Google › Nickswriting über Online-Business

Posts tagged “Google”.

June 10th 2016
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Miesester Boss der Welt? iPod-Erfinder und “tyrannischer Bürokrat” verlässt Google

Googles Milliarden-Einkauf Nest stellt sich neu auf: Tony Fadell, Mitgründer und Chef des Spezialisten für Heimvernetzung, ist zurückgetreten. Vor gut zwei Jahren hatte Google die Firma für 3,2 Milliarden Dollar übernommen, die vor allem für ihren selbstlernenden Heizungsregler mit Internet-Anbindung bekannt ist. Nest ist inzwischen ein selbstständiger Konzernteil der neuen Google-Mutter Alphabet.

Fadell war einst bei Apple maßgeblich an der Entwicklung des Musikplayers iPod beteiligt und gilt als einer der Stars des Silicon Valley. Nest gründete er vor sechs Jahren mit dem Technik-Experten Matt Rogers. Während es schon seit einiger Zeit keine neuen Nest-Produkte gab, geriet Fadell zuletzt wegen seines Führungsstils ins Gerede. Der Gründer des von Nest übernommenen Sicherheitskamera-Anbieters Dropcam, Gred Duffy, kritisierte ihn öffentlich scharf und schrieb, er bereue, sein Unternehmen verkauft zu haben.

Die Runde machte unter anderem Duffys Vorwurf, Fadell verhalte sich wie ein “tyrannischer Bürokrat”, der den Fortschritt zurückhalte. Fadell selbst antwortete jetzt in einem Interview mit dem Finanzdienst Bloomberg auf die Frage, ob er ein Tyrann sei: “Man kann kein Omelett machen, ohne die Eier zu zerschlagen. Dieser Stil passt vielleicht nicht für jeden.”

Hier der Link dazu:

www.chip.de/news

January 16th 2016
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Mozilla Foundation: Google-Abhängigkeit beendet, Umsatz gesteigert

Wie im Rahmen der Vorstellung des Finanzberichts bekannt wurde, den die Mozilla Foundation für das Jahr 2014 vorgelegt hat, sind die Firefox-Entwickler nicht mehr finanziell abhängig von Google. Im letzten Jahr der Partnerschaft konnte der Umsatz gesteigert werden.

Statt Google jetzt Yahoo

“Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche”: Unter dieser Überschrift konnten wir Ende letzten Jahres darüber berichten, dass sich die Mozilla Foundation dazu entschieden hatte, die Partnerschaft mit Google zu beenden und dessen Suchmaschine nicht mehr standardmäßig in Firefox voreinzustellen. Jetzt hat die Non-Profit-Organisation den Finanzbericht für das Jahr 2014 vorgelegt, der zeigt: Die Firefox-Macher bleiben abhängig von Suchmaschinen-Betreibern, stellen sich aber deutlich breiter auf.
Wie die Mozilla Foundation im Blogpost zum Finanzbericht 2014schreibt, wurde im letzten Jahr die Mehrheit aller Einnahmen mit Lizenzdeals mit verschiedenen Partnern generiert, die gegen eine Gebühr Funktionen in Firefox einbinden dürfen. Als wichtigste Kunden werden hier Yahoo, Bing, Yandex, Baidu, Amazon und eBay genannt. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass das Ende 2014 ausgelaufene Suchabkommen mit Google hier aber noch einen großen Teil zum Umsatz beiträgt.

Laut Denelle Dixon-Thayer, Chief Business und Legal Officer bei Mozilla, erhalte man inzwischen aber keinerlei Zahlungen mehr von Google, obwohl die Suchmaschine in Europa weiter in Firefox voreingestellt ist. “Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mit Google”, wird Dixon-Thayer von Cnet zitiert. Demnach lasse man sich durch diese Entscheidung aktuell zwar Einnahmen entgehen, gewinne aber Flexibilität zurück.

Umsatz geht nach oben

Im letzten Jahr der Google-Partnerschaft konnte die Mozilla Foundation den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 329,5 Millionen Dollar steigern. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 317 Millionen US-Dollar gegenüber, wobei die Investitionen “in die verschiedenen Produktlinien” über das Jahr um 8 Prozent gesteigert wurden.

Chief Financial Officer Jim Cook deutet gegenüber Cnet an, dass diese Zahlen im nächsten Jahr noch übertroffen werden können – und das vor allem wegen der neuen “sehr guten” Deals, die man mit Partnern wie Yahoo geschlossen habe. “Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Ergebnisse nächstes Jahr zu präsentieren”, so Cook.

 

Gesehen auf:

http://winfuture.de

November 14th 2015
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XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. “Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.”

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der “Playboy” künftig auf Erotik verzichtet.

 

zum Artikel:

http://derstandard.at/2000024119087/

October 27th 2015
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Es wird eng für Google: US-Kartellhüter nehmen Android ins Visier

Früher war Microsoft das Lieblingsziel der Wettbewerbsbehörden, diese Rolle nimmt immer mehr Google ein. Das betrifft aber nicht nur die traditionell eher US-skeptischen europäischen Kartellhüter, auch im Heimatland des kalifornischen Konzerns werden die Bedenken gegen die Machtposition des Unternehmens aus Mountain View lauter.

Android und die Google-Apps

Missbraucht Google seine Vormachtstellung am Mobilmarkt bzw. seines Betriebssystems Android? Das ist die Frage, die sich die EU schon länger stellt, laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergziehen nun die USA nach. Demnach haben sich die Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und das Justizministerium auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Es geht um den Vorwurf, dass Google seine eigenen Dienste auf Android bevorzugt und gleichzeitig Konkurrenten benachteiligt. Diese Untersuchung ist noch nicht offiziell bestätigt worden, Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Erst eine Voruntersuchung

Es ist derzeit aber noch nicht sicher, ob es tatsächlich zu einer formellen Kartell-Untersuchung kommt: Laut den Quellen sind die Ermittlungen noch in einer frühen Phase und könnten noch ergebnislos abgebrochen werden. Bei Bloomberg wird das allerdings als Hinweis oder Beweis gesehen, dass die FTC bereit ist, sich (wieder) mit Google anzulegen. Das nämlich hatten einige Konkurrenten nach der im Sande verlaufenen Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts von Google bezweifelt.

Allzu viele Details zu den konkreten Vorwürfen gibt es aktuell nicht, erwähnt werden die Suche selbst und Apps wie Google Maps. Diese sind auf Android vorinstalliert und müssen von den Herstellern von Android-Smartphones auch als Gesamtpaket bezogen werden. Das ist eine Praxis, die Konkurrenten wie App-Anbieter und auch Aftermarket-Firmware-Hersteller kritisieren. 

Link zur Homepage:

http://winfuture.de/news

September 30th 2015
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Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen “Alphabet” trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das “G” im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

Original-Artikel:

http://winfuture.de

July 14th 2015
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Android M: Erstes Update für Developer Preview

Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

Bei Problemen mit der Wiedergabe des Videos aktivieren Sie bitte JavaScript

Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im “late July” erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

externer Link zum Artikel:

www.heise.de/newsticker/

July 7th 2015
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Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

 

Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Hier der Link dazu:

www.golem.de/news

January 24th 2015
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Audiostreaming: Google attackiert Airplay mit Google Cast for Audio

 

Audiostreaming

Nach dem Erfolg mit Chromecast will Google auch im Audiobereich Apple Konkurrenz machen. Mit dem System Google Cast for Audio und einflussreichen Partnern könnte das gelingen – wenn nur Spotify nicht fehlen würde.

Mit Google Cast for Audio hat Google eine Alternative zu Apples Airplay vorgestellt. Damit wird ein System bezeichnet, mit dem Audio-Inhalte zu Lautsprechern und Receivern kabellos übermittelt werden können. Google Cast erlaubt es dem Anwender, Musik und andere Toninhalte von einer Reihe von Apps wie Rdio, Pandora, NPR One, Google Play Music zu Google-Cast-fähigen Lautsprechern, Soundbars und Receivern zu streamen. Auf der Liste der Partner fehlt allerdings ausgerechnet der größte Audiostreaming-Anbieter: Spotify macht bei Google Cast nicht mit – zumindest vorerst.

Um den Audiostream zu übermitteln, muss der Anwender nur in einer der unterstützten Apps für Android, iOS oder im Web den Cast-Knopf drücken und die entsprechenden Lautsprecher auswählen, die zum Beispiel Sony, LG und Denon bauen wollen. Weitere Anbieter werden sicherlich folgen, sollte das System ein Erfolg werden.

Die Audiodaten werden dann über die Cloud übertragen – und nicht etwa vom Smartphone oder Tablet des Nutzers aus. Das solle die Tonqualität erhöhen und den Akku schonen, schreibt Google in einem Blogposting. Dazu benötigen die Wiedergabegeräte natürlich einen Internetanschluss. Die ersten Cast-fähigen Lautsprecher sollen noch 2015 veröffentlicht werden, während Google Cast selbst im Frühjahr zunächst in den USA starten wird.

Mit Airplay besitzt Apple bereits seit Jahren ein System, mit dem Lautsprecher direkt vom Rechner oder Smartphone beziehungsweise Tablet aus mit Musik drahtlos versorgt werden können. Sony und Denon unterstützen aufgrund der Konkurrenzsituation deshalb bei neuen Geräten auch gleich Google Cast und Apples Airplay.

Wann Google Cast Audio in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.

 

Übernommen aus:

http://www.golem.de/news/

December 29th 2014
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Gericht: Google-Suchergebnisse fallen unter freie Meinungsäußerung

Ein US-amerikanisches Gericht hat bestätigt, dass die Ergebnisse einer Google-Suche als freie Meinungsäußerung gelten und das Unternehmen diese ordnen kann wie es will. Damit stellt sich die US-Rechtsprechung auf die Seite des kalifornischen Konzerns und damit auch gegen die Ansichten der europäischen Gerichte. In Europa sorgte jüngst das “Recht auf Vergessenwerden” für zahlreiche Diskussionen, da Google von außen gezwungen wurde, Links zu bestimmten Informationen aus dem Index zu nehmen, damit diese nicht (so leicht) gefunden werden können. In den USA ist nun aber erneut ein Urteil gefällt worden, wonach die Google-Suchergebnisse mit freier Rede gleichzusetzen sind.

Unfaire Reihung?

Laut einem Bericht von Ars Technicawurde das Unternehmen aus Mountain View von einer Webseite namens CoastNews verklagt. Deren Besitzer war der Ansicht, dass Google unfairerweise seine Seite zu weit unten bzw. hinten einreiht, während sie auf Bing und Yahoo ganz vorne auftauchen. Das verstoße, so der Besitzer von CoastNews, gegen Anti-Kartell-Gesetze.

Dagegen ging Google per so genannten Anti-SLAPP-Antrag vor (Strategic Lawsuits Against Public Participation), damit lässt sich eine Klage bereits in einer sehr frühen Phase abwehren, wenn mit dem Vorgehen eine Bedrohung für die freie Meinungsäußerung besteht. Im aktuellen Fall ließ das Gericht dieses Vorgehen zu und verwies auf den Umstand, dass Google seine Suchergebnisse so ordnen könne, wie es das Unternehmen will bzw. für richtig hält.

1. Zusatzartikel zur US-Verfassung

Es ist nicht das erste Mal, dass Google unter Schutz des 1. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten (First Amendment) gestellt wird: 2011 untersuchte ein Ausschuss des US-Senats die Google-Suchergebnisse auf etwaige Monopolbedenken, auch die Handelskommission FTC nahm sich Google vor. Beide scheiterten beim Versuch, Google einen Verstoß nachzuweisen.

2012 hatte eine Studie zweier renommierter Rechtswissenschaftler festgestellt, dass Google zwar mit “komplexen Computer-Algorithmen” arbeite, diese aber auf dem Urteilsvermögen menschlicher Techniker basierten, was wo in den Suchergebnissen zu finden sein soll, und somit auch unter freie Meinungsäußerung fallen. Google, Logo, SuchmaschineGoogle, Logo, Suchmaschine Quelle

2014-11-18T12:45:00+01:00Witold Pryjda

 

Zuerst erschienen auf:

http://winfuture.de/

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

December 11th 2014
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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/news

November 21st 2014
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Youtube Music Key: Neuer Abo-Dienst nun gestartet

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Google hat bei Youtube den Startschuss für einen neuen kostenpflichtigen Musikdienst gegeben: Youtube Music Key.

Youtube bietet nun einen kostenpflichtigen, abobasierten Musik-Dienst an. Youtube Music Key ist in einer Beta-Version gestartet. Für eine monatliche Abo-Gebühr dürfen die Nutzer Musik-Videos ohne jegliche Werbung anschauen und anhören. Die Inhalte können auch heruntergeladen und offline genutzt werden.

Zum Beta-Start ist eine Einladung zur Nutzung von Youtube Music Key erforderlich.Während der Start-Phase kostet das Monatsabo 7,99 US-Dollar. Später erhöht sich die Abo-Gebühr auf 9,99 US-Dollar im Monat. Der höhere Preis gilt dann aber nur für die neuen Nutzer, denn wer mit 7,99 US-Dollar/Monat einsteigt, zahlt auch in Zukunft diesen Preis.

Google versüßt den Abschluss des Youtube-Abo mit einer attraktiven Zugabe. Wer sich für ein Abo für Youtube Music Key entscheidet, der erhält auch das Abo für Google Play Music ohne Aufpreis. Die Google-Play-Music-App soll außerdem in Kürze in einer neuen Version ausgeliefert werden, die einen Bereich für offizielle Musik-Videos auf Youtube enthält.

Die schlechte Nachricht für deutsche Musik-Liebhaber: Youtube Music Key ist vorerst nur in den USA, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien und Finnland verfügbar. Weitere Länder kommen erst nach und nach hinzu.

Youtube baut kostenloses Musik-Angebot aus

Youtube Music Key ist nur ein Zusatzangebot von Youtube. Es ist auch weiterhin möglich, auf Youtube Musikvideos zu suchen und anzuschauen. Letzteres aber natürlich mit Werbung. Youtube baut das kostenlose Musik-Angebot auf Youtube sogar aus. Auf der Startseite von Youtube findet sich nun neben dem Bereich “Empfohlene Videos” (obere Tab-Navigation) auch der neue Bereich “Musik”.  Diese Neuerung ist ab sofort auch für deutsche Nutzer verfügbar.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.pcwelt.de/news/Youtube_Music_Key__Neuer_Abo-Dienst_nun_gestartet-Kostenpflichtiger_Dienst-8993720.html

November 20th 2014
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Ex-Google-CEO Schmidt: ‘Google ist der sicherste Ort im Internet’

Google-Chef Eric Schmidt hat bei seiner PR-Tour für sein neues Buch “How Google Works” Station gemacht bei CNN Money. Dort musste er Stellung beziehen zu einigen Vorwürfen, die den Datenschutz von Google-Kunden angehen.Das Buch “How Google Works” soll eigentlich als Fürsprecher für den großen Internetkonzern wirken. Es ist eine Art Aufklärungsversuch mit einem Blick in das Unternehmen von Eric Schmidt und seinem Kompagnon Jonathan Rosenberg, der lange Zeit als Produktchef bei Google tätig war. Doch anstatt Lobbyarbeit für Google einzuheimsen, hagelt es Kritik aus allen Ecken.

Die Anschuldigungen

Bei CNN Money hatte Google-Chairman Eric Schmidt nun noch einmal die Gelegenheit, seine Meinung zu den Vorwürfen kundzutun – und widersprach allen Anschuldigungen.

Zunächst ging es um eine Äußerung von Apple CEO Tim Cook. Der hatte kürzlich im Bezug auf die Vermarktung von Such-Historie von Kunden bemerkt, dass man bei einem kostenlosen Service nicht der Kunde, sondern das Produkt sei. Das habe Auswirkungen auf Sicherheit und Datenschutz. Nun konnte Schmidt endlich auf diese Bemerkung reagieren: Unglücklicherweise sei Cook da nicht richtig über Googles Strategie informiert, erklärte er in dem kurzen Gespräch bei CNN.

Apple liege komplett falsch, Google sei der sicherte Ort im Internet, meinte Schmidt: “Unsere Systeme sind weitaus sicherer als alle anderen, Apple eingeschlossen. Sie holen zwar auf, was toll ist. Aber Google war schon immer führend in Sachen Sicherheit und Verschlüsselung.”

NSA-Vergleiche

Auch die Beschuldigungen von Wikileaks-Gründer Julian Assange kommen in dem kurzen Interview zu Sprache. Schmidt unterstreicht dabei das Engagement, das Google im Kampf um die Kundendaten mit den Behörden in den USA ausführt. Entgegen der Aussage von Assange will Schmidt nie mit der NSA zusammengearbeitet haben.

Assange hatte kürzlich in seinem eigenen neuen Buch “When Google met Wikileaks” über ein Treffen mit Eric Schmidt erzählt. Dabei kommt Assange zu dem Schluss, Google sei nichts weiter als eine privatisierte NSA und sammele Daten wo es könne.

Schmidt lässt sich in dem kurzen Gespräch noch über einige interessante Details zu der Firmen-Politik aus. So geht um die Frauenquote, die laut Schmidt zwar niedrig, aber auf dem Vormarsch sein, und um die Talentförderung bei Google. Google stelle Entwickler ein, ohne ihre Arbeitskraft zunächst für einen bestimmten Posten festzulegen. Stattdessen lege man Wert auf Eigeninitiative, woraus sich spannende Projekte entwickelten.

Das Buch

How Google Works gibt es bereits bei Amazon als Taschenbuch, gebundene Ausgabe oder als Ebook (derzeit nur Englisch, Übersetzungen sind geplant). Google, Ceo, Eric Schmidt CNN Money / Screenshot

2014-10-03T13:18:00+02:00Nadine Juliana Dressler

 

Die Homepage besuchen:

http://winfuture.de/

November 10th 2014
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Suchmaschinenoptimierung im Wandel

Die Dienstleistung SEO oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung ist ja schon seit etlichen Jahren eine eigene Branche, die viele neue Agenturen und damit auch Arbeitsplätze geschaffen hat. In den ersten Jahren ab ca. 2005 war es noch im Vergleich zu heute wesentlich einfacher, eine Webseite bei oft eingegebenen Suchbegriffen in die Top 10 bei Google zu bringen. Google hatte damals längst nicht so viele Regeln für ein gutes Ranking aufgestellt, außerdem war die Konkurrenz viel kleiner. Heute sieht das ganz anders aus. Viele Selbständige und kleine Agenturen mussten nach den diversen Panda und Penguin Updates leidvoll erfahren, dass ihre bisherige Strategie nicht mehr zum Erfolg führt. Gerade kleinere Kunden stürzten mit ihrer Website aus den Top Suchergebnissen, obwohl es kein übertriebenes Linkbuildung (Linkaufbau) gab und die Seiten sauber programmiert waren. Dazu kam aber noch ein andere Faktor. Das Internet konnte irgendwann niemand mehr ignorieren und die meisten potentiellen Kunden im Internet kommen nun mal über die Suchmaschinen und da vor allem von Google. Also wurde die Konkurrenz immer größer und die großen Player aus dem Handel nahmen und nehmen viel mehr Geld in die Hand für die Suchmaschinenoptimierung. Man sieht das ziemlich gut gerade bei Suchen bei Google nach allen möglichen Shopping-Produkten und natürlich bei den ganz großen Suchbegriffen in den Branchen Kfz, Versicherung, Finanzierung, Urlaub und Reisen, sowie Gesundheit. In den meisten Fällen sind bei den besten Suchbegriffen fast nur große Shoppingsportale, Vergleichsportale und ähnliche Wettbewerber auf der ersten Suchergebnisseite zu finden. Viele Shops mussten sich damit abfinden, dass sie keine Chance haben, mit Suchmaschinenoptimierung wirklich bei Google nach vorne zu kommen. Dafür reicht bei diesen kleinen Shops das Budget einfach nicht aus. Und eine kleine Webfirma, die in einer Nische Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte, hat keine Manpower, um eine Suchmaschinenoptimierung selbst durchzuführen, sozusagen inhouse. Ich kann hier keine konkreten Zahlen nennen, aber der finanzielle Aufwand, den die großen Portale betreiben, um bei Google auf der ersten Suchergebnisseite zu stehen, ist immens. Letzten Endes ist es ja eigentlich ein Werbeetat, schließlich ist SEO oder Suchmaschinenoptimierung eine Maßnahme, um Kunden zu gewinnen.

Aber man muss nicht komplett vor den Konzernen kapitulieren. Heutzutage ist es fast schon überlebensnotwendig, sich auf kleine, aber feine Nischen zu beschränken. Lieber wesentlich weniger Produkte liebevoll präsentieren, mit selbst geschriebenen Texten beschreiben und möglicherweise sogar eigene Fotos zu produzieren, als tausendfach verwendete Herstellerbeschreibungen auf tausenden von Unterseiten zu platzieren, die kein Mensch findet. Viele Shopbetreiber haben aber auch in Sachen Google aufgegeben und verkaufen einen nennenswerten Anteil mittlerweile bei Amazon. Für viele ist es aber nicht das, was sie eigentlich ursprünglich mit ihrem Shop wollten.

Ich weiß, das klingt alles ein wenig sehr deprimierend, trotz alledem sollten Sie sich mal an eine professionelle Suchmaschinen Agentur wenden, um mal einen Marktüberblick zu bekommen und die eigenen Chancen analysieren zu lassen. Im besten Fall bekommt man gute Tipps, auf welche Produkte man sich konzentrieren soll, und in welchen Bereichen es absolut keinen Sinn macht, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

June 27th 2014
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Recht auf Vergessen bei Google: Zehntausende Löschanträge

Recht auf Vergessen bei Google

Die Möglichkeit, Verweise bei der Suchmaschine entfernen zu lassen, wird offenbar rege genutzt. Google informiert, dass über 40.000 Anträge gestellt wurden.


Am ersten Tag hatte es 12.000 Anfragen gegeben. Jetzt wird klar, dass das Interesse auch danach hoch geblieben ist. Das wirft die Frage auf, wie hoch der Aufwand von Google für die Bearbeitung am Ende sein wird und wie lange die Prüfung dauern könnte. Google-Chef Larry Page hatte bereits gewarnt, die EuGH-Entscheidung könne jungen Internet-Startups schaden, die nicht über die Ressourcen seines Konzerns verfügten.

 

Die Flut von Anträgen zur Löschung von Suchergebnissen bei Google ebbt nicht ab. Bis Montagabend gingen rund 41.000 Anträge ein, wie ein Google-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Der Konzern hatte erst am Freitagmorgen in Europa ein Online-Formular für die Anträge freigeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Google macht noch keine Angaben dazu, wie viele Links von den Anträgen betroffen sind und wie sich die Anfragen auf einzelne europäische Länder verteilen. Von den „einigen tausend“ Anträgen, die noch vor Bereitstellung des Web-Formulars eingingen, kamen laut Google 40 Prozent aus Deutschland.

Google soll die Verweise aus seiner Ergebnisliste entfernen, wenn dort enthaltene Informationen das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz einer Person verletzten. Die Informationen können dabei auch weiterhin im Netz verfügbar bleiben.

Google will nur Links in seinen Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Lichtenstein und der Schweiz löschen – nicht aber etwa in der Domain google.com. Der Konzern rechnet damit, dass es strittige Fälle geben wird, die vor Gericht landen werden.

 

Artikel-Quelle:

www.taz.de/Recht-auf-Vergessen-bei-Google/!139800/

April 16th 2014
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Update – Nexus 4: Österreich-Start verzögert sich

Es scheint als habe Google das Interesse der KonsumentInnen an seinem neuen Android-Smartphone Nexus 4 massiv unterschätzt: So war das Gerät bei seinem – auf wenige Länder beschränkten – Verkaufsstart im Online-Store des Unternehmens innerhalb kürzester Zeit auch schon wieder ausverkauft. Konkrete Informationen zu einer erneuten Verfügbarkeit gibt es bisher nicht.

Ärger

Was zurückblieb sind zahlreiche verärgerte KonsumentInnen, immerhin hatten Server-Problem dazu geführt, dass selbst Personen, die in der Minute des Verkaufsstarts den Play Store aufsuchten, nie eine Transaktion abschließen könnten. Dazu kommt, dass Google zumindest in den USA mehr Bestellungen angenommen zu haben scheint, als man derzeit überhaupt erfüllen kann. So manche KäuferInnen bekamen deswegen schon bald nach dem erfolgten Kauf eine Benachrichtigung, dass die Zustellung erst mit drei Wochen Verzögerung erfolgen wird. read more »

April 15th 2014
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Helpouts: Google vermittelt Videochats mit Experten

“Bekomme echte Hilfe, von echten Menschen, in Echtzeit” – mit diesem Slogan bewirbt Google seinen neuen Dienst Helpouts. Dabei handelt es sich um einen virtuellen Marktplatz, der von ausgewählten Drittfirmen genutzt werden kann. Auf dem Portal sollen die Unternehmen via Google-Hangout Videochats mit Experten anbieten. Nutzer sollen so die Möglichkeit bekommen, unkompliziert mit Profis in Kontakt zu treten, die ihnen bei konkreten Fragen und Problemen helfen. read more »

January 18th 2014
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Suchmaschine: Diebe stehlen an der Google-Zentrale das G

Unbekannte haben das Logo der Deutschlandzentrale von Google umgebaut. Aus Google wird “oogle”. Nicht einmal die Mitarbeiter hatten das zunächst bemerkt. Doch das Unternehmen nimmt es mit Humor.

Wer im Internet googelt, kopiert und einfügt, der stiehlt. Durch Internet-Detektive flog schon der eine oder andere Plagiator auf, wurden Prozesse um Urheberrechte geführt, digitale Kopien entlarvt. Was aber, wenn Google selbst bestohlen wird? Wenn plötzlich an der Deutschland-Zentrale in der ABC-Straße 19 in Hamburg unweit des Gänsemarktes ein Buchstabe fehlt? Und es war nicht irgendeiner, der fehlte, sondern das “G”. read more »

November 6th 2013
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Google: Schwimmender Shop statt Server-Schiff

Update 04.11.2013:


Anscheinend gingen alle bisherigen Spekulationen rund um das ominöse Google-Schiff weit an der Wahrheit vorbei: Der Radiosender KPIX 5berichtet unter Berufung auf eine Quelle, die das Schiff angeblich bereits betreten hat, dass es sich dabei keineswegs um eine schwimmende Server-Farm handelt. Vielmehr soll es sich um einen mehrstöckigen Verkaufsraum für die Datenbrille Google Glass und die Mobilgeräte-Serie Nexus handeln. Neben den Ausstellungsflächen, die angeblich locker mit den Apple Stores mithalten können, soll es auch ein komplettes Partydeck mit Bars geben.
 

Ursprüngliche Meldung vom 31.10.2013:


Das Rätsel um ein mysteriöses Schiff im Hafen von San Francisco, auf dem mit Containern ein vier Stockwerke großes Gebäude errichtet wurde, scheint gelöst: Die amerikanische Küstenwache veröffentlichte gestern gegenüber dem Portland Press Herald ein Statement, laut dem das Schiff dem Suchmaschinen-Betreiber Google gehört. Damit dürfte auch die Herkunft eines baugleichen Schiffs im Hafen von Portland geklärt sein.

Bislang hatten die Behörden jeden Kommentar zu den beiden Schiffen abgelehnt, auch das letzte Statement wollte die Küstenwache später wieder einfangen, die Info zum echten Besitzer der Boote war da freilich schon weit verbreitet. read more »