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November 14th 2015
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XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. “Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.”

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der “Playboy” künftig auf Erotik verzichtet.

 

zum Artikel:

http://derstandard.at/2000024119087/

June 23rd 2015
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40% der Deutschen an Smartwatch interessiert

Mit dem Start der Apple Watch ist wohl mehr Bewegung auf dem Smartwatch-Markt, auch in Deutschland.

Die jüngste Bitcom-Studie hat heraus gefunden, dass etwas weniger als die Hälfte aller Befragten in Deutschland, nämlich 40 Prozent, ein generelles Interesse an der Nutzung der Smartwatch haben. Unter anderem will die größte Gruppe der Interessenten (68 Prozent) die Messages lesen, die sie für gewöhnlich auf einem iPhone lesen würden. Mehr als die Hälfte aller potentiellen Anwender wollen die Gesundheitsdaten wie verbrannte Kalorien, zurückgelegte Strecke oder die aktuelle Herzfrequenz messen. Der Bitcom-Experte Timm Lutter fasst zusammen: “Ein großer Vorteil der Smartwatch ist, dass man sein Smartphone in der Tasche lassen kann und trotzdem nichts verpasst.”

Die Bitcom-Studie hat auch nach den Gründen gefragt, warum die potentiellen Interessenten keine Smartwatch in der nächsten Zukunft nutzen wollen. Als größte Bremse dient der Preis, rund 40 Prozent aller Smartwatch-Interessenten geben dies als Grund für die Nichtnutzung. Insgesamt 55 Prozent der potentiellen Smartwatch-Nuzter sind um die Datensicherheit besort – 30 Prozent fürchten sich vor dem Datenmissbrauch, 25 Prozent – vor Hackerangriffen.

In der Bitcom-Studie haben 1011 Bundesbürger ab 14 Jahre teilgenommen. Die Studie ist somit repräsentativ.

Siehe hier:

www.macwelt.de/news/40-der-Deutschen-an-Smartwatch-interessiert-9714507.html

May 23rd 2015
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Wearable: Die Apple Watch enttäuscht die Alpha-Nerds

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Der deutsche Blogger und Journalist Richard Gutjahr ist begeisterter Apple-Nutzer, der seine Nutzerschaft einst mit Selfie-Bildern vor Apple-Store-Schlangen versorgte. Manche würden ihn deshalb auch als “Fanboy” bezeichnen – eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Apple-Fans, denen eine allzu unkritische Haltung gegenüber dem kalifornischen Konzern unterstellt wird, weil sie in der Regel jedes neue Produkt bejubeln.

Diesmal allerdings ist Richard Gutjahr überhaupt nicht zum Jubeln zumute – und so wie ihm geht es einigen Apple-Nutzern, die gerne dem “Fanboy”-Lager zugerechnet werden.

Es geht um Apples neues Produkt, die Apple Watch, die seit Kurzem ausgeliefert wird. Gutjahrs anfängliche Begeisterung wich schnell der Ernüchterung, schreibt er in seinem Blog: Die Uhr sei zu kompliziert und die Apps darauf überwiegend sinnlos. Letztlich greife er doch immer wieder zum Smartphone. “Die Uhr wird schnell ihren Platz finden – in der Schublade, neben alten Ladekabeln und ausrangierten iPhone-Accessoires”, so sein vernichtendes Fazit.

 

Apple-Watch ist langsam

 

 

Und Gutjahr ist nicht allein: Der “The Verge”-Blogger Nilay Patel kritisiert, die Apple-Uhr sei langsam. Apps bräuchten lange, um zu starten und Apps, die Apple nicht selbst mit der Uhr ausliefert, sondern von Dritten im Store angeboten werden, würden teilweise gar nicht starten.

Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass Entwickler bisher keine echte Apple Watch zur Verfügung hatten, um ihre Programme zu entwickeln, sondern diese per Software simulieren mussten. Doch auch bei der Kommunikation zwischen iPhone und Apple Watch soll es haken. Die Uhr kann nur in Kombination mit dem Apple-Smartphone verwendet werden.

Farhad Manjoo, Technik-Papst der “New York Times”, kritisiert die komplizierte Bedienung. Allerdings sieht er den Nutzen der Uhr darin, für weniger Ablenkung als das Smartphone zu sorgen – und zwar genau deshalb, weil sie weniger kann. Denn bei einem Klick auf einen Link in einer E-Mail beispielsweise passiert schlicht gar nichts. Das könnte einigen Nutzern schon mehrere Hundert Dollar wert sein, schreibt Manjoo.

 

Steve Wozniak verweigert sich der Apple Watch

 

In den ersten Nutzerberichten wird auch immer wieder die Qualität der bislang verfügbaren Apps kritisiert. “Bisher gibt es 3500 Apps und die meisten davon sind Mist”, schreibt Steve Kovach von “Business Insider”. Die Smartwatch sei eben in erster Linie eine Uhr – allerdings eine moderne, die etwas mehr kann als klassische Uhren. Daher sollte sie auch als solche gesehen werden.

Nicht wenige der bislang größten Apple-Fans haben auch gar kein Interesse an der Uhr. Sie tragen schlicht keine, sondern haben die Armbanduhr mit dem Aufkommen von Handys für sich abgeschafft. Zu den prominentesten Apple-Watch-Verweigerern dürfte wohl Steve Wozniak gehören – der Mann, der 1976 gemeinsam mit Steve Jobs Apple gründete. Bei einer Veranstaltung in Boston zweifelte Wozniak kürzlich grundsätzlich am Mehrwert der Uhr, berichtet das “Boston Business Journal”.

Das alles bedeutet allerdings keinesfalls, dass die Uhr zum Scheitern verurteilt ist. Was den meisten bisherigen Kritikern gefällt sind Optik, Tragegefühl und Verarbeitung der Uhr – und genau das dürften die Dinge sein, die der eigentlichen Zielgruppe der Uhr besonders wichtig sind. Denn mehr als jedes bisherige Produkt von Apple ist die Smartwatch eben Schmuck und Statussymbol – und zielt damit auf eine Kundengruppe, die sich der Konzern vor allem durch das iPhone zunehmend erobert hat.

 

Apple verprellt Profis

 

 

Der harte Kern der traditionellen Apple-Kundschaft wie Grafiker und Kreative könnten dabei jedoch auf der Strecke bleiben. Profi-Grafiker vermissen inzwischen nämlich auf der Mac-Plattform Funktionen wie 10-Bit-Farbunterstützung oder Treiber für professionelle 3-D-Programme. Kürzlich beschwerte sich ein führender Entwickler des populären 3-D-Grafikprogramms “Blender” in einem offenen Brief an Apple.

In Onlineforen wird unter Grafikern diskutiert, ob Apples Mac-Plattform – lange Zeit die erste Wahl für die Bildbearbeitung – für professionelle Bildbearbeitung überhaupt noch geeignet ist. Unter Windows ist die Unterstützung von 10-Bit-Farbtiefe pro Farbkanal bei passender Hardware kein Problem.

Im Videoschnittbereich hatte die komplett neu geschrieben Version des Apple-Programms “Final Cut Pro” bereits 2011 viele professionelle Anwender verprellt.

Wirtschaftlich ist die allmähliche Neuausrichtung von Apple nur folgerichtig: Bei einem Umsatz von 58 Milliarden Dollar entfielen im zweiten Quartal 2015 satte 40 Milliarden auf den Verkauf von iPhones – das ist absolut und relativ ein neuer Rekord. Apple hat sich so immer mehr zu einer iPhone-Company entwickelt.

 

Übernommen aus:

http://www.welt.de/wirtschaft/

April 21st 2014
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Innovationen – Apple meldet Wireless Charging-Patent an

Wireless Charging, das Aufladen von Akkus ohne Kabel, hält langsam Einzug in die Welt der mobilen Endgeräte. So verfügen etwa das Nokia Lumia 920 und das LG Nexus 4, zwei aktuelle Flaggschiffe für Windows Phone bzw. Android, über Unterstützung für diese Technologie. Apple hat, auch beim iPhone 5, bislang aber auf sie verzichtet. Gemäß einem neu aufgetauchten Patentantrag arbeitet man in Cupertino jedoch an einer alternativen Lösung. read more »

April 18th 2014
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SMS-Trojaner für Mac OS X entdeckt

Der russische Sicherheitsspezialist Dr. Web hat eine Malware für Mac OS X gemeldet, die einen SMS-Betrugsversuch startet. Der “Trojan.SMSSend.3666″ getaufte Trojaner fragt Handynummern der infizierten Anwender ab und versucht per SMS-Bestätigung, diese zu einem mit hohen Kosten verbundenen SMS-Abonnement zu überreden.

 

Das Programm tarnt sich als Installationsdatei für eine Software namens VKMusic 4. Ein solches Programm gibt es tatsächlich: Es dient der Kommunikation zwischen Nutzern des Social Network VK. read more »

April 17th 2014
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VMware Fusion 5 ist fertig – Parallels Desktop 8 folgt Anfang September

Sowohl Parallels als auch VMware haben neue Versionen ihrer Virtualisierungslösungen für Max OS X angekündigt, mit denen sich unter anderem Windows auf Apple-Systemen nutzen lässt. VMware Fusion 5 ist ab sofort erhältlich. Auf Parallels Desktop 8 müssen Mac-Nutzer noch bis 4. September warten.

Beide Lösungen sind dafür ausgelegt, andere Betriebssysteme ohne Neustart des Rechners zur Verfügung zu stellen – also aus Mac OS X heraus. Dual-Boot-Systeme lassen sich auch mit Apples Boot Camp realisieren. read more »

April 16th 2014
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Zubehör für iPhone 5: Test: Adapter für Lightning auf 30-poligen Anschluss

Apples Adapter verbindet das iPhone 5 mit älteren Geräten und Kabeln, die den 30-poligen Anschluss nutzen. Wir beschreiben die Vor- und Nachteile des Zwischensteckers.

Der von Apple mit dem read more »