seiten des Endkunden ein Internetanschluss mit hoher Bandbreite, will man die Inhalte zügig und in guter Qualität genießen. Laut einem Report von Akamai sind aktuell nur 19 Prozent aller US-Haushalte “4K-ready”, surfen also mit einer Geschwindigkeit von 15 Megabit pro Sekunde oder mehr im Netz.

Günstige Preise für Full HD-Fernseher erwartet

Weil die Hersteller sich künftig fast ausschließlich auf die Verbreitung und Bewerbung von 4K kümmern werden, so Wired weiter, könnte sich dafür bald die Chance auf ein günstiges letztes Upgrade im Full-HD-Segment bieten.

Weil allerlei neue Funktionen und Technologien den kommenden Highend-UHD-Geräten vorbehalten bleiben, könnten hochwertige HD-Fernseher samt Unterstützung für diverse Streaminganbieter bald erheblich billiger werden. (gpi, derStandard.at, 14.01.2015)

 

Link zur Homepage:

http://derstandard.at/2000010376913

December 20th 2014
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SSLv3: Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

 

SSLv3

Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.

Selbst wenn ein Browser wie der aktuelle Firefox 34 und die nächste Version 40 von Chrome SSLv3 nicht mehr nutzt, kann darüber dennoch eine Verbindung hergestellt werden. Dies berichtet Heise Online, nachdem ein Leser die Redaktion darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Kollegen konnten das Problem nachstellen, es liegt daran, wie Kaspersky Internet Security funktioniert.

Das Programm arbeitete wie ein Man-in-the-middle: Ist die Funktion “Sichere Verbindungen untersuchen” in der Kaspersky-Software eingeschaltet, so kommuniziert der Browser nicht mehr direkt mit einem Server, sondern mit dem vermeintlichen Schutzprogramm. Dieses stellt selbst dann eine SSLv3-Verbindung her, auch wenn dieses Protokoll im Browser ausgeschaltet ist.

Das ist problematisch, weil die Verbindung dann über die Poodle-Lücke angreifbar ist. Eine vermeintlich verschlüsselte SSL-Verbindung ist durch Poodle angreifbar, deshalb entfernen die Browserhersteller derzeit auch das veraltete SSLv3 aus ihren Programmen. Die Kaspersky-Software fügt diese Funktion nun unnötigerweise wieder hinzu.

Der russische Antivirenhersteller bestätigte Heise Online das Problem und will sein Produkt patchen – aber erst im ersten Quartal 2015. Im Supportforum von Kaspersky heißt es sogar, ein Rechner sei nur durch Poodle angreifbar, wenn er ohnehin schon kompromittiert sei. Und eine Man-in-the-Middle-Attacke würde das Kaspersky-Programm sowieso abfangen – ein schwaches Sicherheitsversprechen.

Wer Kaspersky Internet Security also bis zu einem Patch weiterhin einsetzen will, sollte die Option “Sichere Verbindungen untersuchen” vorerst abschalten und seinem Browser SSLv3-Verbindungen verbieten.

Link zur Homepage:

www.golem.de/

December 20th 2014
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SSLv3: Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

 

SSLv3

Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.

Selbst wenn ein Browser wie der aktuelle Firefox 34 und die nächste Version 40 von Chrome SSLv3 nicht mehr nutzt, kann darüber dennoch eine Verbindung hergestellt werden. Dies berichtet Heise Online, nachdem ein Leser die Redaktion darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Kollegen konnten das Problem nachstellen, es liegt daran, wie Kaspersky Internet Security funktioniert.

Das Programm arbeitete wie ein Man-in-the-middle: Ist die Funktion “Sichere Verbindungen untersuchen” in der Kaspersky-Software eingeschaltet, so kommuniziert der Browser nicht mehr direkt mit einem Server, sondern mit dem vermeintlichen Schutzprogramm. Dieses stellt selbst dann eine SSLv3-Verbindung her, auch wenn dieses Protokoll im Browser ausgeschaltet ist.

Das ist problematisch, weil die Verbindung dann über die Poodle-Lücke angreifbar ist. Eine vermeintlich verschlüsselte SSL-Verbindung ist durch Poodle angreifbar, deshalb entfernen die Browserhersteller derzeit auch das veraltete SSLv3 aus ihren Programmen. Die Kaspersky-Software fügt diese Funktion nun unnötigerweise wieder hinzu.

Der russische Antivirenhersteller bestätigte Heise Online das Problem und will sein Produkt patchen – aber erst im ersten Quartal 2015. Im Supportforum von Kaspersky heißt es sogar, ein Rechner sei nur durch Poodle angreifbar, wenn er ohnehin schon kompromittiert sei. Und eine Man-in-the-Middle-Attacke würde das Kaspersky-Programm sowieso abfangen – ein schwaches Sicherheitsversprechen.

Wer Kaspersky Internet Security also bis zu einem Patch weiterhin einsetzen will, sollte die Option “Sichere Verbindungen untersuchen” vorerst abschalten und seinem Browser SSLv3-Verbindungen verbieten.

Link zur Homepage:

www.golem.de/

December 19th 2014
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Soaksoak: Malware-Welle infiziert WordPress-Seiten

Soaksoak

Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit WordPress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.

In älteren Versionen des WordPress-Plugins Slider Revolution stecken Sicherheitslücken, die bereits aktiv ausgenutzt werden. Dies berichtet das Security-Unternehmen Sucuri, das online Webseiten scannt, in seinem Blog. Zwar wurde die Lücke bereits durch Version 4.2 des Plugins geschlossen, auf zahlreichen Webseiten sind aber offenbar noch ältere Ausgaben installiert.

Sucuri berichtet von über 100.000 Installationen, die das Unternehmen mit den Infektionen gefunden hat. Dabei wird von den WordPress-Seiten Code von der Webseite soaksoak.ru nachgeladen, durch welche die Malware ihren Namen bekommen hat. Durch die Malware können sowohl Daten von den Webservern ausgelesen werden als auch Besucher der Sites angegriffen werden. Daher sind Sucuri zufolge über 11.000 Domains bei Google gesperrt worden. Die Zahl der infizieren Sites soll aber mindestens eine Größenordnung darüber liegen.

Problematisch ist bei den Lücken in Slider Revolution nicht nur die hohe Verbreitung des Plugins, das für Resonsive Webdesign dient. Vor allem ist die WordPress-Erweiterung auch noch kostenpflichtig und nicht immer mit automatischen Updates versehen. Viele Webspace-Provider bieten Sucuri zufolge die Themes für WordPress zusammen mit dem Plugin an, so dass manche Betreiber nicht einmal wissen dürften, dass sie Slider Revolution einsetzen.

Abhilfe schafft nur eine Aktualisierung des Plugins und das Bereinigen der Installation von der Malware-Infektion, wie Sucuri in seinem Blog beschreibt. Ab der Version 4.2 von Slider Revolution soll die Lücke nicht mehr existieren. Wer anlässlich dessen gerade seine WordPress-Installation überprüft, sollte auch darauf achten, dass mindestens Version 4.0 von WordPress selbst vorhanden ist. In älteren Ausgaben gibt es eine andere Lücke, die XSS-Angriffe ermöglicht.  (nie)

 

Original:

http://www.golem.de/news

December 19th 2014
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Soaksoak: Malware-Welle infiziert WordPress-Seiten

Soaksoak

Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit WordPress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.

In älteren Versionen des WordPress-Plugins Slider Revolution stecken Sicherheitslücken, die bereits aktiv ausgenutzt werden. Dies berichtet das Security-Unternehmen Sucuri, das online Webseiten scannt, in seinem Blog. Zwar wurde die Lücke bereits durch Version 4.2 des Plugins geschlossen, auf zahlreichen Webseiten sind aber offenbar noch ältere Ausgaben installiert.

Sucuri berichtet von über 100.000 Installationen, die das Unternehmen mit den Infektionen gefunden hat. Dabei wird von den WordPress-Seiten Code von der Webseite soaksoak.ru nachgeladen, durch welche die Malware ihren Namen bekommen hat. Durch die Malware können sowohl Daten von den Webservern ausgelesen werden als auch Besucher der Sites angegriffen werden. Daher sind Sucuri zufolge über 11.000 Domains bei Google gesperrt worden. Die Zahl der infizieren Sites soll aber mindestens eine Größenordnung darüber liegen.

Problematisch ist bei den Lücken in Slider Revolution nicht nur die hohe Verbreitung des Plugins, das für Resonsive Webdesign dient. Vor allem ist die WordPress-Erweiterung auch noch kostenpflichtig und nicht immer mit automatischen Updates versehen. Viele Webspace-Provider bieten Sucuri zufolge die Themes für WordPress zusammen mit dem Plugin an, so dass manche Betreiber nicht einmal wissen dürften, dass sie Slider Revolution einsetzen.

Abhilfe schafft nur eine Aktualisierung des Plugins und das Bereinigen der Installation von der Malware-Infektion, wie Sucuri in seinem Blog beschreibt. Ab der Version 4.2 von Slider Revolution soll die Lücke nicht mehr existieren. Wer anlässlich dessen gerade seine WordPress-Installation überprüft, sollte auch darauf achten, dass mindestens Version 4.0 von WordPress selbst vorhanden ist. In älteren Ausgaben gibt es eine andere Lücke, die XSS-Angriffe ermöglicht.  (nie)

 

Original:

http://www.golem.de/news

November 10th 2014
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Suchmaschinenoptimierung im Wandel

Die Dienstleistung SEO oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung ist ja schon seit etlichen Jahren eine eigene Branche, die viele neue Agenturen und damit auch Arbeitsplätze geschaffen hat. In den ersten Jahren ab ca. 2005 war es noch im Vergleich zu heute wesentlich einfacher, eine Webseite bei oft eingegebenen Suchbegriffen in die Top 10 bei Google zu bringen. Google hatte damals längst nicht so viele Regeln für ein gutes Ranking aufgestellt, außerdem war die Konkurrenz viel kleiner. Heute sieht das ganz anders aus. Viele Selbständige und kleine Agenturen mussten nach den diversen Panda und Penguin Updates leidvoll erfahren, dass ihre bisherige Strategie nicht mehr zum Erfolg führt. Gerade kleinere Kunden stürzten mit ihrer Website aus den Top Suchergebnissen, obwohl es kein übertriebenes Linkbuildung (Linkaufbau) gab und die Seiten sauber programmiert waren. Dazu kam aber noch ein andere Faktor. Das Internet konnte irgendwann niemand mehr ignorieren und die meisten potentiellen Kunden im Internet kommen nun mal über die Suchmaschinen und da vor allem von Google. Also wurde die Konkurrenz immer größer und die großen Player aus dem Handel nahmen und nehmen viel mehr Geld in die Hand für die Suchmaschinenoptimierung. Man sieht das ziemlich gut gerade bei Suchen bei Google nach allen möglichen Shopping-Produkten und natürlich bei den ganz großen Suchbegriffen in den Branchen Kfz, Versicherung, Finanzierung, Urlaub und Reisen, sowie Gesundheit. In den meisten Fällen sind bei den besten Suchbegriffen fast nur große Shoppingsportale, Vergleichsportale und ähnliche Wettbewerber auf der ersten Suchergebnisseite zu finden. Viele Shops mussten sich damit abfinden, dass sie keine Chance haben, mit Suchmaschinenoptimierung wirklich bei Google nach vorne zu kommen. Dafür reicht bei diesen kleinen Shops das Budget einfach nicht aus. Und eine kleine Webfirma, die in einer Nische Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte, hat keine Manpower, um eine Suchmaschinenoptimierung selbst durchzuführen, sozusagen inhouse. Ich kann hier keine konkreten Zahlen nennen, aber der finanzielle Aufwand, den die großen Portale betreiben, um bei Google auf der ersten Suchergebnisseite zu stehen, ist immens. Letzten Endes ist es ja eigentlich ein Werbeetat, schließlich ist SEO oder Suchmaschinenoptimierung eine Maßnahme, um Kunden zu gewinnen.

Aber man muss nicht komplett vor den Konzernen kapitulieren. Heutzutage ist es fast schon überlebensnotwendig, sich auf kleine, aber feine Nischen zu beschränken. Lieber wesentlich weniger Produkte liebevoll präsentieren, mit selbst geschriebenen Texten beschreiben und möglicherweise sogar eigene Fotos zu produzieren, als tausendfach verwendete Herstellerbeschreibungen auf tausenden von Unterseiten zu platzieren, die kein Mensch findet. Viele Shopbetreiber haben aber auch in Sachen Google aufgegeben und verkaufen einen nennenswerten Anteil mittlerweile bei Amazon. Für viele ist es aber nicht das, was sie eigentlich ursprünglich mit ihrem Shop wollten.

Ich weiß, das klingt alles ein wenig sehr deprimierend, trotz alledem sollten Sie sich mal an eine professionelle Suchmaschinen Agentur wenden, um mal einen Marktüberblick zu bekommen und die eigenen Chancen analysieren zu lassen. Im besten Fall bekommt man gute Tipps, auf welche Produkte man sich konzentrieren soll, und in welchen Bereichen es absolut keinen Sinn macht, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

October 15th 2014
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Wirkungslos – Internet-Nutzer tricksen Netzsperren mit alternativen DNS aus

Nach wochenlangem juristischen Gerangel war es am Donnerstagabend dann doch so weit: Seitdem sind in Österreich die ersten Netzsperren aktiv. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurden die Seiten kinox.to und movie4k bei den meisten Providern blockiert. Wer diese auf ihren ursprünglichen Adressen ansurfen will, bekommt statt dem erwarteten Inhalt nur mehr eine simple Fehlermeldung.

Hallo Frau Streisand

Ob sich die Rechteverwertungsindustrie mit diesem Schritt einen wirklichen Gefallen getan hat, steht freilich auf einem anderen Blatt. Immerhin hat seitdem der Streisand-Effekt seine volle Wirkung entfaltet. Selbst wer zuvor von den beiden Seiten noch nichts gehört hatte, ist mittlerweile bestens über diese informiert – und an alternative Adressen, über die beiden Services zu erreichen sind, mangelt es ebenfalls nicht. Doch auch sonst dürften die Sperrmaßnahmen kaum eine – oder zumindest keine negative – Auswirkung auf die Intensivität der kinox.to und movie4k-Nutzung aus Österreich haben. Lassen sich die nun errichteten Hürden doch äußerst einfach umgehen.

Schwache Sperre

Dies liegt daran, dass die Sperre lediglich über eine Veränderung der Domain-Name-System-(DNS)-Datenbank bei den Providern implementiert ist. Diese ist dazu, die die IP-Adresse eines Servers (beispielsweise: 194.116.243.20) – also jene Zahlenkombination über die er anderen Rechnern bekannt ist – einer für Menschen einfach merkbar Adresse wie derStandard.at zuzuweisen. Nun haben also die österreichischen Provider schlicht die Einträge für die von den Rechteverwertern beanstandeten Domainname verändert.

DNS-Alternativen

Und genau dieser Umstand macht es den Nutzern nun so einfach die aktuellen Netzsperren auszutricksen. Es ist nämlich keineswegs notwendig, die DNS-Einträge des eigenen Anbieters zu verwenden. Wer schon bislang alternative DNS-Server verwendete, merkte von der Aktivierung der Netzsperren in Österreich exakt: Nichts. Und solche öffentlich verfügbare DNS gibt es zuhauf, so hat etwa Google seit einigen Jahren eigene DNS im Angebot. Und neben speziellen Services wie DNS.Watch oder OpenDNS hat sogar der deutsche Chaos Computer Club ein entsprechendes Angebot. In all diesen sind die alten Zuweisungen für kinox.to und movie4k weiterhin aktiv.

Einfach

Die Aktivierung alternativer DNS ist dabei bei allen gängigen Betriebssystemen ohne sonderlichen Aufwand in den Netzwerkeinstellungen vorzunehmen. Anleitungen gibt es dafür im Internet zuhauf. Wer sich ersparen will, jeden einzelnen Rechner neu zu konfigurieren, kann die alternativen DNS auch gleich am Router aktivieren, dann werden sie automatisch an alle lokalen Rechner und mobilen Geräte weitergereicht.

Ausgetrickst

Zumindest solange bis die Netzsperren in Österreich lediglich über DNS-Manipulationen implementiert ist, ist dieser Ausweg der derzeit wohl komfortabelste. Mit ein paar Minuten Aufwand spüren die Nutzer von den Sperren gar nichts mehr. Die Verwendung alternativer Domains / URLs hat hingegen den Nachteil, dass diese – zumindest soweit die Erfahrung in anderen Ländern zeigt – schon bald ebenfalls gesperrt werden. Und beim direkten Ansurfen von IP-Adressen können andere Probleme auftreten, etwa mit Sicherheitszertifikaten, oder weil eine IP von mehreren Domains genutzt wird, was gerade bei kleineren Angeboten nicht unüblich ist. (apo, derStandard.at, 5.10.2014)

 

zum Artikel:

http://derstandard.at

October 15th 2014
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Auch Symantec denkt angeblich über Aufspaltung nach

Nach Ebay und Hewlett-Packard erwägt nun offenbar auch Symantec eine Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen. Wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, sind die Überlegungen in diese Richtung bereits weit fortgeschritten. Eins der neuen Unternehmen werde sich um das Geschäft mit Sicherheitssoftware kümmern, während sich das andere auf das Storage-Geschäft konzentriere.

 

Bloombergs Quellen zufolge sollen die Pläne schon in wenigen Wochen offiziell bekannt gegeben werden. Weder auf Nachfrage von Bloomberg selbst noch auf die von News.com wollte Symantec den Bericht kommentieren.

Eine Aufteilung in zwei Unternehmen wäre bei dem Sicherheitsspezialisten aus dem kalifornischen Mountain View durchaus denkbar. Er würde damit dem Vorbild anderer großer Technikfirmen folgen. Ebay hatte vergangene Woche angekündigt, seine Bezahldiensttochter PayPal 2015 auszugliedern. Und Hewlett-Packard bestätigte am Montag, sich in zwei separate Unternehmen aufzuspalten, von denen das eine das Enterprise-Geschäft und das andere das PC- sowie Druckergeschäft übernimmt.

Symantec soll schon in der Vergangenheit über eine Aufspaltung nachgedacht haben, wie Bloomberg anmerkt. Der vor zwei Wochen zum dauerhaften CEO berufene Michael Brown sei ein Befürworter dieser Pläne – anders als sein im März gefeuerter Vorgänger Steve Bennett. [mit Material von Lance Whitney, News.com], könnten diese auch zu Übernahmezielen von Konzernen wie HP oder EMC werden, die möglicherweise an der Security- oder der Storage-Geschäftseinheit interessiert sind.

Mit seinen Norton-Produkten ist Symantec zu einem der bekanntesten Sicherheitsanbieter aufgestiegen. Doch der Kampf gegen Viren und Cyberbedrohungen ist mit der Zeit komplizierter geworden, da Hacker immer fortschrittlichere Infiltrationsmethoden entwickeln. Die jüngsten Angriffe auf große US-Unternehmen wie Target, Ebay und Home Depot zeigen, dass herkömmliche Schutzmethoden, selbst wenn sie fachgerecht implementiert sind, nicht mehr ausreichen.

In einem Wall-Street-Journal-Artikel vom 4. Mai bezeichnete Symantecs Senior Vice President für Information Security, Brian Dye, Antivirenlösungen als “zum Scheitern verurteilt“. Antivirus-Techniken für Endgeräte seien kein “Verkaufsschlager” mehr, sagte er. Stattdessen hat sich Symantec inzwischen darauf verlegt, eine breitere Palette Sicherheitsprodukte anzubieten, die Unternehmen besser vor Cyberattacken schützen sollen. Im August kündigte es an, seine Norton-Reihe für Heimanwender auf ein Produkt zu reduzieren. Das abobasierte Norton Security ist seit rund zwei Wochen verfügbar und ersetzt nicht nur Norton Antivirus, sondern auch Norton Internet Security, Norton 360, Norton 360 Multi-Device und Norton 360 Premier Edition.

Häufige Führungswechsel und sinkende Nachfrage belasteten Symantecs Geschäft in den letzten Jahren. Der Aktienkurs ging im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent zurück. Durch Kosteneinsparungen konnte der Sicherheitsanbieter seinen Umsatz zuletzt jedoch wieder steigern, um zwei Prozent im ersten Quartal des Fiskaljahres 2015.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

 

zum Artikel:

http://www.zdnet.de/88207528/

October 5th 2014
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Netflix startet am 16.9. – Kooperation mit Telekom und Vodafone

Netflix hat sich zu seinem Deutschlandstart am 16.9. starke Partner mit ins Boot geholt. Nämlich die Deutsche Telekom und Vodafone.
Am Dienstag den 15. September 2014 startet Netflix seinen Video-Streamingdienst in Deutschland. Um sich gegen die hiesigen Platzhirsche wie Maxdome, Sky und Amazon Prime Instant Video durchzusetzen, hat Netflix offensichtlich eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und Vodafone geschlossen.

Das berichtet die Wirtschaftswoche in ihrer Online-Ausgabe. Netflix soll mit seinen Inhalten demnach das Video-on-Demand-Angebot Entertain der Deutschen Telekom erweitern. Bei der Deutschen Telekom wäre Netflix aber nicht der erste Kooperationspartner in Sachen Video-Streaming. Denn die Telekom arbeitet diesbezüglich schon mit Sky und Maxdome zusammen. Wie der Mediendienst Meedia berichtet, strebe die Deutsche Telekom ein möglichst vollständiges Unterhaltungsangebot bei Entertain an.

Aber nicht nur beim Internet via DSL kommen wohl Netflix-Inhalte im Rahmen einer Kooperation zum Einsatz. Auch Vodafone will sein Unterhaltungsangebot mit Hilfe von Netflix offensichtlich aufbohren (die Netflix-Apps für iOS und Android gibt es bereits). Nur dass bei es Vodafone eben darum geht Netflix-Inhalte via Mobilfunk anzubieten. Laut Wirtschaftswoche soll auch E-Plus an einer Kooperation interessiert sein.

Preise

Netflix startet am Dienstag in Deutschland. Die Monatsabos sollen 7,99 Euro (ein Gerät und SD-Auflösung), 8,99 Euro (bis zu zwei Geräte und bis zu HD-Auflösung) oder 11,99 Euro (bis zu vier Geräte, bis zu Ultra-HD-Auflösung) kosten. Um dem deutschen Filmgeschmack zu treffen, sind unter anderem Till-Schweiger-Filme, “Stromberg” und “Die Sendung mit der Maus” mit an Bord. International große Anerkennung erwarb sich Netflix mit der Eigenproduktion House of Cards mit Kevin Spacey.

 

zur Webseite:

www.pcwelt.de/news/Netflix_startet_am_16.9._-_Kooperation_mit_Telekom_und_Vodafone-Video-Streaming-8902622.html

September 15th 2014
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Amazon-Konkurrent  – Onlinehändler Alibaba vor größtem Börsengang aller Zeiten

Groß, größer – Alibaba. Der chinesische Onlinehändler wird an der New Yorker Börse Geschichte mit einem Aktiendebüt in noch nie da gewesenem Ausmaß schreiben. 21,1 Mrd. Dollar (16,3 Mrd.Euro) will die Firma zum Start einsammeln, wie aus den am vor dem Wochenende veröffentlichten Unterlagen hervorgeht, die Alibaba bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Angebot

Zunächst sollen 320 Millionen Aktien in einer Preisspanne zwischen 60 und 66 Dollar angeboten werden. Die Preisfestsetzung wird in Finanzkreisen am 18. September erwartet.

Das ist allerdings nur der Anfang: Durch Zusatzrechte, die Alibaba Investmentbanken eingeräumt hat, könnten sogar bis zu 24,3 Mrd. Dollar erlöst werden. Das Unternehmen von Jack Ma – dem reichsten Chinesen, der in seinem Heimatland wie ein Rockstar gefeiert wird – überflügelt alle bisherigen Börsengänge weltweit und steigt schlagartig zu einem der größten Titel am US-Aktienmarkt auf. Die US-Internet-Riesen Amazon können sich warm anziehen.

Vergleiche

An den Finanzmärkten dürfte es das “nächste große Ding” werden und selbst Facebook in den Schatten stellen: Mit dem Emissionserlös wollen die Chinesen selbst Facebook-Gründer Mark Zuckerberg übertrumpfen, der 2012 rund 16 Mrd. Dollar einnahm.

Ausgemachte Sache ist der Erfolg für Experten aber noch nicht, sie sehen Alibabas Weg an die Wall Street als Prüfstein für den von politischen Krisen gebeutelten Aktienmarkt insgesamt: “Der Börsengang ist auf jeden Fall ein Gradmesser für die derzeitige Marktstimmung”, sagt Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner.

Was die Hoffnungen der Anleger nach oben schnellen lässt, ist die Aussicht, an gleich zwei potenziellen Megatrends dieses Jahrzehnts teilhaben zu können: dem Aufstieg der kaufkräftigen chinesischen Mittelklasse und dem Siegeszug des Online-Handels.

Denn wenn die Chinesen Güter des täglichen Bedarfs oder Markenwaren über das Internet bestellen, nutzen sie zumeist Alibabas Auktionshaus Taobao oder dessen Online-Kaufhaus Tmall.

Dominanz

In China, das als größter Onlinemarkt weltweit gilt, hat Alibaba eine Vormachtstellung. Auf den großen Plattformen des Konzerns – Taobao, Tmall und Juhuasuan – wurden im vergangenen Jahr Geschäfte über 248 Mrd. Dollar abgewickelt. Das Unternehmen mit rund 300 Millionen Kunden und 25.000 Beschäftigten wickelt rund 80 Prozent aller privaten Internet-Einkäufe in der Volksrepublik ab. Über Alibaba-Portale werden damit weitaus mehr Waren verkauft als bei Amazon und Ebay zusammen.

Analysten zufolge könnte die größte Gefahr für das Geschäftsmodell von Alibaba aus China selber erwachsen: So liefere sich Alibaba mit dem Suchmaschinenbetreiber Baidu und dem Internet-Unternehmen Tencent einen erbitterten Wettbewerb in allen Online-Marktsegmenten, gibt Experte Jost Wübbeke vom Mercator Institute for China Studies zu bedenken. Der Konzern ist auch rasant gewachsen. Gerade das rasante Expansionstempo kann bei den umworbenen Anlegern die Frage aufwerfen, ob Alibaba den Überblick zu verlieren droht. So gab es bereits Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung der Filmproduktionstochter Alibaba Pictures.

Definition

Analyst Carlos Kirjner von Bernstein Research pocht deshalb darauf, dass Alibaba während der wohl Anfang September startenden Werbetour bei potenziellen Investoren detailliert darlegt, wie sich das Unternehmen eigentlich selber definiert und wo es welche Geldquellen mit den Erlösen aus dem Börsengang erschließen will.

Alibaba wird an der Wall Street ein Exot sein. Trotz seiner schieren Größe – das Unternehmen bewertet sich mit bis zu 163 Mrd. Dollar – ist es außerhalb Chinas vergleichsweise unbekannt. Die Konzernstruktur mit etlichen Beteiligungsverzweigungen und diskreten Eigentumsverhältnissen ist für Außenstehende nur schwer zu durchblicken. Das ist ein Kritikpunkt, den Analysten immer wieder anbringen. Auch der SEC hat dies wohl Magenschmerzen bereitet, sonst wäre der Börsengang schon früher erfolgt.

Alibaba will die Platzierung der unter dem Kürzel BABA an der New Yorker Börse zu notierenden Aktien noch in diesem Monat abschließen.

Der größte Alibaba-Anteilseigner, die japanische Investmentgesellschaft Softbank, wird seine Beteiligung beim Börsengang von 34,1 auf 32,4 Prozent abbauen. Der zweitgrößte Investor, das US-Internet-Urgestein Yahoo, reduziert von 22,4 auf 16,3 Prozent. Die Beteiligung von Alibaba-Gründer und -Chef Jack Ma sinkt von 8,8 auf 7,8 Prozent. (APA, 7.9.2014)

 

Von:

derstandard.at/2000005257558/

September 10th 2014
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Gestohlene Zugangsdaten: Erhöhte Zugriffe auf Domainverwalter registriert

Gestohlene Zugangsdaten

Der US-Domainverwalter Namecheap vermerkt seit einigen Tagen deutlich erhöhte Login-Versuche. Die dabei genutzten Kontodaten sollen aus der Sammlung russischer Hacker stammen.

Seit einigen Tagen hat das Intrusion Detection System (IDS) des US-Domainverwalters Namecheap eine deutlich gestiegene Anzahl an Login-Versuchen registriert. Interne Untersuchungen hätten ergeben, dass die dabei verwendeten Login-Daten aus der Datenbank russischer Hacker stammen. Vor wenigen Tagen hatte das IT-Sicherheitsunternehmen Hold Security gemeldet, im Besitz von über einer Milliarde Zugangsdaten zu sein, die es von russischen Hackern erbeutet haben will.

Offenbar probieren Datendiebe die gestohlenen Zugangsdaten massenweise aus. Laut Namecheap hätten die Hacker dafür eine gefälschte Login-Seite erstellt, in der sie die Daten eingeben, um sich Zugang zu den Konten der Namecheap-Benutzer zu verschaffen. Der größte Teil der Zugangsversuche sei gescheitert, da die Passwörter oder die Kundendaten nicht mehr gültig seien, schreibt Namecheap in einem Blogeintrag.

Betroffene werden informiert

Dennoch habe das Unternehmen einige erfolgreiche Einlog-Versuche registriert. Die betroffenen Konten seien umgehend gesichert und deren Besitzer informiert worden, schreibt Namecheap. Die Kunden werden gebeten, ihre Identitäten zu verifizieren und erhalten von Namecheap daraufhin ein neues starkes Passwort. Ihnen wird außerdem geraten, die Zwei-Authentifizierung zu aktivieren, die Namecheap wie viele andere Unternehmen anbietet.

Außerdem werden betroffene Kunden darauf hingewiesen, dass die verwendeten Zugangsdaten nicht bei Namecheap gestohlen wurden. Einen erfolgreichen Einbruch habe es dort bislang nicht gegeben. Das weise darauf hin, dass die Daten auch bei anderen Webseiten verwendet werden. Die Kunden sollten auch dort ihre Zugangsdaten ändern.

IP-Adressen gesperrt

Um sich gegen die zunehmenden Login-Versuche zu wehren, liest Namecheap die IP-Adressen aus, von denen die Einwahlversuche stammen. Sie werden von den Servern des Unternehmens blockiert. Außerdem habe Namespace die Strafverfolgungsbehörden informiert.

Ob die bei Namecheap verwendeten Zugangsdaten tatsächlich aus der Datenbank stammen, die Hold Security aus Daten aus diversen Foren und anderen Quellen gesammelt hat, ist aber unklar. Hold Security war in die Kritik geraten, weil es besorgten Kunden nur einen kostenpflichtigen Dienst anbietet, um herauszufinden, ob ihre Daten zu den gestohlenen gehören.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.golem.de/

July 23rd 2014
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Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million “Gefällt mir”-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million “Likes”. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: “Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht”

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: “Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!”

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. “Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier”, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Homepage:

www.focus.de/digital/internet/fussball-twitter-und-facebook-mit-rekord-bei-wm-finale_id_3988159.html

July 4th 2014
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Sicherheitslücke: BSI sieht keine Gefahr durch Heartbleed mehr

Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.

Einen Monat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Heartbleed hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Entwarnung gegeben. Laut BSI haben die wichtigsten Websites inzwischen reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen, die durch einen Fehler in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL entstand.

So optimistisch zeigen sich allerdings nicht alle Experten: Laut Erratasec, einem Dienstleister für Internetsicherheit, sind weltweit immer noch mehr als 300.000 Webseiten unsicher. Auch nach Angaben von Netcraft haben noch nicht einmal die Hälfte der betroffenen Websites neue Zertifikate. Sie wären damit immer noch anfällig für einen Angriff, durch den ein Angreifer alles mitlesen kann, was über eine vermeintlich sichere Verbindung geschickt wird, zum Beispiel Passwörter für Onlinebanking.

Das Problem: Der Fehler in der Kryptografiesoftware OpenSSL war zwar schnell behoben, doch reicht es nicht, wenn ein Website-Betreiber nur die fehlerhafte Software austauscht. Denn über den Heartbleed-Fehler lassen sich die privaten kryptografischen Schlüssel des Servers auslesen. Die Schlüssel wiederum werden in Zertifikate integriert. Diese werden in Browsern oder E-Mail-Programmen der Anwender gespeichert, um einen verschlüsselten Zugang zu verifizieren.

Kein funktionierendes System zur Überprüfung von Zertifikaten

Administratoren betroffener Websites oder E-Mail-Anbieter müssen zunächst die fehlerhafte OpenSSL-Software austauschen, neue Schlüssel und damit neue Zertifikate erstellen. Schließlich müssen die alten Zertifikate zurückgezogen und damit für ungültig erklärt werden. Denn sonst besteht laut BSI die Gefahr, dass ein “Täter, der den SSL-Schlüssel erlangt hat, eine gefälschte Webseite aufsetzt, Opfer dort hinlockt und vorgaukeln kann, es handele sich um die echte, abgesicherte Seite”. Der Aufwand ist also nicht unerheblich.

Zertifikatsprüfung weitgehend nutzlos

“Der Zertifikatswechsel ist aber leider auch nur als symbolischer Akt zu sehen, da widerrufene Zertifikate in den meisten Browsern zu keiner Warnung führen. Ist der SSL-Schlüssel einer Webseite also erlangt worden, bleibt die Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen bestehen”, heißt es vom BSI.

Es gebe gegenwärtig ohnehin kein funktionierendes System, mit dem Zertifikate überprüft werden könnten, sagt auch der Kryptografie-Experte und Golem.de-Autor Hanno Böck. Einige Browser überprüften zwar die Gültigkeit der Zertifikate, aber die Prüfung sei weitgehend nutzlos, weil sie bei einem gezielten Angriff verhindert werden könne, so dass das Zertifikat trotzdem akzeptiert werde.

Der Betreiber einer betroffenen Website oder ein E-Mail-Anbieter muss seine Kunden informieren und ihnen nahelegen, ihre Kennwörter zu ändern. Viele große Anbieter hätten das auch getan, “schon allein, um eventuelle Haftungsfragen auszuschließen”, teilte das BSI mit.

Hacker hatten keine Zeit, die Sicherheitslücke zu nutzen

Nach geltendem Datenschutzrecht müssen Einbrüche bei Plattformen, bei denen Daten gestohlen wurden, den Datenschutzbehörden gemeldet werden. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro. “Dem BSI wurden keine Vorfälle aus Deutschland gemeldet”, hieß es aus der Behörde. Auch große Internetkonzerne wie Google mit seinem E-Mail-Dienst Gmail gaben zwar an, von dem Heartbleed-Fehler betroffen zu sein. Dort waren die Lücken laut Google jedoch schon geschlossen, bevor die Heartbleed-Lücke öffentlich bekanntwurde. Google-Mitarbeiter hatten den Fehler gleichzeitig mit zwei unabhängigen Experten entdeckt.

Möglicherweise führte die massive Aufmerksamkeit zu einer so raschen Reaktion der meisten Betroffenen, dass potentielle Angreifer kaum Zeit hatten, die Sicherheitslücke effizient auszunutzen. Der einzige bekannte Fall ist der eines kanadischen Hackers, der sich über die Heartbleed-Lücke Zutritt zu Finanzbehörden verschaffte. Er wurde kurz darauf verhaftet.

Dennoch gibt es immer noch Grund zur Vorsicht: Vor allem über Links in Spam-Mails können Anwender auf gefälschte Websites gelangen, die mit bereits ungültigen Zertifikaten vom Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Vermeintlich gesicherte Websites sollten beim ersten Besuch genau betrachtet werden, oft sind dort Unregelmäßigkeiten erkennbar, etwa sprachliche Fehler.

Nach Einschätzung des BSI ist die Gefahr beim Thema Heartbleed größtenteils gebannt. Erfahrungsgemäß bleibe zwar immer ein gewisser Prozentsatz an nicht aktualisierten Seiten übrig, man rechne jedoch nicht mehr mit massiven Fällen, hieß es von der Behörde.

 

Siehe hier:

www.golem.de/

June 27th 2014
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Recht auf Vergessen bei Google: Zehntausende Löschanträge

Recht auf Vergessen bei Google

Die Möglichkeit, Verweise bei der Suchmaschine entfernen zu lassen, wird offenbar rege genutzt. Google informiert, dass über 40.000 Anträge gestellt wurden.


Am ersten Tag hatte es 12.000 Anfragen gegeben. Jetzt wird klar, dass das Interesse auch danach hoch geblieben ist. Das wirft die Frage auf, wie hoch der Aufwand von Google für die Bearbeitung am Ende sein wird und wie lange die Prüfung dauern könnte. Google-Chef Larry Page hatte bereits gewarnt, die EuGH-Entscheidung könne jungen Internet-Startups schaden, die nicht über die Ressourcen seines Konzerns verfügten.

 

Die Flut von Anträgen zur Löschung von Suchergebnissen bei Google ebbt nicht ab. Bis Montagabend gingen rund 41.000 Anträge ein, wie ein Google-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte erst am Freitagmorgen in Europa ein Online-Formular für die Anträge freigeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Google macht noch keine Angaben dazu, wie viele Links von den Anträgen betroffen sind und wie sich die Anfragen auf einzelne europäische Länder verteilen. Von den „einigen tausend“ Anträgen, die noch vor Bereitstellung des Web-Formulars eingingen, kamen laut Google 40 Prozent aus Deutschland.

Google soll die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn dort enthaltene Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzten. Die Informationen können dabei auch weiterhin im Netz verfügbar bleiben.

Google will nur Links in seinen Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz löschen – nicht aber etwa in der Domain google.com. Der Konzern rechnet damit, dass es strittige Fälle geben wird, die vor Gericht landen werden.

 

Artikel-Quelle:

www.taz.de/Recht-auf-Vergessen-bei-Google/!139800/

April 27th 2014
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Erster dedizierter Anbieter für High-Speed-Hosting in Deutschland gestartet

Hürth (ots) – Jederzeit von überall das aktuelle Fernsehprogramm verfolgen, Filme oder Videoclips anschauen und Musikprogramme aus aller Welt empfangen – die Nachfrage nach mobilen und flexiblen Medienangeboten wächst weiter. Jedoch mangelt es Anbietern von Audio- und Videostreaming häufig noch an leistungsfähigen und bezahlbaren High- Bandwidth-Lösungen. Mit Serverangeboten ab 99 Euro/Monat und Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s bietet die neue Marke Unmetered.com ideale Lösungen für professionelle Anbieter von Streaming und Downloads. read more »

April 26th 2014
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Erster dedizierter Anbieter für High-Speed-Hosting in Deutschland gestartet

Hürth (ots) – Jederzeit von überall das aktuelle Fernsehprogramm verfolgen, Filme oder Videoclips anschauen und Musikprogramme aus aller Welt empfangen – die Nachfrage nach mobilen und flexiblen Medienangeboten wächst weiter. Jedoch mangelt es Anbietern von Audio- und Videostreaming häufig noch an leistungsfähigen und bezahlbaren High- Bandwidth-Lösungen. Mit Serverangeboten ab 99 Euro/Monat und Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s bietet die neue Marke Unmetered.com ideale Lösungen für professionelle Anbieter von Streaming und Downloads. read more »

April 25th 2014
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„Ein Traum für Geheimdienste“ – LinkedIn öffnet mit „Intro“ die Pforten für Hacker

Die neue Funktion „Intro“ des sozialen Netzwerks LinkedIn bringt Sicherheitsexperten auf die Barrikaden. Die Erweiterung für das iOS-Mailprogramm zeigt auf Wunsch intime Details des Absenders direkt in der Nachricht an – Hacker reiben sich die Hände.
Der Betreiber des sozialen Netzwerks LinkedIn hat eine neue Funktion namens Intro eingeführt, wie CHIP Online berichtet. Diese Erweiterung für Mail-Programme (vorerst nur für AppleiOS) zeigt das Bild und weitere LinkedIn-Profildetails des Absenders direkt in der E-Mail an.

Nun kritisieren immer mehr Sicherheitsexperten die zugrunde liegende Technik in teils deutlichen Worten. LinkedIns neue Mobile App sei „ein wahr gewordener Traum für Hacker und Geheimdienste“. Das Sicherheits-Beratungsunternnehmen Bishop Fox zählt Gründe auf, warum LinkedIn Intro mehr als nur bedenklich ist. Zum Beispiel: read more »

April 25th 2014
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„Ein Traum für Geheimdienste“ – LinkedIn öffnet mit „Intro“ die Pforten für Hacker

Die neue Funktion „Intro“ des sozialen Netzwerks LinkedIn bringt Sicherheitsexperten auf die Barrikaden. Die Erweiterung für das iOS-Mailprogramm zeigt auf Wunsch intime Details des Absenders direkt in der Nachricht an – Hacker reiben sich die Hände.
Der Betreiber des sozialen Netzwerks LinkedIn hat eine neue Funktion namens Intro eingeführt, wie CHIP Online berichtet. Diese Erweiterung für Mail-Programme (vorerst nur für AppleiOS) zeigt das Bild und weitere LinkedIn-Profildetails des Absenders direkt in der E-Mail an.

Nun kritisieren immer mehr Sicherheitsexperten die zugrunde liegende Technik in teils deutlichen Worten. LinkedIns neue Mobile App sei „ein wahr gewordener Traum für Hacker und Geheimdienste“. Das Sicherheits-Beratungsunternnehmen Bishop Fox zählt Gründe auf, warum LinkedIn Intro mehr als nur bedenklich ist. Zum Beispiel: read more »

April 17th 2014
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Microsoft-Analyse: Warum Betrüger absichtlich aus Nigeria schreiben

Original-Quelle: http://www.golem.de

Reiche Prinzen und Verwandte, die in Afrika Millionenerben hinterlassen haben – eine Studie von Microsoft zeigt: Je hanebüchener die Geschichten in den Scamming-E-Mails der Nigera Connection, desto erfolgreicher sind die Betrüger.

So eine E-Mail hat fast jeder wohl schon erhalten: Jemand aus Nigeria oder einem anderen afrikanischen Land verspricht ein Millionenerbe, wenn der Empfänger nur einige Hundert US-Dollar oder Euro zur Klärung letzter anwaltlicher Fragen überweist. Sie landet bei den meisten Anwendern dort, wo sie hingehört: im E-Mail-Papierkorb. Die meisten Texte sind in schlechtem Englisch oder Deutsch verfasst und wecken schon dadurch den Argwohn der Empfänger. Ebenso die übertriebenen Geschichten, zum Beispiel vom reichen Prinzen, Verwandten oder Banker, der ausgerechnet dem Empfänger ein Vermögen hinterlassen hat. read more »