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October 18th 2016
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Mächtige Familie: Der geheimnisvolle Samsung-Clan

Fernseher, Smartphones, Tablets, Haushaltsgeräte: Das südkoreanische Unternehmen Samsung gehört zu den führenden Technik-Konzernen der Welt. Aber wer steckt eigentlich hinter dem Riesen und zieht die Strippen? BILD.destellt das Imperium vor.

 

Samsung: Verbund von 80 Firmen

Samsung Electronics ist mit einem Börsenwert von etwa 230 Milliarden Dollar das Kronjuwel der Samsung-Gruppe. 80 Firmen mit einem Umsatz von 268 Milliarden Dollar pro Jahr gehören zum Imperium. Zu dem Konglomerat, das ein immenses Gewicht für die südkoreanische Wirtschaft hat, gehören unter anderem auch der Schiffsbauer Samsung Heavy Industries sowie Baukonzerne, Chemie- und Pharma-Konzernen,eine Versicherung, Krankenhäuser, eine Werbeagentur, eine Modefirma, ein Freizeitpark et cetera. Samsung Electronics ist nicht nur der weltgrößte Smartphone-Anbieter, sondern auch die Nummer eins im Geschäft mit Speicherchips und Fernsehern.

Hält die Fäden bei Samsung fest in der Hand: Präsident Lee Kun-hee.

Lee Kun-hee: Der Patriarch

Der geheimnisvolle Samsung-Clan scheut das Rampenlicht. Oberhaupt und bislang unangefochtener Boss des Imperiums ist Lee Kun-hee (74), Sohn des Konzerngründers Lee Byung-chull. Erst mit dem Tod des Vaters 1987 bestieg Lee Kun-hee den Thron. Lee hatte 2014 einen Herzinfarkt, hält aber noch immer die Fäden in der Hand. Sogar den größten Korruptionsskandal des Landes überlebte der 74-Jährige nahezu unbeschadet. Der Konzern soll fast 300 einflussreiche Persönlichkeiten geschmiert haben, lautete 2005 der Vorwurf. 2009 wurde Lee wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ein Jahr später wurde er von Staatspräsident Lee Myung Bak begnadigt.

Strenges Regiment

Ein Ex-Manager zum Magazin „Focus“: „40 Wochenstunden stehen bei Entwicklern im Arbeitsvertrag. Tatsächlich arbeiten sie 70 oder 80 Stunden. Wer samstags nicht kommt, muss sich beim Chef entschuldigen.“ Die 82.000 Entwickler arbeiten auf einem fünf Kilometer langen Campus, über das angeblich ständig ein Anti-Spionage-Fahrzeug kurvt. Lee Kun-hee, mit einem geschätzten Vermögen von acht Milliarden Dollar der reichste Mann Südkoreas, will nicht nur Spitzenprodukte. Er befiehlt sie. Ein großes Plus des Elektronik-Giganten: 95 Prozent der Produkte werden selbst gefertigt, in den eigenen Fabriken. Abhängigkeit von Zulieferern gibt es also fast nicht. Samsung kann darum viel schneller auf Trends und Nachfragen reagieren.

 

Lee Yae-jong: Der Erbe

Längst mahnen nicht nur die Investoren, sondern auch die Regierung Südkoreas, Lee müsse seine Nachfolge regeln. Dessen drei Kinder halten sich bedeckt, wie sie die Kontrolle über das Flaggschiff Samsung Electronics ausüben werden. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Sohn Lee Yae-jong (J.Y., 48) – derzeit Vizechef bei Samsung Electronics. Der zweifache Vater steht in der „Forbes“-Liste der mächtigsten Menschen der Welt auf Platz 33. Sein Privatvermögen soll sich auf 13,7 Milliarden Dollar belaufen.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei BILD.de.

Link zum Artikel:

www.computerbild.de/

March 10th 2016
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CeBIT-Messe wird flankiert von digitaler Kunstausstellung

Die IT-Messe CeBIT stützt sich auf stabiles Ausstellerinteresse. Wie schon im Vorjahr werden vom Montag an rund 3300 Aussteller aus insgesamt 70 Ländern die jüngsten Trends der Digitalisierung präsentieren, erklärte CeBIT-Chef Oliver Frese am Montagabend vor Journalisten in Hannover.

Flankiert wird die Ausstellung von rund 2000 Veranstaltungen rund um alle Fragestellungen der rasanten Vernetzung von Industrie und Gesellschaft.

Frese präsentierte die jüngsten CeBIT-Daten in Hannovers Kunstverein, wo Digitalkunst parallel zur Messe auch in der Ausstellung «Digital Archives« gewürdigt wird. Sie wird eigens für Messebesucher jeweils bis um 21.00 Uhr geöffnet sein. Vor dem Hintergrund des CeBIT-Themas wird dort auch am 23. März der NordLB-Chef Gunter Dunkel mit dem Wiener Künstler Gerald Nestler über die Risiken einer von Algorithmen gesteuerten Finanzmarkt-Welt diskutieren.

Auf der Medienveranstaltung kündigte das in den USA ansässige IT-Unternehmen Salesforce an, während der CeBIT Tausende Bäume auf dem Gelände aufstellen zu wollen, die später Hannovers Stadtbild zieren sollen. Zudem wurden CeBIT-Besucher aufgefordert, nicht mehr benötigte IT-Geräte als Spende mitzubringen. Sie sollen nach einer technischen Überholung später bedürftigen Menschen gespendet werden.

Unter den bereits vorab präsentierten Messe-Neuheiten befand sich eine intelligente Gürtelschnalle der Hochschule Osnabrück, die sich selbsttätig zusammenziehen kann. Damit soll der Zahlungsverkehr des Trägers symbolisch und haptisch erfahrbar werden. Ein interaktives Hologramm der Fraunhofer-Gesellschaft soll wiederum mediale Inhalte von Smartphone oder Tablet dreidimensional umsetzen.

 

Zuerst erschienen auf:

www.stern.de/

August 2nd 2014
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Intel meldet Gewinnsteigerung um 40 Prozent im zweiten Quartal

Intel hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar oder 0,55 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Überschuss von 0,52 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 13,68 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

 

Als Folge [mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com] im nachbörslichen Handel um 4,48 Prozent oder 1,42 Dollar auf 33,13 Dollar zu. Damit liegt er deutlich über dem 52-Wochen-Hoch von 31,80 Dollar.

Die PC Client Group steuerte zwischen April und Juni 8,7 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Die Verkaufszahlen stiegen Intel zufolge um 9 Prozent, während der Durchschnittspreis im Jahresvergleich um 4 Prozent zurückging. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 41 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte die Data Center Group. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 19 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar, während ihr operativer Gewinn um 40 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Internet der Dinge erzielte in beiden Kategorien Zuwächse und schloss das Quartal mit einem Umsatz von 539 Millionen Dollar und einem operativen Profit von 155 Millionen Dollar ab.

Der Verlust der Mobile and Communications Group erhöhte sich jedoch um 48 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dem stehen Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphone- und Tablet-Prozessoren von lediglich 51 Millionen Dollar gegenüber. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 292 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich ist trotzdem davon überzeugt, dass sein Unternehmen das selbst gesteckte Ziel von 40 Millionen verkauften Tablet-Prozessoren in diesem Jahr erreichen wird. Die Mobilsparte werde vom Start der neuen Atom-Generation Baytrail und dem zunehmenden Interesse an Geräten mit Googles Chrome OS profitieren.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten wies Krzanich darauf hin, dass das PC-Geschäft vor allem in Entwicklungsländern weiterhin eine Herausforderung sei. Es gebe aber erste Anzeichen einer Erholung des Markts im Consumer-Segment. Der Erfolg im Enterprise-Markt, der unter anderem auf dem Support-Ende von Windows XP beruhe, werde mindestens bis zum Jahresende anhalten.

Im laufenden dritten Quartal rechnet Intel mit Einnahmen zwischen 13,9 und 14,9 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 66 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 will es seinen Umsatz um 5 Prozent steigern und eine Marge von 63 Prozent erreichen. Im dritten Quartal 2013 betrug der Umsatz 13,5 Milliarden Dollar.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

 

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.zdnet.de/88198678/intel-meldet-gewinnsteigerung-um-40-prozent-im-zweiten-quartal/

April 18th 2014
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Microsoft: So viel verdient Steve Ballmer 2012

Für Steve Ballmer gibt es dieses Jahr weniger Geld. Der Verwaltungsrat von Microsoft begründet das mit dem sinkendem Umsatz bei Windows und Windows Live.

Der Verwaltungsrat von Microsoft gesteht Steve Ballmer für das Geschäftsjahr 2012 eine kleinere Bonus-Zahlung zu. Das geht aus Unterlagen des jährlichen Treffens der Aktionäre hervor. Ballmer erhält „nur“ 620.000 US-Dollar extra – letztes Jahr waren es noch 682.500 Dollar. Sein Grundgehalt beträgt 685.000 Dollar. Zusammen mit dem Bonus hat Steve Ballmer also 1.305.000 Dollar verdient.
 
Die Bonus-Auszahlung argumentiert der Verwaltungsrat mit der Selbstbeurteilung Ballmers und der finanziellen Performance von Microsoft im letzten Geschäftsjahr. Dabei wird Microsofts Einkommen mit dem Einkommen von 25 weiteren großen IT-Firmen verglichen. Ferner habe es Gespräche zwischen Verwaltungsrat-Mitgliedern und Steve Ballmer gegeben, die in die Beurteilung miteingeflossen seien. Positiv findet der Verwaltungsrat die Leistung Ballmers in der Entwicklung von Windows 8 und dem neuen Microsoft Office. Gut gelaufen sei auch der Launch von SQL Server 2012 und System Center 2012. Ihnen sei ein Einkommens-Wachstum von 12 Prozent im Server- und Business-Bereich zu verdanken. Positiv verlaufen sei zudem die Integration von Skype. Microsoft hatte Skype schon vor einiger Zeit gekauft. Auch Surface – das Microsoft-Tablet – wird auf Ballmers Haben-Seite verbucht, ebenso wie eine strenge Haushalts-Disziplin und ein immerhin mäßiges Wachstum auf dem Smartphone-Markt mit Windows Phone. Der Verwaltungsrat merkt aber auch an, dass der Umsatz von Windows und Windows Live leicht gesunken sei. Vor allem das Online-Geschäft komme langsamer voran als geplant. Negativ sei auch der nicht zustande gekommene Browser-Auswahl-Bildschirm, der in Europa zu einer saftigen Geldstrafe führen könnte.
 
Formal gesehen sind die vom Verwaltungsrat genannten Summen Vorschläge, die jedoch aktuell mit 91% der wahlberechtigten Stimmen angenommen wurden. Interessant ist übrigens auch der Bonus, den etwa Steven J. Sinofsky, President Windows and Windows Live Division, erhält: Mit 1,53 Millionen ist er fast dreimal so hoch wie der von Ballmer.
 
Ursprünglich veröffentlicht: 
April 17th 2014
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Gericht: Yahoo muss Suchpartnerschaft mit Microsoft wie vereinbart fortführen

Aus veröffentlichten Gerichtsdokumenten geht hervor, wie skeptisch Yahoo die 2009 mit Microsoft auf zehn Jahre vereinbarte Suchpartnerschaft heute sieht. Der Internetkonzern wollte die Zusammenarbeit abbremsen, wurde aber zur fristgemäßen Einhaltung der Abmachungen verurteilt.

 

Yahoo setzt Microsofts Such- und Werbeplattform inzwischen in 14 von 16 internationalen Märkten ein. Vertraglich war vorgesehen, im Oktober auch Taiwan und Hongkong als seine beiden letzten Märkte darauf umzustellen. Laut Reuters erklärte es jedoch gegenüber Microsoft im September die Absicht, nicht im Oktober umstellen zu wollen – aber vielleicht Anfang 2014. read more »

April 15th 2014
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Backup: Sichern in der Wolke

Backups in der Cloud sollen das Sichern von Daten leichter machen. Welche Wolke am besten passt, ist für Mittelständler eine Frage der Unternehmensgröße – und des Vertrauens.

Freitagnachmittag, das Wochenende naht. Die Mitarbeiter sind schon aus dem Haus, der Chef fummelt noch an seinem Rechner – das Backup wichtiger Daten ist mal wieder fällig. Wenn der Computer den Geist aufgibt, sollen schließlich nicht alle gesammelten Daten futsch sein. Also wenigstens einmal im Monat eine DVD brennen oder die externe Festplatte anschließen. Und hoffen, dass die Mitarbeiter wichtige Daten ebenfalls wie abgemacht sichern.
“Gerade in kleinen Unternehmen ist das manuelle Sichern von Daten immer noch üblich”, sagt Alexander Meiners, Backup-Experte für Kleinunternehmen beim Business-Software-Anbieter Sage. Dabei könnte das umständliche Sichern dank der Cloud bald ein Ende haben. Backup-Server versprechen Mittelständlern das einfachere und sicherere Erstellen von Kopien für den Notfall, weit besser als auf der DVD oder externen Festplatte.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Bei der sogenannten Private-Cloud schaffen Firmen einen eigenen Server an, auf dem Daten von sämtlichen Firmenrechnern gesichert werden. Bei der öffentlichen Cloud stellt ein Dienstleister einen Server, auf dem Firmen ihre Daten speichern können. In Deutschland nutzen inzwischen 37 Prozent der Mittelständler eine private, 35 Prozent eine öffentliche Cloud, so eine aktuelle Studie des Softwareunternehmens Symantec. Mehr als jeder vierte Nutzer sieht in der Cloud vor allem eine Versicherung gegen Ausfälle seiner IT-Infrastruktur.
 
 
Business-Software-Anbieter Sage hat die Backups in der Cloud seit vergangenem Jahr im Programm. Für zehn Euro im Monat können bis zu fünf Nutzer regelmäßig ihre Daten sichern. Dazu bauen sie zu Beginn einmalig manuell eine Verbindung zum Sage-Service auf und melden sich mit Passwort an. Ab dann sichert die Software vollautomatisch im Hintergrund die Daten aus Sage-Anwendungen, ohne dass der Nutzer sich zu kümmern braucht. Außerdem kann der Kunde auch Dateien außerhalb des Sage-Universums bestimmen, die mit gesichert werden sollen. Die Sicherungsintervalle sind von wenigen Minuten bis zu einmal täglich frei wählbar. Bis zu 250 Gigabyte sind in der Pauschale enthalten: “Bislang reicht diese Speicherkapazität für jeden Kunden aus”, sagt Meiners.
Neben der einfachen Handhabe sieht er Vorteile bei der Sicherheit: Bei elementaren Schäden wie Feuer oder Wasser im Unternehmen nutzen herkömmliche Backups nichts, wenn der externe Datenträger im Büro liegt und gemeinsam mit den Rechnern zerstört wird. Gleiches gilt, wenn Einbrecher in der Firma zuschlagen.
“Viele Unternehmer zweifeln noch, ob ihre Daten bei externen Dienstleistern besser aufgehoben sind als bei ihnen selbst”, sagt Meiners. Experten warnen immer wieder davor, Daten auf ausländischen Servern zu speichern, erst recht, wenn sie außerhalb der EU stehen. Die Server, auf denen Sage die Daten der Kunden speichert, stehen deshalb in einem Rechenzentrum in Deutschland. Sie unterliegen damit den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen.
Außerdem werden die Daten schon auf dem Rechner des Kunden verschlüsselt, bevor sie ihre Reise durch die Datenleitung antreten. Damit soll verhindert werden, dass sie unterwegs jemand ausspioniert. Selbst Sage kann die Informationen nicht im Klartext lesen, sondern nur verschlüsselte Puzzleteile. “Nur der Anwender kann die Daten mithilfe seines Passwortes auf seinen Rechnern einsehen, sonst niemand”, sagt Meiners.
 
Rüdiger van Hal, Chef der auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisierten Unternehmensberatung Mediadefine aus Essen, hält Backups per öffentlicher Cloud vor allem für Kleinstunternehmen von fünf bis zehn Nutzern für sinnvoll. Je nach Datenvolumen liege die Grenze höher oder niedriger. Immer vorausgesetzt, dass die technischen Voraussetzungen stimmen: “Bei vielen kleinen und mittelgroßen Firmen ist die DSL-Leitung schlicht zu klein, um Daten sinnvoll in einer Cloud zu sichern”, sagt van Hal. Denn spätestens, wenn häufig große Pakete wie Grafikdateien durch die Leitung verschoben werden, treibt das Hochladen die Leitung an ihre Grenzen, zumal wenn sich mehrere Mitarbeiter eine Datenleitung teilen. “Genau das ist aber bei vielen Kleinunternehmen üblich”, sagt van Hal.
Spätestens ab einer Unternehmensgröße von 20 Mitarbeitern hält er die öffentliche Cloud zur Datensicherung für unwirtschaftlich. “Für solche Unternehmen lohnt es meist, einen eigenen Server anzuschaffen und dort die Daten zu sichern”, sagt van Hal. Denn der ist dann meist günstiger, als für jeden Arbeitsplatz einen Cloud-Vertrag abzuschließen. Außerdem muss der Unternehmer seine Daten nicht nach draußen geben. “Das ist aus Sicht vieler Firmenchefs noch immer eine großer Vorteil”, sagt van Hal. Und wenn der Server nicht gerade in der Firmenzentrale steht, sondern zum Beispiel in einer Niederlassung oder in einer geschützten Serverfarm, passiert den Sicherungskopien auch nichts, wenn es tatsächlich einmal brennen oder einen Wasserschaden geben sollte. Das Sichern in einer solchen privaten Cloud funktioniert ebenfalls vollautomatisch, wenn der IT-Administrator oder ein Dienstleister den Service einrichtet: “Jeder Unternehmer kann selbst bestimmen, ob seine Daten in Echtzeit, alle paar Minuten oder einmal pro Nacht gespeichert werden sollen”, erläutert van Hal.
Ob private oder öffentliche Cloud, wichtig ist in jedem Fall der Schutz vor Angriffen aus dem Internet. Denn die größte Gefahr droht Firmendaten längst nicht bei einem Brand im Büro oder wenn eine Festplatte den Geist aufgibt. “Angriffe mit Trojanern und Viren, die Daten ausspähen oder Rechner lahm legen sollen, werden für Unternehmen ein immer größeres Problem”, sagt van Hal. Viele Cloud-Anbieter werben deshalb mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen. “Die sind beim eigenen Server aber genauso gut machbar”, sagt van Hal.
November 27th 2013
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Twitter: IBM droht mit Patent-Klage

 

Kurz vor dem Börsengang hat Twitter offenbar mit ganz neuen Fragen zu kämpfen: IBM behauptet Technologien des Kurznachrichtendienstes für sich. Drei Patente stehen im Raum. Wie das New Yorker Magazin All Things Dunter Berufung auf die Börsendokumente schreibt, gibt es (noch) keine Klage. Allerdings lege Twitter dar, dass IBM um Gespräche gebeten habe, um die Sache aus der Welt zu schaffen.

Die drei strittigen Patente betreffen demnach Backend-Technologien aus dem Lokalisierungsbereich und die Darstellungstechnologie für Anzeigen. Das dürfte vor allem die mobile Plattform treffen. Twitter hingegen, so heißt es in dem Dokument, aus dem der betreffende Auszug zitiert wurde, sehe keinen Anlass für besondere Vereinbarungen. Man habe einiges zur Verteidigung aufzubieten. Twitter will allerdings keinen Sieg garantieren, sollte IBM in die nächsten Runde gehen wollen. Eine Bestätigung dieser Angelegenheit durch IBM stand zu Redaktionsschluss noch aus. read more »