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March 7th 2015
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Was man nach einem Datenverlust beachten sollte, damit eine Datenrettung Erfolg hat

So verschieden, wie Menschen sind, so verschieden sind die Fehler, die sie machen. Beim Thema Computer kann es zu Fehlern kommen, deren Behebung kostspielig werden kann, vor allem, wenn es um Datenverlust geht. Da, allgemein gesagt, Datenrettung und Datenwiederherstellung oft sehr zeitaufwändig und damit teuer ist, kann ein in diesem Bereich ein Fehler sehr ärgerlich werden. Um das Ganze anschaulicher zu machen, gebe ich ein Beispiel.

In einer kleinen Firma erstellt der Chef in wochenlanger Arbeit ein Projekt und speichert es in einem Ordner auf seinem Desktop. Nach Fertigstellung der Projektvorbereitung bittet ihn eine Mitarbeiterin, diesen Ordner in den öffentlichen Ordner zu schieben, damit sich alle im Netzwerk das ansehen und ggf. Ergänzungen machen können. Wie es manchmal so ist, der Chef war gerade wegen eines wichtigen Telefonats abgelenkt und zog den Ordner mit drag and drop in den öffentlichen Ordner, so dachte er jedenfalls. Nach dem Telefonat arbeitete er weiter an seinem Computer und stellte fest, dass der Projektordner immer noch auf seinem Desktop lag. Er ging fälschlicherweise davon aus, dass er den Ordner wohl nicht verschoben sondern in den öffentlichen Ordner kopiert hatte und löschte den Projektordner auf dem Desktop und zwar gleich endgültig, sodass die Datei nicht mehr im Papierkorb zu finden war. Eine Datenrettung war hier nicht mehr möglich, weil der Chef den Rat des Unternehmens, das Datenrettung und Datenwiederherstellung anbietet, ignorierte und mit Rechner weiter arbeitete. Das Problem hierbei ist, dass ein Windows PC, selbst, wenn man nicht daran arbeitet, ständig auf die Festplatte schreibt. Und hierbei besteht die Gefahr, dass die als gelöscht markierten Daten überschrieben werden und dadurch nicht mehr wiederherstellbar sind. Aus diesem Grund ist am allerwichtigsten, dass bei Datenverlust der betreffende PC sofort heruntergefahren wird, um ein ungewolltes Überschreiben zu verhindern. Viele Daten hätten vermutlich noch gerettet werden können (z.B. von der Datenrettungsfirma mein pc wieder ok.de), wenn die User die Rat beherzigen würden. So wird die Arbeit einer Datenrettung oder Datenwiederherstellung umso mühsamer und weniger aussichtsreich.

February 13th 2015
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Diese Grundsätze sollten Sie bei einer Datensicherung beachten

Viel zu wenige PC-Nutzer führen regelmäßige Backups ihrer wichtigen Daten durch, doch selbst wenn man diszipliniert ist und die Daten regelmäßig sichert, kann es ein böses Erwachen geben. Wichtigster Grundsatz für die Sicherheit der persönlichen Daten ist, immer mindestens 2 Datenträger, am besten externe Festplatten, für die Backups zu verwenden. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass 2 Festplatten gleichzeitig ihren Geist aufgeben. Aber leider genügt das allein nicht. Man muss noch an einen anderen wichtigen Grundsatz denken. Der betrifft den Verschleiß von HDD’s (im Gegensatz von SSD’s, die rein elektronisch funktionieren). Auch wenn eine externe Festplatte üblicherweise nicht ständig am Rechner hängt und somit in Betrieb ist, verschleißen diese Festplatten alleine schon aufgrund der Alterung. Eine Bekannte von mir hatte kürzlich diesen Fall. Sie verwendete seit Jahren ihre externe Festplatte von Samsung mit 160GB Kapazität (daran merkt man schon, wie alt die Festplatte war) zur Speicherung bzw. Auslagerung ihrer wichtigen Daten. Dabei ignorierte sie den oben erwähnten Grundsatz, die Daten immer auf 2 voneinander unabhängigen Datenträgern zu speichern und hatte dann das Pech, dass ihre alte externe Festplatte irgendwann den Dienst versagte. Ausgerechnet der wichtigste Ordner auf der Festplatte enthielt nur noch verwaiste Dateieinträge, die Dateien selbst waren unauffindbar. Nach einigem Herumprobieren mit kostenlosen Datenrettungsprogrammen gab sie schließlich auf, vor allem deshalb, weil ihr von einem professionellen Datenrettungsunternehmen gesagt wurde, dass man als Laie im Zweifelsfall noch mehr Schaden anrichten könne, wenn man nicht genau weiß, was man da eigentlich tut.

Nun war guter Rat teuer und meine Bekannte brachte ihre defekte externe Festplatte schlussendlich zu einem Anbieter von Datenrettung und Datenwiederherstellung von defekten Datenträgern bzw. Festplatten. Sie hatte Glück und der Dienstleister erwies sich als eine gute Wahl. Er konnte die verschwundenen Daten wiederherstellen und verlangte dafür einen sehr zivilen Preis, der zwar auch weh tat, aber durchaus angemessen war. Dazu kopierte er alle anderen Daten von der defekten Festplatte auf eine neue externe Festplatte, sodass meine Bekannte letztlich keinen Datenverlust zu beklagen hatte. In diesem Fall also Ende gut alles gut.  Wem ein ähnliches Malheur passiert ist, der kann sich hier ja mal Rat holen oder seine Daten retten lassen.