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May 23rd 2015
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Wearable: Die Apple Watch enttäuscht die Alpha-Nerds

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Der deutsche Blogger und Journalist Richard Gutjahr ist begeisterter Apple-Nutzer, der seine Nutzerschaft einst mit Selfie-Bildern vor Apple-Store-Schlangen versorgte. Manche würden ihn deshalb auch als “Fanboy” bezeichnen – eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Apple-Fans, denen eine allzu unkritische Haltung gegenüber dem kalifornischen Konzern unterstellt wird, weil sie in der Regel jedes neue Produkt bejubeln.

Diesmal allerdings ist Richard Gutjahr überhaupt nicht zum Jubeln zumute – und so wie ihm geht es einigen Apple-Nutzern, die gerne dem “Fanboy”-Lager zugerechnet werden.

Es geht um Apples neues Produkt, die Apple Watch, die seit Kurzem ausgeliefert wird. Gutjahrs anfängliche Begeisterung wich schnell der Ernüchterung, schreibt er in seinem Blog: Die Uhr sei zu kompliziert und die Apps darauf überwiegend sinnlos. Letztlich greife er doch immer wieder zum Smartphone. “Die Uhr wird schnell ihren Platz finden – in der Schublade, neben alten Ladekabeln und ausrangierten iPhone-Accessoires”, so sein vernichtendes Fazit.

 

Apple-Watch ist langsam

 

 

Und Gutjahr ist nicht allein: Der “The Verge”-Blogger Nilay Patel kritisiert, die Apple-Uhr sei langsam. Apps bräuchten lange, um zu starten und Apps, die Apple nicht selbst mit der Uhr ausliefert, sondern von Dritten im Store angeboten werden, würden teilweise gar nicht starten.

Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass Entwickler bisher keine echte Apple Watch zur Verfügung hatten, um ihre Programme zu entwickeln, sondern diese per Software simulieren mussten. Doch auch bei der Kommunikation zwischen iPhone und Apple Watch soll es haken. Die Uhr kann nur in Kombination mit dem Apple-Smartphone verwendet werden.

Farhad Manjoo, Technik-Papst der “New York Times”, kritisiert die komplizierte Bedienung. Allerdings sieht er den Nutzen der Uhr darin, für weniger Ablenkung als das Smartphone zu sorgen – und zwar genau deshalb, weil sie weniger kann. Denn bei einem Klick auf einen Link in einer E-Mail beispielsweise passiert schlicht gar nichts. Das könnte einigen Nutzern schon mehrere Hundert Dollar wert sein, schreibt Manjoo.

 

Steve Wozniak verweigert sich der Apple Watch

 

In den ersten Nutzerberichten wird auch immer wieder die Qualität der bislang verfügbaren Apps kritisiert. “Bisher gibt es 3500 Apps und die meisten davon sind Mist”, schreibt Steve Kovach von “Business Insider”. Die Smartwatch sei eben in erster Linie eine Uhr – allerdings eine moderne, die etwas mehr kann als klassische Uhren. Daher sollte sie auch als solche gesehen werden.

Nicht wenige der bislang größten Apple-Fans haben auch gar kein Interesse an der Uhr. Sie tragen schlicht keine, sondern haben die Armbanduhr mit dem Aufkommen von Handys für sich abgeschafft. Zu den prominentesten Apple-Watch-Verweigerern dürfte wohl Steve Wozniak gehören – der Mann, der 1976 gemeinsam mit Steve Jobs Apple gründete. Bei einer Veranstaltung in Boston zweifelte Wozniak kürzlich grundsätzlich am Mehrwert der Uhr, berichtet das “Boston Business Journal”.

Das alles bedeutet allerdings keinesfalls, dass die Uhr zum Scheitern verurteilt ist. Was den meisten bisherigen Kritikern gefällt sind Optik, Tragegefühl und Verarbeitung der Uhr – und genau das dürften die Dinge sein, die der eigentlichen Zielgruppe der Uhr besonders wichtig sind. Denn mehr als jedes bisherige Produkt von Apple ist die Smartwatch eben Schmuck und Statussymbol – und zielt damit auf eine Kundengruppe, die sich der Konzern vor allem durch das iPhone zunehmend erobert hat.

 

Apple verprellt Profis

 

 

Der harte Kern der traditionellen Apple-Kundschaft wie Grafiker und Kreative könnten dabei jedoch auf der Strecke bleiben. Profi-Grafiker vermissen inzwischen nämlich auf der Mac-Plattform Funktionen wie 10-Bit-Farbunterstützung oder Treiber für professionelle 3-D-Programme. Kürzlich beschwerte sich ein führender Entwickler des populären 3-D-Grafikprogramms “Blender” in einem offenen Brief an Apple.

In Onlineforen wird unter Grafikern diskutiert, ob Apples Mac-Plattform – lange Zeit die erste Wahl für die Bildbearbeitung – für professionelle Bildbearbeitung überhaupt noch geeignet ist. Unter Windows ist die Unterstützung von 10-Bit-Farbtiefe pro Farbkanal bei passender Hardware kein Problem.

Im Videoschnittbereich hatte die komplett neu geschrieben Version des Apple-Programms “Final Cut Pro” bereits 2011 viele professionelle Anwender verprellt.

Wirtschaftlich ist die allmähliche Neuausrichtung von Apple nur folgerichtig: Bei einem Umsatz von 58 Milliarden Dollar entfielen im zweiten Quartal 2015 satte 40 Milliarden auf den Verkauf von iPhones – das ist absolut und relativ ein neuer Rekord. Apple hat sich so immer mehr zu einer iPhone-Company entwickelt.

 

Übernommen aus:

http://www.welt.de/wirtschaft/

April 28th 2015
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iTunes: Kein Einloggen mit Windows XP

Die Verbindungsaufnahme bei der iTunes-Anmeldung endet in einer Fehlermeldung.

 

XP-Nutzer können sich plötzlich nicht mehr mit ihrem iTunes-Account anmelden – die Verbindung schlägt fehl. Bereits gekaufte Inhalte stehen dadurch unter Umständen nicht mehr zur Verfügung.

Unter Windows XP ist derzeit keine Verbindungsaufnahme zum iTunes-Account mehr möglich, wie Leser berichten. Das Anmelden beim iTunes Store wird mit verschiedenen Fehlermeldungen quittiert, darunter der Fehler 0x80090326, Fehler -50 oder schlicht ein “unbekannter Fehler”. Das Problem betrifft iTunes bis hin zur aktuellen Version 12.1.2, die Apple nach wie vor auch für Windows XP SP3 anbietet und scheint bei den meisten Nutzern bereits seit ein bis zwei Tagen kontinuierlich zu bestehen.

Möglicherweise ist iTunes unter Windows XP – das von Microsoft keinen Support mehr erhält – aktuell nicht in der Lage, eine sichere Verbindung zum iTunes Store herzustellen. Der Versuch schlägt fehl. Apple hat sich zu dem Problem bislang nicht geäußert. Abhilfe scheint es vorerst nicht zu geben außer auf eine andere Betriebssystemversion oder ein anderes Betriebssystem zu setzen.

Der Anmeldefehler verhindert nicht nur den Einkauf neuer Inhalte im iTunes Store, sondern kann auch Probleme beim Zugriff auf bereits erworbene Dateien wie Spielfilme oder TV-Serien bereiten: Nutzer, die einen Staffelpass für eine Serie erworben haben, sind beispielsweise nicht mehr in der Lage, neue Folgen zu beziehen, sobald iTunes die Accountdaten abfragt. Auch ist eine Autorisierung des PCs für iTunes nicht mehr möglich, das Abspielen von DRM-geschützten Inhalten schlägt in diesem Fall generell fehl.

Apple unterstützt Windows XP bei iTunes noch offiziell – Mac-Nutzer müssen hingegen längst jüngere Versionen des Betriebssystems für die Medien-Software nutzen, Voraussetzung ist mindestens OS X 10.7.5 Lion. (lbe)

 

Webseite:

www.heise.de/

April 18th 2014
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SMS-Trojaner für Mac OS X entdeckt

Der russische Sicherheitsspezialist Dr. Web hat eine Malware für Mac OS X gemeldet, die einen SMS-Betrugsversuch startet. Der “Trojan.SMSSend.3666″ getaufte Trojaner fragt Handynummern der infizierten Anwender ab und versucht per SMS-Bestätigung, diese zu einem mit hohen Kosten verbundenen SMS-Abonnement zu überreden.

 

Das Programm tarnt sich als Installationsdatei für eine Software namens VKMusic 4. Ein solches Programm gibt es tatsächlich: Es dient der Kommunikation zwischen Nutzern des Social Network VK. read more »

April 17th 2014
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VMware Fusion 5 ist fertig – Parallels Desktop 8 folgt Anfang September

Sowohl Parallels als auch VMware haben neue Versionen ihrer Virtualisierungslösungen für Max OS X angekündigt, mit denen sich unter anderem Windows auf Apple-Systemen nutzen lässt. VMware Fusion 5 ist ab sofort erhältlich. Auf Parallels Desktop 8 müssen Mac-Nutzer noch bis 4. September warten.

Beide Lösungen sind dafür ausgelegt, andere Betriebssysteme ohne Neustart des Rechners zur Verfügung zu stellen – also aus Mac OS X heraus. Dual-Boot-Systeme lassen sich auch mit Apples Boot Camp realisieren. read more »