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Posts tagged “Datenschutz”.

July 4th 2015
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Transparenzbericht: Datenschützer stellen WhatsApp schlechte Noten aus

WhatsApp hat Nachholbedarf bei der Aufklärung in Sachen Datenschutz. In einem Rating der amerikanischen Datenschutz-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat der Kurzmitteilungsdienst am schlechtesten von 24 Technologie-Unternehmen abgeschnitten.

Die EFF bewertet die Transparenz beim Umgang mit Datenschutz-Themen. Untersucht wird, ob den Nutzern mitgeteilt wird, wenn die US-Regierung Daten anfordert und wie lang Nutzerdaten, darunter IP-Adressen oder gelöschte Inhalte, bei den Unternehmen gespeichert werden

Außerdem wurde abgefragt, ob darüber informiert wird, wie häufig Regierungen das Löschen von Inhalten oder Konten anfragen und wie oft dem stattgegeben wird. Und es wurde gefragt, ob die Unternehmen sich öffentlich dagegen aussprechen, in ihre Software, Dienste und Technologien Hintertüren einzubauen, über die Informationen abgerufen werden können, ohne dass Nutzer dies bemerken.

Neun Unternehmen sind Klassenbeste

Neun der 24 Unternehmen haben in dem Rating alle Anforderungen erfüllen können, darunter Adobe, Apple, Dropbox und Yahoo. WhatsApp bekam lediglich einen von fünf Punkten, obwohl der Dienst nach der Übernahme durch Facebook nun mit besseren Ressourcen zum Schutz der Daten ausgestattet ist.

Für WhatsApp spreche lediglich, dass man dort Hintertüren für Behörden ablehne. Bei den vier anderen Kriterien fiel der populäre Messengerdienst durch. Bei Google und Amazon bemängelte die EFF fehlende Informationen für Nutzer über Datenanfragen der Behörden sowie über die Datenspeicherung. Bei Facebook und dem Karriere-Netzwerk LinkedIn sieht die EFF Defizite bei Informationen über Behördenanträge zum Entfernen einzelner Inhalte.

“Wir vertrauen den digitalen Serviceprovidern unzählige intime Details über unser Privatleben an. Oft ist die Unternehmenspolitik unsere beste Verteidigung gegen die Einmischung der Regierung”, sagt EFF-Direktor Rainey Reitman. “Technologie-Unternehmen müssen die bestmögliche Datenschutz-Politik haben.”

Transparenzberichte sind die Regel

Die EFF dokumentiert die Datenschutzpolitik von Unternehmen seit vier Jahren. Dabei geht es jedoch nicht darum, wie gut die Daten der Nutzer geschützt sind. Vielmehr steht im Mittelpunkt, wie transparent die Unternehmen ihren Umgang mit den Nutzerdaten machen.

Nach Angaben der EFF veröffentlichen alle untersuchten Unternehmen einen Transparenzbericht über ihren Umgang mit Daten. Außerdem würden inzwischen alle Unternehmen ein Gerichtsbeschluss verlangen, bevor sie Kommunikationsinhalte einzelner Nutzer den Behörden aushändigen.

 

Homepage:

www.welt.de/

April 19th 2015
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Sammelklage in Österreich – Unzufriedene Nutzer klagen gegen Facebooks Datensammelwut

  • Österreicher will Sammelklage gegen Facebook anstoßen
  • Wiener Gericht muss über Zulässigkeit entscheiden
  • Rund 25.000 Facebook-Nutzer wollen klagen

Vor der ersten Anhörung zu einer Sammelklage gegen das soziale Netzwerk Facebook am Donnerstag in Wien hat sich der Initiator der Beschwerde kämpferisch und zuversichtlich gezeigt. Der Österreicher Max Schrems sagte, er hoffe auf einen „bedeutenden Prozess“ gegen datensammelnde US-Unternehmen. Die Klage behandle eine ganze Reihe von Sachverhalten. „Wir hoffen darauf, alle zu gewinnen.“

Der 27-Jährige wirft Facebook gemeinsam mit 25.000 weiteren Nutzern des Netzwerks zahlreiche Rechtsverletzungen vor, insbesondere das in seinen Augen nach EU-Recht unzulässige Sammeln persönlicher Daten. Außerdem moniert er, dass Facebook persönliche Nutzerdaten nicht vor dem Zugriff des US-Geheimdienstes NSA schütze. Die Kläger rund um Schrems fordern Facebook nun auf, die „Massenüberwachung zu stoppen“ und eine Unternehmenspolitik zum Schutz der Privatsphäre zu verfolgen, die jeder Nutzer verstehe.

Jahrelanger Kampf für Nutzerdaten

Schrems führt seit fast vier Jahren einen Kampf gegen die Ausbeutung persönlicher Daten im Internet. So wandte er sich bereits an die irische Datenschutzbehörde DPC, weil das soziale Netzwerk in dem Land seinen Europa-Sitz hat. Damit sorgte er dafür, dass sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) seit März damit befasst, inwieweit Google, Facebook und weitere Unternehmen die EU-Grundrechtecharta zum Schutz personenbezogener Daten beachten müssen.

In Wien geht es nun ab Donnerstag um die Zulässigkeit der Sammelklage, vor dem zuständigen Landesgericht für Zivilrechtssachen findet eine erste Anhörung statt. 25.000 Menschen, vor allem aus Europa, hatten sich seiner Klage angeschlossen, weitere warten darauf, später in das Verfahren einsteigen zu können. Schrems fordert für jeden Kläger ein symbolisches Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro.

Schrems geht es ums Prinzip

Schrems geht es dabei weniger um das Geld als ums Prinzip. In Europa existierten Gesetze zum Schutz der Privatsphäre, sagte er, aber sie würden nicht eingehalten. Im Kern gehe es nun darum, zu klären, ob sich Online-Unternehmen an die Regeln halten müssten oder ob sie „irgendwo im Wilden Westen leben“ und dort tun könnten, was sie wollten.

Auch eine Niederlage im Kampf gegen Facebook fände Schrems nach eigener Aussage äußerst „interessant“: Denn dann stelle sich die Frage, weshalb geltende Gesetze gebrochen werden dürften.

 

Seite besuchen:

http://www.focus.de/digital

January 6th 2015
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Werbeterror zum Jahreswechsel – Neue Nutzungsbedingungen auf Facebook – Wer sich einloggt, stimmt zu

Kaufen direkt auf Facebook

Die Änderungen, die ab dem 01.Januar 2015 in Kraft treten, betreffen die Nutzungsbedingungen, die Datenrichtlinie und die Cookies-Richtlinie. „Um neuen, von uns erarbeiteten Funktionen Rechnung zu tragen und diese Dokumente leicht verständlich zu machen“,  heißt es auf der Facebook-Seite. „Leichter und verständlicher“ dürfte die Datenrichtlinie in erster Linie deshalb werden, weil einige Punkte zur Kontoeinstellung in den Leitfaden „Grundlagen zum Datenschutz“ verschoben wurden. Die Änderungen ermöglichen unter anderem die Einführung eines neuen „Kaufen“-Buttons, der derzeit in der Testphase ist und es dem Nutzer ermöglichen soll, Produkte zu kaufen, ohne dabei das soziale Netzwerk zu verlassen.

Neue Facebook-Funktionen ab 2015:

Auf den Nutzer zugeschnittene Werbung

Zukünftig wird auch das Surfverhalten der Nutzer analysiert, um eine auf den Nutzer zugeschnittene Werbung anbieten zu können. Dabei greift das Netzwerk auf die vom Nutzer verwendeten Apps und besuchten Webseiten zurück, um ein detailliertes Profil über dessen Konsumverhalten und Interessen zu erstellen. Klingt heikel und ist es auch. Facebook verpackt es positiv und spricht in der offiziellen Information von einer „Verbesserung der Werbeanzeigen“ und einer „Kontrollmöglichkeit“.

Dadurch wird der Nutzer noch gläserner als vorher: Stöbert man beispielsweise im Internet nach einer neuen Kaffeemaschine oder einem Smartphone, könnte ihm Facebook eine entsprechende Anzeige auf Facebook präsentieren. Möglich wird diese personalisierte Werbebeschallung durch Cookies. Diese lassen sich zwar im Browser deaktivieren. Das hat aber zur Folge, dass einige Seiten nicht mehr korrekt angezeigt werden.

Fünf Tipps für den perfekten Facebook-Auftritt:

Was passiert mit meinen Daten?

Facebook sammelt riesige Datenmengen über das Surfverhalten und die Vorlieben seiner Nutzer. Wir liken schließlich auch wie die Weltmeister. Diese Informationen gibt Facebook an Unternehmen weiter, die uns entsprechende Werbung anbieten. Allerdings teilt Facebook keine personifizierten Daten wie E-Mail-Adressen ohne Zustimmung des Users.

Was kann ich gegen Werbung auf Facebook tun?

Komplett ausblenden können Nutzer die Werbung nicht. Schließlich finanziert sich Facebook über diese Anzeigen. Dennoch ist man nicht völlig hilflos: User können sich zum Beispiel anzeigen lassen, warum ihm ausgerechnet diese spezielle Werbung angezeigt und welcher Zielgruppe sie zugeordnet wurde. Über einen Button lässt sie sich zudem deaktivieren. Allerdings kann es sein, dass einem diese Anzeige erneut entgegenlacht, wenn der Anbieter seine Zielgruppe ändert. Auch sollten sich User gut überlegen, welche Unternehmen sie auf Facebook liken möchten. Je weniger Informationen ein Nutzer über sich und seinen Konsum preisgibt, desto schwieriger wird es für Facebook, diesen zu umwerben.

So macht Facebook Millionen mit mobiler Werbung:

Kann ich die Werbung nicht einfach abschalten?

Das geht leider nicht, allerdings kann ich die personifizierten Werbeanzeigen deaktivieren, die Facebook aufgrund der Nutzung anderer auf meinem Smartphone installierter Apps und meinem Surfverhalten sammelt. Das geht allerdings nicht auf Facebook selbst, sondern in Europa über die Plattform youronlinechoices.eu.

 

Übernommen aus:

http://www.focus.de

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

November 20th 2014
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Ex-Google-CEO Schmidt: ‘Google ist der sicherste Ort im Internet’

Google-Chef Eric Schmidt hat bei seiner PR-Tour für sein neues Buch “How Google Works” Station gemacht bei CNN Money. Dort musste er Stellung beziehen zu einigen Vorwürfen, die den Datenschutz von Google-Kunden angehen.Das Buch “How Google Works” soll eigentlich als Fürsprecher für den großen Internetkonzern wirken. Es ist eine Art Aufklärungsversuch mit einem Blick in das Unternehmen von Eric Schmidt und seinem Kompagnon Jonathan Rosenberg, der lange Zeit als Produktchef bei Google tätig war. Doch anstatt Lobbyarbeit für Google einzuheimsen, hagelt es Kritik aus allen Ecken.

Die Anschuldigungen

Bei CNN Money hatte Google-Chairman Eric Schmidt nun noch einmal die Gelegenheit, seine Meinung zu den Vorwürfen kundzutun – und widersprach allen Anschuldigungen.

Zunächst ging es um eine Äußerung von Apple CEO Tim Cook. Der hatte kürzlich im Bezug auf die Vermarktung von Such-Historie von Kunden bemerkt, dass man bei einem kostenlosen Service nicht der Kunde, sondern das Produkt sei. Das habe Auswirkungen auf Sicherheit und Datenschutz. Nun konnte Schmidt endlich auf diese Bemerkung reagieren: Unglücklicherweise sei Cook da nicht richtig über Googles Strategie informiert, erklärte er in dem kurzen Gespräch bei CNN.

Apple liege komplett falsch, Google sei der sicherte Ort im Internet, meinte Schmidt: “Unsere Systeme sind weitaus sicherer als alle anderen, Apple eingeschlossen. Sie holen zwar auf, was toll ist. Aber Google war schon immer führend in Sachen Sicherheit und Verschlüsselung.”

NSA-Vergleiche

Auch die Beschuldigungen von Wikileaks-Gründer Julian Assange kommen in dem kurzen Interview zu Sprache. Schmidt unterstreicht dabei das Engagement, das Google im Kampf um die Kundendaten mit den Behörden in den USA ausführt. Entgegen der Aussage von Assange will Schmidt nie mit der NSA zusammengearbeitet haben.

Assange hatte kürzlich in seinem eigenen neuen Buch “When Google met Wikileaks” über ein Treffen mit Eric Schmidt erzählt. Dabei kommt Assange zu dem Schluss, Google sei nichts weiter als eine privatisierte NSA und sammele Daten wo es könne.

Schmidt lässt sich in dem kurzen Gespräch noch über einige interessante Details zu der Firmen-Politik aus. So geht um die Frauenquote, die laut Schmidt zwar niedrig, aber auf dem Vormarsch sein, und um die Talentförderung bei Google. Google stelle Entwickler ein, ohne ihre Arbeitskraft zunächst für einen bestimmten Posten festzulegen. Stattdessen lege man Wert auf Eigeninitiative, woraus sich spannende Projekte entwickelten.

Das Buch

How Google Works gibt es bereits bei Amazon als Taschenbuch, gebundene Ausgabe oder als Ebook (derzeit nur Englisch, Übersetzungen sind geplant). Google, Ceo, Eric Schmidt CNN Money / Screenshot

2014-10-03T13:18:00+02:00Nadine Juliana Dressler

 

Die Homepage besuchen:

http://winfuture.de/