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June 10th 2016
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Miesester Boss der Welt? iPod-Erfinder und “tyrannischer Bürokrat” verlässt Google

Googles Milliarden-Einkauf Nest stellt sich neu auf: Tony Fadell, Mitgründer und Chef des Spezialisten für Heimvernetzung, ist zurückgetreten. Vor gut zwei Jahren hatte Google die Firma für 3,2 Milliarden Dollar übernommen, die vor allem für ihren selbstlernenden Heizungsregler mit Internet-Anbindung bekannt ist. Nest ist inzwischen ein selbstständiger Konzernteil der neuen Google-Mutter Alphabet.

Fadell war einst bei Apple maßgeblich an der Entwicklung des Musikplayers iPod beteiligt und gilt als einer der Stars des Silicon Valley. Nest gründete er vor sechs Jahren mit dem Technik-Experten Matt Rogers. Während es schon seit einiger Zeit keine neuen Nest-Produkte gab, geriet Fadell zuletzt wegen seines Führungsstils ins Gerede. Der Gründer des von Nest übernommenen Sicherheitskamera-Anbieters Dropcam, Gred Duffy, kritisierte ihn öffentlich scharf und schrieb, er bereue, sein Unternehmen verkauft zu haben.

Die Runde machte unter anderem Duffys Vorwurf, Fadell verhalte sich wie ein “tyrannischer Bürokrat”, der den Fortschritt zurückhalte. Fadell selbst antwortete jetzt in einem Interview mit dem Finanzdienst Bloomberg auf die Frage, ob er ein Tyrann sei: “Man kann kein Omelett machen, ohne die Eier zu zerschlagen. Dieser Stil passt vielleicht nicht für jeden.”

Hier der Link dazu:

www.chip.de/news

October 27th 2015
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Es wird eng für Google: US-Kartellhüter nehmen Android ins Visier

Früher war Microsoft das Lieblingsziel der Wettbewerbsbehörden, diese Rolle nimmt immer mehr Google ein. Das betrifft aber nicht nur die traditionell eher US-skeptischen europäischen Kartellhüter, auch im Heimatland des kalifornischen Konzerns werden die Bedenken gegen die Machtposition des Unternehmens aus Mountain View lauter.

Android und die Google-Apps

Missbraucht Google seine Vormachtstellung am Mobilmarkt bzw. seines Betriebssystems Android? Das ist die Frage, die sich die EU schon länger stellt, laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergziehen nun die USA nach. Demnach haben sich die Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und das Justizministerium auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Es geht um den Vorwurf, dass Google seine eigenen Dienste auf Android bevorzugt und gleichzeitig Konkurrenten benachteiligt. Diese Untersuchung ist noch nicht offiziell bestätigt worden, Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Erst eine Voruntersuchung

Es ist derzeit aber noch nicht sicher, ob es tatsächlich zu einer formellen Kartell-Untersuchung kommt: Laut den Quellen sind die Ermittlungen noch in einer frühen Phase und könnten noch ergebnislos abgebrochen werden. Bei Bloomberg wird das allerdings als Hinweis oder Beweis gesehen, dass die FTC bereit ist, sich (wieder) mit Google anzulegen. Das nämlich hatten einige Konkurrenten nach der im Sande verlaufenen Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts von Google bezweifelt.

Allzu viele Details zu den konkreten Vorwürfen gibt es aktuell nicht, erwähnt werden die Suche selbst und Apps wie Google Maps. Diese sind auf Android vorinstalliert und müssen von den Herstellern von Android-Smartphones auch als Gesamtpaket bezogen werden. Das ist eine Praxis, die Konkurrenten wie App-Anbieter und auch Aftermarket-Firmware-Hersteller kritisieren. 

Link zur Homepage:

http://winfuture.de/news

July 14th 2015
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Android M: Erstes Update für Developer Preview

Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

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Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im “late July” erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

externer Link zum Artikel:

www.heise.de/newsticker/

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

November 21st 2014
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Youtube Music Key: Neuer Abo-Dienst nun gestartet

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Google hat bei Youtube den Startschuss für einen neuen kostenpflichtigen Musikdienst gegeben: Youtube Music Key.

Youtube bietet nun einen kostenpflichtigen, abobasierten Musik-Dienst an. Youtube Music Key ist in einer Beta-Version gestartet. Für eine monatliche Abo-Gebühr dürfen die Nutzer Musik-Videos ohne jegliche Werbung anschauen und anhören. Die Inhalte können auch heruntergeladen und offline genutzt werden.

Zum Beta-Start ist eine Einladung zur Nutzung von Youtube Music Key erforderlich.Während der Start-Phase kostet das Monatsabo 7,99 US-Dollar. Später erhöht sich die Abo-Gebühr auf 9,99 US-Dollar im Monat. Der höhere Preis gilt dann aber nur für die neuen Nutzer, denn wer mit 7,99 US-Dollar/Monat einsteigt, zahlt auch in Zukunft diesen Preis.

Google versüßt den Abschluss des Youtube-Abo mit einer attraktiven Zugabe. Wer sich für ein Abo für Youtube Music Key entscheidet, der erhält auch das Abo für Google Play Music ohne Aufpreis. Die Google-Play-Music-App soll außerdem in Kürze in einer neuen Version ausgeliefert werden, die einen Bereich für offizielle Musik-Videos auf Youtube enthält.

Die schlechte Nachricht für deutsche Musik-Liebhaber: Youtube Music Key ist vorerst nur in den USA, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien und Finnland verfügbar. Weitere Länder kommen erst nach und nach hinzu.

Youtube baut kostenloses Musik-Angebot aus

Youtube Music Key ist nur ein Zusatzangebot von Youtube. Es ist auch weiterhin möglich, auf Youtube Musikvideos zu suchen und anzuschauen. Letzteres aber natürlich mit Werbung. Youtube baut das kostenlose Musik-Angebot auf Youtube sogar aus. Auf der Startseite von Youtube findet sich nun neben dem Bereich “Empfohlene Videos” (obere Tab-Navigation) auch der neue Bereich “Musik”.  Diese Neuerung ist ab sofort auch für deutsche Nutzer verfügbar.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.pcwelt.de/news/Youtube_Music_Key__Neuer_Abo-Dienst_nun_gestartet-Kostenpflichtiger_Dienst-8993720.html

November 20th 2014
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Ex-Google-CEO Schmidt: ‘Google ist der sicherste Ort im Internet’

Google-Chef Eric Schmidt hat bei seiner PR-Tour für sein neues Buch “How Google Works” Station gemacht bei CNN Money. Dort musste er Stellung beziehen zu einigen Vorwürfen, die den Datenschutz von Google-Kunden angehen.Das Buch “How Google Works” soll eigentlich als Fürsprecher für den großen Internetkonzern wirken. Es ist eine Art Aufklärungsversuch mit einem Blick in das Unternehmen von Eric Schmidt und seinem Kompagnon Jonathan Rosenberg, der lange Zeit als Produktchef bei Google tätig war. Doch anstatt Lobbyarbeit für Google einzuheimsen, hagelt es Kritik aus allen Ecken.

Die Anschuldigungen

Bei CNN Money hatte Google-Chairman Eric Schmidt nun noch einmal die Gelegenheit, seine Meinung zu den Vorwürfen kundzutun – und widersprach allen Anschuldigungen.

Zunächst ging es um eine Äußerung von Apple CEO Tim Cook. Der hatte kürzlich im Bezug auf die Vermarktung von Such-Historie von Kunden bemerkt, dass man bei einem kostenlosen Service nicht der Kunde, sondern das Produkt sei. Das habe Auswirkungen auf Sicherheit und Datenschutz. Nun konnte Schmidt endlich auf diese Bemerkung reagieren: Unglücklicherweise sei Cook da nicht richtig über Googles Strategie informiert, erklärte er in dem kurzen Gespräch bei CNN.

Apple liege komplett falsch, Google sei der sicherte Ort im Internet, meinte Schmidt: “Unsere Systeme sind weitaus sicherer als alle anderen, Apple eingeschlossen. Sie holen zwar auf, was toll ist. Aber Google war schon immer führend in Sachen Sicherheit und Verschlüsselung.”

NSA-Vergleiche

Auch die Beschuldigungen von Wikileaks-Gründer Julian Assange kommen in dem kurzen Interview zu Sprache. Schmidt unterstreicht dabei das Engagement, das Google im Kampf um die Kundendaten mit den Behörden in den USA ausführt. Entgegen der Aussage von Assange will Schmidt nie mit der NSA zusammengearbeitet haben.

Assange hatte kürzlich in seinem eigenen neuen Buch “When Google met Wikileaks” über ein Treffen mit Eric Schmidt erzählt. Dabei kommt Assange zu dem Schluss, Google sei nichts weiter als eine privatisierte NSA und sammele Daten wo es könne.

Schmidt lässt sich in dem kurzen Gespräch noch über einige interessante Details zu der Firmen-Politik aus. So geht um die Frauenquote, die laut Schmidt zwar niedrig, aber auf dem Vormarsch sein, und um die Talentförderung bei Google. Google stelle Entwickler ein, ohne ihre Arbeitskraft zunächst für einen bestimmten Posten festzulegen. Stattdessen lege man Wert auf Eigeninitiative, woraus sich spannende Projekte entwickelten.

Das Buch

How Google Works gibt es bereits bei Amazon als Taschenbuch, gebundene Ausgabe oder als Ebook (derzeit nur Englisch, Übersetzungen sind geplant). Google, Ceo, Eric Schmidt CNN Money / Screenshot

2014-10-03T13:18:00+02:00Nadine Juliana Dressler

 

Die Homepage besuchen:

http://winfuture.de/

October 8th 2014
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Smartphone-Krypto: Android soll laut Google bald zu iOS aufschließen

Die kommende Version von Googles Android-Betriebssystem soll ab der kommenden Version standardmäßig dafür sorgen, dass alle Daten auf dem jeweiligen Gerät verschlüsselt sind. Damit würde die Plattform zu dem Sicherheits-Level aufschließen, das Apple gerade mit iOS 8 eingeführt hat. Die Möglichkeit zur Verschlüsselung sind in Android schon länger vorhanden, konkret seit 2011. Allerdings muss das Feature von den Anwendern erst aktiviert werden, was nur sehr wenige tatsächlich getan haben. In der in Kürze erscheinenden Version Android L werden die Kryptografie-Funktionen dann aber automatisch bei der Einrichtung eines Smartphones oder Tablets aktiviert, so dass die auf dem System gespeicherten Bilder, Videos, Nachrichten und anderen Informationen nur eingesehen werden können, wenn die korrekte Zugangskennung eingegeben wurde.

Sowohl Apple als auch Google setzen bei der Verschlüsselung auf bewährte Verfahren, die auch ausreichend Schutz vor professionellen Angriffen bieten sollen. So betonte nun auch eine Google-Sprecherin, dass das Unternehmen beispielsweise auch Behörden mit einer richterlichen Anordnung nicht weiterhelfen könne, wenn diese Zugang zu einem Mobilgerät haben wollen. Das setzt natürlich voraus, dass der Anwender ein halbwegs starkes Passwort verwendet und die Informationen, die geschützt werden sollen, dann auch nicht in die Cloud synchronisiert.

Mit der Einführung der Standard-Verschlüsselung wollen die Anbieter vor allem auch Vertrauen bei den Nutzern zurückgewinnen. Nachdem im Zuge der Snowden-Veröffentlichungen die Öffentlichkeit zu einem gewissen Grad darauf sensibilisiert wurde, sich gegen Überwachungsmaßnahmen zu schützen, ist die Verfügbarkeit entsprechender Features durchaus zu einem Verkaufsargument geworden.

Bis die Krypto-Features bei Android in voller Breite in der Praxis ankommen, wird es aber wohl deutlich länger dauern als beim Konkurrenten. Denn Apple liefert nicht nur die neuen iPhones mit standardmäßig aktivierter Verschlüsselung aus, sondern bringt diese mit dem aktuellen iOS 8-Update auch schnell auf die meisten älteren Geräte. Durch den fragmentierten Aktualisierungs-Prozess bei Google kann es hingegen Wochen bis Monate dauern, bis auch viele bereits verkaufte Smartphones und Tablets auf Android L aufgerüstet werden.

 

zum Artikel:

www.winfuture.de

November 6th 2013
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Google: Schwimmender Shop statt Server-Schiff

Update 04.11.2013:


Anscheinend gingen alle bisherigen Spekulationen rund um das ominöse Google-Schiff weit an der Wahrheit vorbei: Der Radiosender KPIX 5berichtet unter Berufung auf eine Quelle, die das Schiff angeblich bereits betreten hat, dass es sich dabei keineswegs um eine schwimmende Server-Farm handelt. Vielmehr soll es sich um einen mehrstöckigen Verkaufsraum für die Datenbrille Google Glass und die Mobilgeräte-Serie Nexus handeln. Neben den Ausstellungsflächen, die angeblich locker mit den Apple Stores mithalten können, soll es auch ein komplettes Partydeck mit Bars geben.
 

Ursprüngliche Meldung vom 31.10.2013:


Das Rätsel um ein mysteriöses Schiff im Hafen von San Francisco, auf dem mit Containern ein vier Stockwerke großes Gebäude errichtet wurde, scheint gelöst: Die amerikanische Küstenwache veröffentlichte gestern gegenüber dem Portland Press Herald ein Statement, laut dem das Schiff dem Suchmaschinen-Betreiber Google gehört. Damit dürfte auch die Herkunft eines baugleichen Schiffs im Hafen von Portland geklärt sein.

Bislang hatten die Behörden jeden Kommentar zu den beiden Schiffen abgelehnt, auch das letzte Statement wollte die Küstenwache später wieder einfangen, die Info zum echten Besitzer der Boote war da freilich schon weit verbreitet. read more »